Talentförderung

AKTUELL  |  02.12.2016

WH-Mitteilungsblätter

Letzte Ausgabe WH
Bundesfreiwilligendienst

Bjarne Franz

Talentförderung

Landestrainer
Carsten Korte

News

Das Westfalenturnier für die Landesauswahlen lockt den Leistungshandball zum dritten Mal nach Ahlen

Anspruchsvolle Aufgabe für Westfalenauswahlteams beim Länderpokal

Vier Talente aus Westfalen sind Vize-Europameister

Westfälische Erfolge bei DHB-Jugendnationalmannschaften

Erfolgreiche Sichtungslehrgänge in Ahlen

Westfälische Talente bereiten sich auf Welt- und Europameisterschaften vor

Westfalenauswahlspieler im Kader der Beachhandballnationalmannschaft

Erfolgreicher Westfalenpokal der wJ 02 in Unna

Hochklassiger Westfalenpokal der mJ 2001 in Kamen

Weibliche B-Jugend der HSG Blomberg-Lippe wird Deutscher Meister

Westfälische Talente spielen für Deutschland

Talentförderung in Greven existiert seit acht Jahren

56 neue Talente bei Sichtungslehrgängen der mJ. 2002 in Ahlen

Prüßner und Uphues zum DHB-Lehrgang eingeladen

Fynn Prüßner bei der DHB-Sichtung im All-Star-Team

Drei westfälische Talente im „All-Star-Team“ bei der DHB-Sichtung in Ruit

Vorbereitungslehrgang auf die DHB-Leistungssportsichtung

Hochklassige Spiele bei der ersten Runde des Westfalenpokals

Weibliche Westfalenauswahl verpasst Viertelfinale beim DHB-Länderpokal

Länderpokal der weiblichen Jugend in Göppingen steht an

Rückblick und Chronik des Jahres 2015

Der Traum von einem Länderspiel

Männliche Westfalenauswahl erreicht tollen 4. Platz beim DHB-Länderpokal in Berlin

Westfalenauswahl verpasst Finale beim DHB-Länderpokal

Männliche Westfalenauswahl steht im Viertelfinale des DHB-Länderpokals

Männliche Westfalenauswahl mit gutem Start in den DHB-Länderpokal

Länderpokal ab Donnerstag in Berlin: „Optimale Bedingungen, die ein solches Event verdient“

Länderpokal verdient Aufmerksamkeit

Nele Franz fährt zum DHB-Lehrgang nach Kienbaum

Vorfreude auf den Länderpokal für die männliche B-Jugend steigt

Erfolgreiches Blitzturnier in Ahlen

Westfälische Talente beim DHB-Sichtungslehrgang

Weibliche Auswahlmannschaft 1999 gewinnt HVN-Pokalturnier – Jungs werden 6.

Westfälische Talente bei DHB-Lehrgängen

Erfolgreiche erste gemeinsame Lehrgangsmaßnahme zwischen Westfalen und Niedersachsen

Tolles Wochenende mit Spitzen-Jugendhandball in Ahlen

Zweites Westfalenturnier für Landesauswahlen bringt Spitzenhandball nach Ahlen

Der Handballverband Westfalen eröffnet seinen neuen Westfalenstützpunkt für Torwarttalente in Herne

Stützpunkttraining in Greven erweitert

Das Westfalenturnier für die Landesauswahlen lockt den Leistungshandball zum dritten Mal nach Ahlen

Auf ein Neues, der Handballverband Westfalen richtet auch in diesem Jahr wieder in Kooperation mit dem HLZ Ahlen das Westfalenturnier für die Landesauswahlen aus. Es findet jetzt zum dritten Mal statt und fällt dieses Jahr auf den 08. und 09.Oktober 2016.

Diese Jahr begrüßen wir die Talente aus dem Jahrgang 2000 und jünger in Ahlen. Es kommen zum ersten Mal Spieler und Spielerinnen aus fünf Landesauswahlmannschaften, aus Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Niederrhein, Mittelrhein und unsere Talente vom HV Westfalen sind natürlich auch mit dabei.

Ndidi Agwunedu

Das Turnier dient der Vorbereitung auf den bevorstehenden Länderpokal, welcher für die Mädchen im Januar 2017 im Handballverband Württemberg stattfindet. Die Jungs reisen im Dezember zum Länderpokal nach Berlin, um gegen sämtliche Landesauswahlmannschaften von Deutschland ihr Können zu zeigen.

In diesem Jahr können wir stolz behaupten, acht Talente des weiblichen DHB Kaders zu stellen. Vom BVB sind Leonie Kockel, Carlotta Fege, Lena Hausherr, Hannah Kriese und Mariel Wulf im Kader. Das HLZ Ahlen ist mit Malina-Marie Michalczik vertreten, Patricia Lazarevic und Niddi Aguwunedu sind von der HSG Blomberg-Lippe dabei.

Bei den Jungs sind aus Westfalen Fynn Prüßner von der HSG Handball Lemgo und Tobias Uphues vom ASV Senden DHB-Spieler. Außerdem sind unter unseren westfälischen Talenten noch drei Spieler von der HSG Handball Lemgo dabei, welche in der Beachhandballnationalmannschaft spielen und bei der Beachhandball EM in Portugal dabei waren. Darunter sind Fynn Hangstein, Felix Molsner und Hark Hansen.

Dieses Jahr wird im Modus jeder gegen jeden gespielt, ein Match geht 2x 25min. Am Samstag finden die Spiele nur in der Friedrich Ebert Halle (Gr. Halle) statt und Mädchen und Jungs spielen im Wechsel. Die noch ausstehenden Spiele werden am Sonntag nicht nur in der Friedrich Ebert Halle ausgetragen, sondern auch in der Halle vom HLZ Ahlen (Kl. Halle). Die Talente spielen an beiden Tagen zwei Spiele, zwischen den Spielen können sich die Spieler über Verpflegung vom HLZ Ahlen freuen, Übernachtungsmöglichkeiten haben die Teams in naheliegenden Hotels.

Letztes Jahr konnten unsere Trainer mit den Landesauswahlmannschaften aus Westfalen sehr zufrieden sein, denn die Mädchen mussten sich nur einmal knapp geschlagen geben und belegten am Ende verdient den zweiten Platz. Die Jungs landeten nach einer guten Leistung auf dem dritten Platz.

Das Turnier bietet auch für junge Schiedsrichter eine gute Möglichkeit, denn der Schiedsrichterwart des HV Westfalen Hermann Mehlig nutzt das Turnier zur Sichtung junger Schiedsrichter. Zum ersten Mal werden für die Spiele der Mädchen auch weibliche Schiedsrichter eingesetzt, welche dadurch die Chance bekommen sich zu präsentieren.

Als Highlight für unsere Spieler und Spielerinnen wird am Sonntag die EM Schale der #badboys für Fotos zur Verfügung stehen.

Wir freuen uns auf ein ereignisreiches Wochenende im Spitzenhandball und hoffen, viele Zuschauer bei freiem Eintritt in der Halle begrüßen dürfen.

Spielplan:

Samstag, 08.Oktober 2016

10:00 Uhr Mädchen Gr. Halle HV Mittelrhein – HV Westfalen

11:00 Uhr Jungen Gr. Halle HV Mittelrhein – HV Westfalen

12:00 Uhr Mädchen Gr. Halle HV Niedersachsen – HV Niederrhein

13:00 Uhr Jungen Gr. Halle HV Niedersachsen – HV Niederrhein

14:00 Uhr Mädchen Gr. Halle HV Sachsen-Anhalt – HV Mittelrhein

15:00 Uhr Jungen Gr. Halle HV Sachsen-Anhalt – HV Mittelrhein

16:00 Uhr Mädchen Gr. Halle HV Westfalen – HV Niedersachsen

17:00 Uhr Jungen Gr. Halle HV Westfalen – HV Niedersachsen

18:00 Uhr Mädchen Gr. Halle HV Niederrhein – HV Sachsen-Anhalt

19:00 Uhr Jungen Gr. Halle HV Niederrhein – HV Sachsen-Anhalt

Sonntag, 09.Oktober 2016

10:00 Uhr Jungen Gr. Halle HV Niedersachsen – HV Mittelrhein

10:00 Uhr Mädchen Kl. Halle HV Niedersachsen – HV Mittelrhein

11:15 Uhr Jungen Kl. Halle HV Westfalen – HV Sachsen-Anhalt

11:15 Uhr Mädchen Gr. Halle HV Westfalen – HV Sachsen-Anhalt

12:30 Uhr Jungen Gr. Halle HV Mittelrhein – HV Niederrhein

12:30 Uhr Mädchen Kl. Halle HV Mittelrhein – HV Niederrhein

13:45 Uhr Jungen Kl. Halle HV Sachsen-Anhalt – HV Niedersachsen

13:45 Uhr Mädchen Gr. Halle HV Sachsen-Anhalt – HV Niedersachsen

15:00 Uhr Jungen Gr. Halle HV Niederrhein – HV Westfalen

15:00 Uhr Mädchen Kl. Halle HV Niederrhein – HV Westfalen

Sonia Zander (Bufdi des HV Westfalen/24.9.2016)

Fotos: Ralf Reinhard

Anspruchsvolle Aufgabe für Westfalenauswahlteams beim Länderpokal

Ein Bericht von Bjarne Franz

In wenigen Monaten findet der Länderpokal für Landesauswahlmannschaften der Jahrgänge 2000 statt. Das Turnier der Jungs wird vom 15.-18. Dezember 2016 in Berlin ausgetragen, für die Mädchen geht die Reise vom 12.-15. Januar 2017 nach Göppingen. Auch die Gruppenauslosung wurde bereits vorgenommen: Gespielt wird jeweils in vier 5er-Gruppen, von denen die beiden besten Teams in das Viertelfinale einziehen.

Westfalenauswahl mJ00

Die beiden Westfalenauswahlmannschaften haben „sehr anspruchsvolle Gruppen mit starken Gegnern“ zugelost bekommen, meint Landestrainer Zsolt Homovics. Die männliche Landesauswahl trifft in der Gruppe 2 auf Sachsen-Anhalt, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. „Sachsen-Anhalt ist der klare Favorit. Mit Yannick Danneberg, Lukas Diedrich, Max Kolditz und Alexander Keimann haben die bereits vier DHB-Auswahlspieler in ihren Reihen. Aber auch Mecklenburg-Vorpommern mit den Nationalspielern Lukas Hopp und Dennis Mehler, sowie Bayern haben in den letzten Jahren eine starkke Entwicklung vorgenommen“, kommentiert Homovics die Gegner der Gruppenphase. Es dürfte sehr schwer werden, die weiteren Runden zu erreichen.

Auch die weibliche Auswahl hat keine einfache Gruppe erwischt. Sie treffen in der Gruppe 1 auf die beiden Baden-Württembergischen Vertreter Baden und Südbaden, Rheinland-Pfalz, sowie den HV Saar. „Grade Baden und Südbaden haben sehr starke Mannschaften, was sie in den letzten Jahren immer wieder unter Beweis gestellt haben. Wir müssen uns wirklich anstrengen“, lautet der respektvolle Kommentar zu dieser starken Gruppe.

Doch auch die beiden Teams aus Westfalen müssen sich aufgrund ihrer Leistungsstärke nicht verstecken und gehen keinesfalls als Außenseiter in den Länderpokal. Um optimal vorbereitet zu sein, werden die Jungs und Mädchen auch noch zwei Vorbereitungsturniere spielen. Am 08./09. Oktober findet im heimischen Ahlen das Westfalenturnier statt. Gegen die Auswahlen aus Mittelrhein, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Niederrhein können die beiden Auswahlteams aus Westfalen schon ordentlich testen. Anfang November folgt dann noch das HVN-Turnier, welches vom Handballverband Niedersachsen ausgerichtet wird. Das Turnier der Jungs findet in Hameln statt, die Mädchen müssen nach Emmerthal. In den nächsten Wochen müssen sich die Talente bei allen Gelegenheiten von ihrer besten Seite zeigen, um am Ende einen Platz im Kader für den Länderpokal zu ergattern.

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen / 18.08.2016)

Vier Talente aus Westfalen sind Vize-Europameister

Tim Suton im All-Star-Team

Tim Suton

Ein Bericht von Bjarne Franz

Die DHB U20-Nationalmannschaft mit den Westfalen Tim Suton (TBV Lemgo), Björn Zintel (ASV Hamm-Westfalen), Joel Birlehm und Marian Michalczik (beide GWD Minden) hat im Finale der Europameisterschaft im dänischen Kolberg gegen Spanien denkbar knapp verloren. Damit haben sie das Vorhaben, es der Männernationalmannschaft gleichzutun verpasst. Nach dem 29:30 (9:12, 25:25, 27:27) nach Verlängerung konnten die enttäuschten Jungs ihre Tränen nicht zurückhalten. „Ein Finale nach Verlängerung mit einem Tor zu verlieren ist immer schade und bitter“, kommentierte Trainer Markus Baur die knappe Pleite.

Allerdings war allein das Erreichen der Verlängerung schon ein großer Erfolg. Bis kurz vor Schluss lag die DHB-Auswahl permanent in Rückstand, meistens mit 3-4 Toren. Nach einem guten Start verpasste man es den Schwung mitzunehmen und ging trotz vieler Paraden des Mindener Torhüters Joel Birlehm mit einem 9:12 Rückstand in die Halbzeitpause. Auch nach der Pause gelang es der Mannschaft um Kapitän Tim Suton nicht, das Defensivbollwerk aus Spanien zu knacken. Bis zum 20:23 zehn Minuten vor Schluss sah es nach einem sicheren Sieg für Spanien aus. Doch plötzlich drehten die Deutschen auf und konnten Tor für Tor verkürzen. 70 Sekunden vor dem Ende gelang der 25:25-Ausgleich, Spanien vergab und somit hatte Deutschland sogar noch die Chance zum Sieg in der regulären Spielzeit – doch der Wurf fand nicht den Weg ins Tor.

Joel Birlehm

Zur Halbzeit der zweimal fünfminütigen Verlängerung stand es immer noch Unentschieden, doch nach dem erneuten Seitenwechsel schienen bei den DHB-Jungs die Kräfte zu schwinden. Spätestens nach dem 30:28 durch den überragenden Dani Dushebaev zehn Sekunden vor Schluss war die Partie gelaufen. Der anschließende Anschlusstreffer brachte nichts mehr. Spanischer Jubel auf der einen, deutsche Enttäuschung auf der anderen Seite. Doch nach einigen Minuten fühlte sich die Silbermedaille auch schon wie eine gewonnene an, so glaubten vor dem Turnier die wenigsten an das Erreichen des Finals.

Am Ende gab es für das DHB-Team doch noch eine erfreuliche Nachricht: Kapitän und Westfale Tim Suton wurde zum besten Spielmacher gewählt und auch Linksaußen Lukas Mertens schaffte den Sprung in das All-Star-Team.

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen / 10.08.2016)

Westfälische Erfolge bei DHB-Jugendnationalmannschaften

Aktuell befindet sich der Handball Vereinsbetrieb in den Sommerferien. Doch das bedeutet keineswegs eine handballfreie Zeit. Die Jugendnationalteams des DHB befinden sich bei den Europa- bzw. Weltmeisterschaften. Mit dabei sind auch die ein oder anderen Talente aus Westfalen.

Nele Franz

Für die U18-Nationalmannschaft hat die Weltmeisterschaft in der slowakischen Hauptstadt Bratislava leider ein frühes Ende genommen. Für die Mannschaft von Frank Hamann war bereits nach der 20:22-Niederlage im Achtelfinale gegen Schweden Schluss. Schon in der Vorrunde hatte sich das Team nicht mit Ruhm bekleckert. Im ersten Spiel gegen die favorisierten Russinnen gab es eine deutliche 29:21-Niederlage. Auch im zweiten Gruppenspiel gegen Kroatien konnte die Mannschaft, zu welcher auch die beiden Blombergerinnen Lia Diekmann und Nele Franz gehörten, nicht ihre Topleistung zeigen. Nach der 21:23-Niederlagen gegen Kroatien stand man im dritten Spiel gegen Angola schon mächtig unter Druck. Doch die Mädchen behielten zum Schluss die Nerven und konnten das Spiel mit 27:25 für sich entscheiden. Durch die zwei abschließenden Siege über Chile (41:15) – hier wurde die achtfache Torschützin Nele Franz zur besten Spielerin gewählt – und Japan (28:24) sicherte man sich doch noch das Achtelfinalticket. Dort traf man auf die schwedische Auswahl, welcher man nach schwachem Spiel zurecht unterlegen war. Im abschließenden Spiel um Platz 11 konnte sich die DHB-Auswahl gegen Brasilien knapp mit 24:23 durchsetzen.

Für Trainer Frank Hamann war dieses Spiel ein Sinnbild für das komplette Turnier: „Mit der ersten Halbzeit können wir absolut nicht zufrieden sein. Insgesamt gehen wir aber mit einem leicht positiven Gefühl aus diesem Spiel heraus. Wir sind froh, dass wir uns am Ende noch den 11. Platz sichern konnten und beenden damit das Turnier mit einem versöhnlichen Abschluss“.

Marie Michalczik

Besser macht es die U20-Natinalmannschaft bei der Europameisterschaft in Dänemark um die Westfalen Marian Michalczik, Joel Birlehm (beide GWD Minden), Tim Suton (TBV Lemgo) und Björn Zintel (ASV Hamm). Nach überstandener Vorrunde durch Siege gegen Schweden (27:23), Kroatien (29:22) und Ungarn (30:22) – hier war Rückraum Ass Marian Michalczik bester deutscher Spieler - startete das Team mit 2:0 Punkten in die Hauptrunde. Gegner dort waren Norwegen (2:0 Punkte) und Dänemark (0:2). Das erste Spiel gegen Dänemark ging nach dramatischer Schlussphase sehr unglücklich mit 26:27 verloren. Noch war das Halbfinale nicht Geschichte, aber im letzten Spiel gegen Norwegen musste unbedingt ein Sieg her. Gesagt, getan: Mit einer Glanzleistung sicherte sich das Team von Trainer Markus Baur mit dem „absolut verdienten“ 30:24-Sieg das Ticket für das Halbfinale. Bester deutscher Spieler war Torhüter Joel Birlehm, welcher mit außergewöhnlichen Paraden das DHB-Team auf die Siegerstraße brachte.

Gegner dort ist der amtierende U19-Weltmeister Frankreich. Verzichten muss die DHB-Auswahl dort auf ihren Spielführer und Kapitän Tim Suton, der im Spiel gegen Norwegen eine rote- und anschließend auch noch die blaue Karte für ein grobes Foulspiel gezeigt bekam, weshalb er im Halbfinale nur zusehen kann. „Wir spielen für Tim“, lautet das Motto für die Partei gegen Frankreich am 05.08. um 20:30 Uhr. Wir wünschen der DHB-Auswahl viel Erfolg!

Lukas Kister

Die Europameisterschaft noch vor sich hat die männliche U16-Nationalmannschaft. Dort spielt mit Lukas Kister von GWD Minden auch ein sehr talentierter Spieler aus Westfalen, der in den letzten Jahren eine tolle Entwicklung genommen hat. Vom 11.-21. August kämpft das DHB-Team in Kroatien um den europäischen Titel. Gegner in der Vorrunde sind Polen und Serbien. Ziel ist zunächst das Erreichen der Hauptrunde, für welche sich die ersten beiden Teams qualifizieren.

Eine Einladung zu einem Lehrgang der weiblichen B-Jugend-DHB in Saarbrücken erhielt die Ahlener Spielerin Marie Michalczik, die Schwester von Marian. Dort findet zwischen dem 15. Und 21.08.2016 neben dem Sichtungslehrgang noch der Toyota Lambeng-Girls-Cup 2016 statt, an welchem die Auswahlmannschaft teilnimmt. Dort trifft die Mannschaft auf die Slowakei, Österreich und die RLP-Auswahl. Zu dieser Maßnahme wünschen wir Marie viel Erfolg!

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen / 04.08.2016)

Erfolgreiche Sichtungslehrgänge in Ahlen

Am vergangenen Wochenende fanden wieder einmal zwei Sichtungslehrgänge des HV Westfalen statt. Am Samstag reisten 28 Spielerinnen der weiblichen Jugend 2002 nach Ahlen, Sonntag zogen die Spieler der männlichen Jugend 2001 nach.

Neben den handballerischen Fähigkeiten der jungen Talente, standen am Vormittag aber zunächst zahlreiche Testungen auf dem Programm. Die vielen Trainer stellten die Spieler in diversen koordinativen, z.B. Prellen im Achterlauf oder konditionellen Übungen, wie zum Beispiel dem Shuttle-Run-Test auf die Probe. Dazu kamen noch Kraftübungen wie Liegestütz, Klimmzüge oder auch die Testung der Wurfkraft hinzu. Diese Übungen dienen bereits der Vorbereitung auf die DHB-Sichtung, wo diese Testungen ebenfalls durchgeführt werden. Zeitgleich hielt Landestrainer Zsolt Homovics im Besprechungsraum des HLZ Ahlen einen Vortrag für die Eltern und Vereinstrainer, wie die Förderungsstruktur im Handballverband Westfalen aufgebaut ist.

Mannschaftsfoto wJ02

Nach dem sehr anstrengenden Vormittag, stand für Spieler und Trainer das wohlverdiente Mittagessen im VIP-Raum des HLZ schon bereit. Anschließend füllten die Talente einen Fragebogen aus, bei dem es um die Zufriedenheit in den Vereinen, aber auch um Erkrankungen oder Verletzungen ging.

Jetzt konnte die 2. Trainingseinheit starten: Nach einem kurzen Aufwärmprogramm an der Koordinationsleiter, wurde ein Passkontinuum durchgeführt, um die Passqualität der Talente zu testen. Zeitgleich musste die andere Hälfte der Spieler in der zweiten Halle ihre Turnkünste anhand einer Kür unter Beweis stellen. Dabei waren Elemente wie Handstand abrollen, ein Rad, oder eine Standwaage gefragt.

Anschließend konnten die Spieler endlich ihr Können mit dem Handball beweisen. Zunächst wurde eine 1 gegen 1 Übung durchgeführt, ehe es in ein 6 gegen 6 Handballspiel ging. Dabei haben die vielen Trainer sich einige Notizen gemacht, um die besten Spieler herausfiltern zu können. Denn nur 12 Spieler haben die Chance mit zur DHB-Sichtung in einem dreiviertel Jahr nach Ruit zu reisen. Da wartet für die Trainer noch eine schwere Aufgabe, denn viele Spieler befanden sich am Wochenende nahezu auf einem Niveau.

Die sehr anstrengenden Sichtungsmaßnahmen haben sowohl den Spielern, als auch den Trainern sichtlich viel Spaß gemacht. Ein großes Dankesschön geht an das HLZ Ahlen, welches dem HV Westfalen erneut die Ausrichtung für die Lehrgangsmaßnahmen ermöglicht hat und alle Beteiligten großzügig versorgt hat.

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen / 05.07.2016)

Westfälische Talente bereiten sich auf Welt- und Europameisterschaften vor

In den kommenden Wochen wird es für die vier Junioren Nationalmannschaften des DHB ernst: Die Welt- und Europameisterschaften stehen an. Auch Spielerinnen und Spieler aus Westfalen haben den Sprung in den Kader geschafft:

BeachMolsner

Für die weibliche Jugend-Nationalmannschaft (Jahrgang 98/99) geht die Reise in die Slowakei. Dort findet vom 19.-31. Juli die U18-Weltmeisterschaft statt. Das Team um die Trainer Frank Hamann und Zuzana Porvaznikova trifft dabei in der Vorrunde auf die Mannschaften aus Russland, Kroatien, Angola, Chile und Japan. Vom 11.-18. Juli bestreitet die Nationalmannschaft einen finalen Lehrgang in der Sportschule Kienbaum, ehe das Flugzeug in Richtung Bratislava bestiegen wird. Neben der Perfektionierung einzelner Spielphasen soll laut Frank Hamann „aber auch der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft mithilfe einzelner Teambuildingmaßnahmen gestärkt werden, da dieser fundamental bei so hohen Belastungen und Anforderungen während des Turniers sein wird“.

Mit Nele Franz und Lia Diekmann (beide HSG Blomberg-Lippe) habe es auch zwei westfälische Spielerinnen in den 16er-Kader geschafft.

Die männliche Jugend-Nationalmannschaft (Jahrgang 98/99) hat bis zu ihrer Europameisterschaft in Kroatien noch etwas Zeit. Diese findet erst vom 11.-21. August statt. Trotzdem ist das Team schon voll in der Vorbereitungsphase. Nach einem kurzen Vorbereitungslehrgang wird die Mannschaft von dem Trainertrio Jochen Beppler/Klaus Langhoff und Andre Haber am 4 Nations Cup in Lübeck teilnehmen und dort interessante Spiele absolvieren. Dort warten die Gegner aus Island, Israel und Dänemark. Mit der Entwicklung des Teams sind die Trainer sehr zufrieden. „Wer unsere Jungs in Merzig gesehen hat, dem ist aufgefallen, dass sie nicht einfach nur Länderspiele absolvieren wollen, sondern auch immer gewinnen“, lobt Beppler die vorhandene Motivation bei den Jungs. Aus Westfalen gehören Daniel Andrejew (Handball Lemgo) und Lukas Kister (GWD Minden) zum Aufgebot.

Als erstes wird die weibliche U20-Nationalmannschaft (Jahrgang 96/97) an den Ball greifen. Für sie geht die Weltmeisterschaft in Russland bereits am 3. Juli los. Aktuell befindet sich die Mannschaft von Trainerin Marielle Bohm auf dem letzten Vorbereitungslehrgang in Kienbaum, ehe Anfang Juli die Reise nach Russland angetreten wird. Dort hat das Team eine machbare Vorrundengruppe erwischt. Gegner sind Rumänien, Spanien, Kasachstan, Argentinien und Ägypten. Das klare Ziel heißt die Qualifikation für die Hauptrunde.

BeachMolsner

Katrin Pichlmeier, Alicia Stolle (beide HSG Blomberg-Lippe) und Alina Grijseels (BVB 09 Dortmund) vertreten dabei den HV Westfalen.

Auch die männliche U20-Nationalmannschaft (Jahrgang 96/97) steckt bereits in der Vorbereitung auf Europameisterschaft, welche vom 28.07.-07.08. in Dänemark ausgetragen wird. Vom 04.-09. Juli findet in der Sportschule Warendorf statt, dessen Höhepunkte zwei Testspiele gegen die Niederlande sind. Das erste findet im niederländischen Almelo statt, ehe einen Tag später in Verl gespielt wird. Knapp zwei Wochen später findet der finale Vorbereitungslehrgang im bayrischen Herrsching statt (17.-24. Juli). Auch dort sind 2 Testspiele gegen die Auswahl aus Slowenien geplant. Anschließend wird die Reise nach Dänemark angetreten, wo eine Hammergruppe auf die DHB-Auswahl wartet: Ungarn, Kroatien und Schweden heißen die Gegner in der Vorrunde.

Aus Westfalen haben Joel Birlehm, Marian Michalczik (GWD Minden), Tim Suton (TuS N-Lübbecke) und Björn Zintel (ASV Hamm) den Sprung in den Kader geschafft.

Der Handballverband Westfalen wünscht ihren Spieler und den Nationalteams viel Erfolg bei den Welt- und Europameisterschaften und einen verletzungsfreien Turnierverlauf.

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen / 30.06.2016)

BeachMolsner

Westfalenauswahlspieler im Kader der Beachhandballnationalmannschaft

Sommerzeit = Beachhandballzeit. Aktuell befindet sich die U16-Beachhandballnationalmannschaft in den letzten Zügen der Vorbereitung auf die Europameisterschaft vom 08.-10. Juli in Portugal. Dazu besuchte das Team um Trainer Konrad Bansa und Co-Trainer Dirk Florian vom 17.-19. Juni die offenen Niedersachsenmeisterschaften der A-Jugend in Cuxhaven.

Zu dieser Maßnahme waren 13 junge Spieler nominiert worden. Doch nur 10 können den Sprung in den EM-Kader schaffen.

BeachHansen

Ein weiterer Lehrgang fand zwischen dem 24.-26. Juni in den Niederlanden statt. Dirk Florian zeigte sich sehr zufrieden: „Die Lernkurve steigt ständig nach oben. Die Gruppe zeigte sich sehr stark und motiviert.“ Nun muss das Trainerteam ihren Kader für Nazaré festlegen.

Auch drei westfälische Spieler können sich Hoffnungen machen, das Flugzeug in Richtung Portugal besteigen zu dürfen: Die Lemgoer Fynn Hangstein, Hark Hansen und Felix Molsner, die zum Kader der Westfalenauswahl des Jahrgangs 2000 gehören, wollen nun auch im Beachhandball nach den Sternen greifen.

Der Handballverband Westfalen wünscht den drei Spielern dafür viel Erfolg.

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen / 28.06.2016)

Erfolgreicher Westfalenpokal der wJ02 in Unna

Ein Bericht von Bjarne Franz

Wie in den vergangenen Jahren fand am Fronleichnamsdonnerstag die zweite Runde des Westfalenpokals mit allen 12 Kreisauswahlmannschaften des Handballverbands Westfalen statt. Das Turnier der weiblichen Jugend des Jahrgangs 2002 fand dabei in Unna in zwei benachbarten Sporthallen statt. In der ersten Runde im Februar gab es ein Turnier der sechs Teams aus Bezirk Nord und ein Turnier wurde im Süden Westfalens ausgetragen. Die jeweils drei besten Mannschaften trafen sich nun in der 2. Runde in der Meisterrunde. Die übrigen sechs Teams spielten die Plätze 7-12 aus.

Beste Torfrau Ella Vietor HK Industrie

In der Meisterrunde gab es mit dem Handballkreis Industrie eine herausragende Mannschaft, die am Ende mit 10:0 Punkten auch hochverdient den Westfalenpokal für sich entscheiden konnte. Auf dem 2. Platz landete die Auswahl des Handballkreises Hellweg ganz knapp vor Gütersloh. Auf den Plätzen vier und fünf fanden sich die Mannschaften aus Iserlohn/Arnsberg und Bielefeld/Herford mit jeweils 4:6 Punkten wieder. Ebenfalls in die Meisterrunde hatte es das Team des Handballkreises Münster geschafft.

In der unteren Platzierungsrunde traten leider nur fünf Mannschaften an, da die Auswahl aus Lenne-Sieg absagen musste. Dieses Turnier entschied der Handballkreis Minden-Lübbecke eindeutig für sich, was den 7. Platz in der Endabrechnung bedeutete. Platz acht konnte EUREGIO-Münsterland erreichen, welche in der 2. Runde ebenfalls alle Spiele gewinnen konnte. Dahinter landeten die Auswahlen aus Dortmund, Lippe und Hagen/Ennepe-Ruhr auf den Plätzen 9-11.

Anschließend folgte die Siegerehrung, welche vom Mädchenwart Willi Barnhusen durchgeführt wurde. Dieser lobte die Mädchen für ihre engagierte Leistung und stufte das Turnier als sehr erfolgreich ein. Neben dem Pokal für Industrie, wurde noch der Titel der besten Spielerin und der besten Torhüterin vergeben. Zur besten Spielerin wurde Julie Hafner vom Handballkreis Dortmund gekürt, beste Torfrau wurde Ella Vietor vom Turniersieger Industrie. Neben dem Erfolg für die Auswahlmannschaft, stand aber besonders die Leistung der einzelnen Spielerinnen im Vordergrund. So waren in beiden Hallen jeweils zwei Sichter des HV Westfalen anwesend, die sehr genau die Leistung der Spielerinnen beurteilten. Am 03.07. findet ein Sichtungslehrgang in Ahlen mit den 28 Spielerinnen statt, die die Sichter von sich überzeugt haben. Dort werden besonders die athletischen und individuellen Fähigkeiten der Mädchen gefordert.

HV-Trainerin Kirsten Lübbert sah bei fast allen Spielerinnen aber ebenfalls noch großes Verbesserungspotential bei der Deckungsarbeit.

Nach der Siegerehrung fuhren alle Mannschaften erschöpft nach Hause und hoffen nun auf die Einladung zum Tageslehrgang in Ahlen.

Bjarne Franz (HV Westfalen/30.05.2016)

Hochklassiger Westfalenpokal der mJ 2001 in Kamen

Die Kreisauswahl Iserlohn-Arnsberg ist Westfalenpokalsieger 2016 – Bester Spieler Niko Bratzke, bester Torwart Timon Mühlenstädt

Ein Bericht von Bjarne Franz

An Fronleichnam fand wie üblich die zweite Runde des Westfalenpokals der Kreisauswahlmannschaften statt. Das Turnier der Jungs (Jahrgang 2001) wurde in Kamen ausgetragen. Dazu reisten die 12 Kreisauswahlmannschaften aus ganz Westfalen an, um den Sieger auszuspielen. In der ersten Runde, im Februar, spielten die sechs Mannschaften aus Bezirk Nord gegeneinander, sowie die Kreise aus dem Bezirk Süd. Die jeweils ersten drei Mannschaften qualifizierten sich für die „Meisterrunde“ der besten sechs Teams. Die übrigen Teams spielen die Plätze 7-12 in der benachbarten Halle aus.

Siegerehrung- Bester Torwart Timon Mühlenstädt (Lippe) 2vl. und bester Spieler Niko Bratzke (Dortmund)3vl mit Carsten Korte und Zsolt Homovics

In beiden Hallen konnten die Zuschauer sehr guten Handball bewundern. Alle Teams haben sich voll reingehängt und versucht, ihr bestes zu geben. Dies lag mit Sicherheit auch an der Tatsache, dass in beiden Hallen jeweils zwei Sichter des HV Westfalen anwesend waren. Für diese war es ebenfalls ein sehr anstrengender Tag, denn sie hatten die Aufgabe, die besten Spieler aus Westfalen herauszufiltern, welche dann am 02.07. zu einem Lehrgang nach Ahlen eingeladen werden und diverse athletische und individuelle Tests zu absolvieren haben. Aus diesen Spielern besteht dann der erweiterte Kader der Westfalenauswahl.

In der Meisterrunde entwickelte sich ein hochspannendes Turnier bei dem sich vier Kreisauswahlteams ein Kopf an Kopf-Rennen um den Titel lieferten. Am Ende hatte der Handballkreis Iserlohn/Arnsberg aufgrund des besseren direkten Vergleichs im Vergleich zu Dortmund die Nase vorn und sicherte sich den Titel. Auf den Plätzen drei und vier landeten die Auswahlen aus Lippe und Minden-Lübbecke. Ebenfalls in die Meisterrunde hatten es die Teams aus Industrie (Platz 5) und Gütersloh (Platz 6) geschafft.

Auch in der Platzierungsrunde wurde toller Handball geboten und auch wenn es nicht mehr um die Spitzenplatzierungen ging, gaben alle Spieler ihr Bestes. Dieses Turnier gewann der Handballkreis Hellweg trotz einer sehr deutlichen Auftaktniederlage und sicherte sich damit Platz 7 in der Endabrechnung. Die Mannschaften aus Bielefeld/Herford, Lenne-Sieg und Hagen/Ennepe-Ruhr hatten nur ein, bzw. zwei Punkte Rückstand auf Hellweg. Somit kann man auch hier insgesamt von einer sehr hohen Leistungsdichte sprechen, was ebenfalls für die attraktiven Spiele spricht. Die letzten beiden Plätze belegten die Auswahlen aus EUREGIO-Münsterland und Münster.

Nach den anstrengenden Spielen folgte noch die Siegerehrung, welche von Landestrainer Zsolt Homovics und dem Vize-Präsident Jugend Carsten Korte durchgeführt wurde. Diese bedankten sich bei allen Spielern und Trainer für das tolle Turnier und auch bei den Eltern und Verwandten für die lautstarke Unterstützung. Zuletzt wurden noch der beste Spieler sowie der beste Torhüter des Tages ausgezeichnet. Zum besten Spieler wurde Niko Bratzke vom Handballkreis Dortmund gekürt und bester Torwart wurde Timon Mühlenstädt vom Handballkreis Lippe.

Nun begaben sich alle Mannschaften auf den Heimweg und warten nun gespannt auf die Einladungen des Landestrainers zum Lehrgang am 02.07.

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen/ 27.05.2016)

Siegerehrung - Weibliche B-Jugend der HSG Blomberg-Lippe wird Deutscher Meister

Weibliche B-Jugend der HSG Blomberg-Lippe wird Deutscher Meister

Riesenjubel herrschte nach dem Abpfiff bei allen Spielerinnen und den zahlreich mitgereisten Fans aus Blomberg. Die weibliche B-Jugend der HSG Blomberg-Lippe ist nach einem überraschend deutlichem 32:21 (17:13) Finalsieg über den HC Leipzig Deutscher Meister.

Am 21. und 22. Mai 2016 fand in Mainz/Budenheim das Final-Four-Turnier um die Deutsche Meisterschaft der wB-Jugend statt. Qualifiziert für dieses Turnier hatten sich neben den Gastgeberinnen von der JSG Mainz 05/Budenheim der HC Leipzig, der SV Henstedt-Ulzburg und die HSG Blomberg-Lippe.

Im Halbfinale musste die HSG zunächst gegen die heimische JSG Mainz 05 antreten. Gleich zu Beginn zeigten die Blomberginnen, wer die Partie unbedingt gewinnen wollte und setzten sich schnell auf 3:0 ab. Über 8:3 ging man mit einem 15:11-Vorsprung in die Pause. Auch im zweiten Durchgang konnten die Spielerinnen von Trainer Björn Piontek ihr Spiel weiter durchziehen und ließen Mainz nie noch einmal entscheiden herankommen. So gewannen die Westfälinnen am Ende hoch verdient mit 27:21.

Als herausragende Spielerin muss man Munia Smits nennen, die alleine 16 Tore erzielen konnte. Im zweiten Halbfinale setzte sich der HC Leipzig gegen den SV Henstedt-Ulzburg knapp mit 15:17 durch, sodass der Finalgegner der Lipperinnen feststand.

Am nächsten Tag war es dann endlich soweit und das große Finale stand an. Vor gut 350 Zuschauern entwickelte sich bis zur 12. Minute (8:8) zunächst eine sehr ausgeglichene Begegnung. Doch dann zeigte Blomberg seine Klasse und zog bis zur Pause auf 17:13 davon. Nach der Halbzeit dann ein ganz anderes Bild: Blombergs Abwehr stand wie ein Bollwerk und vorne war jeder Wurf ein Treffer und so setzten sich die Lipperinnen über 20:14 und 25:15 entscheidend ab. Beim 30:15 deutete sich sogar ein Debakel für Leipzig an. Am Ende konnte der HCL noch ein paar Tore verkürzen aber der 32:21-Sieg der HSG war am Ende auch in der Höhe verdient. Nach dem Abpfiff gab es kein Halten mehr und die Blomberger Spielerinnen feierten noch minutenlang mit den Eltern, Verwandten und Fans. Als beste Spielerin des Finals wurde zudem noch Patricia Lazarevic ausgezeichnet, die mit zehn Toren auch erfolgreichste Torschützin des Teams war.

Blomberg:

Louisa Rabeneick/ Miriam Völker; Patricia Lazarevic (10), Munia Smits (9/3), Nele Franz (6), Laura Sposato (4), Cara Reiche (2), Ida Marie Prahm (1), Stella Maas, Ndidi Agwunedu, Lisa Richter, Xenia Robrecht, Wiebke Wallbaum, Maxi Isabel Diebke.

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen / 23.05.2016)

Fotos: HSG Blomberg-Lippe

Westfälische Talente spielen für Deutschland

Ein Bericht von Bjarne Franz

Die Saison 2015/2016 geht dem Ende entgegen, da beginnt die Zeit der Nationalmannschaften, welche sich auf diverse Turniere im Sommer vorbereiten. Unter den vielen jungen Spielerinnen und Spielern mischen auch diverse Talente aus den westfälischen Mannschaften mit und dürfen sich auf lehrreiche Tage freuen.

Lazarevic, Fege, Michalczik und Hausherr fahren zum DHB-Lehrgang

Die weibliche Nationalmannschaft der Jahrgänge 1998 und jünger befindet sich in der Vorbereitung auf die U18-Weltmeisterschaft, welche vom 21. Juli bis zum 03. August in der slowakischen Hauptstadt Bratislava stattfindet. Dazu haben die Trainer Maik Nowak, Frank Hamann und Zuzana Porvaznikova die Spielerinnen zu einem Lehrgang vom 04. bis zum 08. April nach Bartholomä eingeladen. Erfreulicherweise sind mit Nele Franz (HSG Blomberg-Lippe) und Leonie Kockel (BVB 09 Dortmund) auch zwei Spielerinnen vom HV Westfalen eingeladen.

Auch die weibliche B-Jugend des DHB hat zu einem Lehrgang nach Kienbaum eingeladen. Dort spielen überwiegend Spielerinnen des Jahrgangs 2001. Hier ist der Handballverband Westfalen gleich mit acht Spielerinnen vertreten: Lena Hausherr (HSG Schwerte-Westhofen), Mariel Wulf (BVB 09 Dortmund), Malina-Marie Michalczik (HLZ Ahlen), Hannah Kriese (BVB 09 Dortmund), Malin Benthaus (BVB 09 Dortmund), Patricia Lazarevic (HSG Blomberg-Lippe) und Carlotta Fege (BVB 09 Dortmund) haben den Sprung in den Kader geschafft, dazu erreichte Katharina Longo (BVB 09 Dortmund) immerhin einen Platz auf der Reserveliste. Der HV Westfalen freut sich sehr über diesen tollen Erfolg!

Zu guter Letzt befindet sich noch die männliche U20-Nationalmannschaft in der Vorbereitung auf die EM-Qualifikation. Am 4. April treffen sich 21 Spieler und das Trainerteam um Markus Baur in der Sportschule in Warendorf zu einem Abschlusslehrgang, ehe sich dann 16 Nominierte auf den Weg nach Litauen machen werden. Gegner dort werden Russland, Kosovo und Litauen sein. Die besten zwei Mannschaften qualifizieren sich für die EURO, die vom 28. Juli bis zum 07. August in Dänemark ausgespielt wird. Zu diesem „Heimspiel-Lehrgang“ in Warendorf sind Joel Birlehm (GWD Minden), Marian Michalczik (GWD Minden), Tim Suton (TuS N-Lübbecke) und Björn Zintel (ASV Hamm) eingeladen.

Malin Benthaus und Lena Hausherr

Der Handballverband Westfalen wünscht ihren Talenten einen verletzungsfreien und mit Erfolg gekrönten Lehrgangsverlauf!

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen / 04.04.2016)

Talentförderung in Greven existiert seit acht Jahren

Stützpunkttraining in Greven

In diversen Regionen Westfalens gibt es die sogenannten Westfalenstützpunkte, mit dem Ziel talentierte Spieler/innen der C- und B-Jugend individuell und spielerisch weiterzuentwickeln. Die meisten sind in den Handballhochburgen wie beispielsweise Minden, Lemgo, Blomberg oder Ferndorf beheimatet. Doch auch in Greven bei Münster werden nun schon seit knapp acht Jahren die talentiertesten Spielerinnen der Region zusätzlich zum Vereinstraining ausgebildet. Unter der Leitung von Pia Schwitte (SC Greven), Timo Ortmeyer (Ibbenbürener Spvg.) und Frederik Neuhaus (HLZ Ahlen) treffen sich die Mädels alle zwei Wochen am Samstagmorgen in der Rönnehalle und läuten mit einem anstrengenden Training das Wochenende ein. Aktuell trainieren 28 Spielerinnen der Jahrgänge 2000-2002 in Greven und alle sind vom Trainingsinhalt und der Intensität begeistert und man erkennt deutliche Fortschritte bei den Mädchen. Das Ziel der Talente ist natürlich der Sprung in die Westfalenauswahl, um auch auf Bundesebene ihr Können unter Beweis stellen zu können. Der HV Westfalen hofft auch in Zukunft weiter auf den Westfalenstützpunkt in Greven bauen zu können und bedankt sich bei dem Trainerteam für dessen Einsatz.

Den Originalbericht aus der Münsterschen Zeitung finden Sie unter folgendem Link: http://www.muensterschezeitung.de/Sport/Lokalsport/Greven/2317656-Handball-Stuetzpunkttraining-bei-09-Blick-in-die-Handball-Zukunft-Talentschmiede-beim-SC-Greven-09

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen / 04.04.2016)

Fotos Heidrun Riese

56 neue Talente bei Sichtungslehrgängen der mJ. 2002 in Ahlen

Ein Bericht von Bjarne Franz

Sportmotorische Tests

Am 19. Und 20.03.2016 fand für jeweils 28 junge Talente des Jahrgangs 2002 aus den beiden Bezirken ein Sichtungslehrgang in den Sportstätten des HLZ Ahlen statt. Den Auftakt machten die Spieler des Bezirkes Süd, welche am Samstag um 9:15 Uhr von den Trainern Zsolt Homovics, Norbert Potthoff, Siegfried Barz, Sandra Rother, Julian Grumbach, Florian Schuster und Bjarne Franz erwartet wurden.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Landestrainers wurden am Vormittag zahlreiche sportmotorische Tests aus dem DHB-Übungskatalog durchgeführt. Dies waren Übungen zur Schnelligkeit (z.B. 20-Meter-Sprint), Koordination (z.B. Seilspringen), Schnellkraft (z.B. Standweitsprung), Kraft (z.B. Liegestütz) und Ausdauer (Shuttle-Run-Test). Parallel wurden viele interessierte Eltern, Vereins- und Kreisauswahltrainer in einem von Landestrainer Zsolt Homovics organisierten und durchgeführten Vortrag über die Talentförderung im Handballverband Westfalen informiert. Nachdem die Jungs die insgesamt 13 Tests absolviert hatten, wartete für Spieler und Trainer das wohlverdiente Mittagessen im VIP-Raum des Leistungszentrums. Anschließend füllten die Jungs einen vom HV selbst erstellten Fragebogen über ihre aktuelle sportliche, gesundheitliche und soziale Situation aus. Danach lauschten die Talente einen Vortrag von Heilpraktiker und Physiotherapeut Siegfried Barz, welcher sie über die richtige Ernährung und die Vorbeugung von Verletzungen aufklärte.

Infoveranstaltung mit Landestrainer Zsolt Homovics

Nun wartete die zweite, intensive Trainingseinheit auf die 28 Spieler. Hier stand der Handball mehr im Vordergrund als am Vormittag. Zunächst gab es für alle ein kurzes Aufwärmprogramm an der Koordinationsleiter. Anschließend wurde die Gruppe geteilt: Ein Teil absolvierte in der einen Halle das DHB-Passkontinuum und eine Schlagwurfübung, wohingegen die andere Hälfte zum Bodenturnen in die andere Halle geschickt wurde. Parallel führte Torwarttrainer Norbert Potthoff einige Torwarttests mit den anwesenden Torhütern durch. Nach ca. 20-30 Minuten wurden dann die Gruppen gewechselt. Auf einen kleinen Beweglichkeitstest folgte dann der für sie Jungs wohl spannendste und letzte Teil des Tages: Ein Handballspiel 6 gegen 6 mit anschließendem Penalty-Werfen, wie es bei der DHB-Sichtung durchgeführt wird. Hier konnten sich die Trainer einen ersten Eindruck über das handballerische Können der Talente verschaffen.

Verständlicherweise war bei den Jungs, die ihren ersten HV-Lehrgang absolvierten, auch viel Nervosität mit von der Partie, sodass ein paar technische Fehler und Fangfehler nicht außen vor blieben. Doch insgesamt waren die Trainer mit dem Engagement der Spieler sehr zufrieden und schickten sie nach einer kurzen Abschlussbesprechung gegen 16:45 Uhr auf die Heimreise.

Sichtungslehrgang-Süd mJ02

Am Sonntag trafen dann noch die 28 gesichteten Talente des Bezirks Nord in Ahlen ein. Das Fehlen von Trainerin Sandra Rother wurde mit der Anwesenheit von Frederik Neuhaus ausgeglichen. Der Tagesablauf war identisch mit dem Vortrag und am Sonntagabend fuhren die Spieler, aber besonders die Trainer nach zwei anstrengenden Tagen müde nach Hause.

In den nächsten Wochen werden nun die Testergebnisse der Spieler ausgewertet und auch das Zielspiel 6 gegen 6 wurde aufgezeichnet und kann dem Trainerstab die nötigen Hilfestellungen geben, welche Spieler bei den nächsten Lehrgängen eingeladen werden. Alle Jungs werden nach den Sommerferien zum Stützpunkttraining eingeladen, wo sie die Chance bekommen, sich individuell weiterentwickeln zu können.

Zu guter Letzt bedankt sich der Handballverband Westfalen beim HLZ Ahlen für die Bereitstellung der Sportstätte!

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen / 22.03.2016)

Technikanalyse von Henning Fritz mit Tobias Uphues

Prüßner und Uphues zum DHB-Lehrgang eingeladen

Ein Bericht von Bjarne Franz

Im Anschluss an die DHB-Sichtung von Ruit veranstaltet der Deutsche Handballbund vom 23.-26.03. einen Lehrgang für Talente des Jahrgangs 2000 in Naumburg. Zur großen Freude konnten auch zwei Westfalen die DHB-Trainer in Ruit von sich überzeugen: Fynn Prüßner von der HSG Handball Lemgo und Tobias Uphues vom ASV Senden werden bei dieser Maßnahme dabei sein. Sie können sich auf sicherlich anstrengende aber auch lehrreiche Tage im Euroville Jugend- und Sportzentrum freuen. Trainiert werden die Talente von Carsten Klavehn, Jaron Siewert, Jochen Beppler und Henning Fritz.

Tobias Uphues

Der Handballverband Westfalen wünscht Fynn und Tobias einen verletzungsfreuen Verlauf und natürlich viel Erfolg und Spaß bei den diversen Trainingseinheiten.

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen / 12.03.2016)

Fynn Prüßner bei der DHB-Sichtung im All-Star-Team

Ein Bericht von Bjarne Franz

Nachdem vor knapp drei Wochen die weibliche Westfalenauswahl 2001 eine sehr erfolgreiche DHB-Sichtung bestritten hatte, hatte vom 09.-13. März 2016 nun die männliche Auswahl 2000 die Chance, sich den DHB-Trainern zu präsentieren. Genau wie im Februar ging es am Mittwoch mit dem Bus los in Richtung Süden. Alle 12 Spieler und die Trainer waren voller Vorfreude und froh, nach acht Stunden das Sportzentrum Ruit erreicht zu haben. In diversen sportmotorischen Tests, sowie in „normalen“ Handballspielen galt es sich gegen neun andere Verbände aus dem Süden der Republik durchzusetzen.

All-Star-Team mit Fynn Prüssner (2.v.l.)

Am Freitag standen für die Westfalenauswahl ausschließlich diverse Übungen auf dem Programm. So versuchten sie im Achterlauf-Prellen, Turnen, einer Rumpfmuskelaturübung und einem Torwart-Reaktionstest ihr Bestes zu geben. Nach diesem schon sehr aufregenden Tag gingen alle Westfalen zufrieden ins Bett und freuten sich schon auf die ersten Spiele.

Am nächsten Morgen ging es für die Jungs schon um 7:00 Uhr zum Frühstück. Ein anstrengender Tag erwartete alle Beteiligten: Zunächst ging es am Morgen in die Grundspiele 4 gegen 4, sowie 5 gegen 6. Gegner waren Bayern und Württemberg und zur Freude aller blieb man ungeschlagen.

Nach dem Mittagessen warteten endlich die ersten Spiele auf die Westfalenauswahl. Dabei wurde jede Halbzeit einzeln gewertet und bringt pro Sieg 2 Punkte. Einen weiteren Punkt kann man im anschließenden Penalty-Werfen erspielen. Im ersten Spiel ging es gegen den HV Mittelrhein. Hier konnten die Jungs die erhoffte Leistung nicht abrufen. Die erste Halbzeit ging deutlich mit 12:5 verloren und auch in der zweiten Halbzeit verlor man mit 8:9. Da man wenigstens das Penalty-Werfen mit 3:1 für sich entscheiden konnte, konnte man sich noch einen Punkt sichern.

Im zweiten Spiel des Tages waren die Jungs gewillt, es im zweiten Spiel gegen den HV Südbaden besser zu machen. Dieses Vorhaben konnte in der ersten Halbzeit umgesetzt werden und man gewann mit 11:9. Im zweiten Durchgang spielte man leider wieder nicht so konsequent wie zuvor und musste sich mit 7:8 geschlagen geben. Im Penalty-Werfen behielt man aber wieder die Nerven und gewann mit 3:0. Nach einem gemeinsamen Abendessen gingen alle Beteiligten früh ins Bett, denn am nächsten Tag warteten unter anderem die letzten beiden Gruppenspiele gegen Bayern und Baden.

Techniküberprüfung Sprungwurf-Blocken

Am Samstag stand vor dem Frühstück zunächst noch „Messen und Wiegen“ auf dem Programm. Nachdem alle satt waren, ging es gegen 10:15 Uhr auf den Weg in Richtung Sporthalle, wo auf die Westfalen eine Trainingseinheit mit Schwerpunkt „Verhalten im 1 gegen 1 und 2 gegen 2“ wartete. Nach der Mittagspause ging es in den letzten Gruppenspielen noch um den Einzug in das Finale. Zunächst erwartete man die Mannschaft aus Baden, welcher man sich in der ersten Halbzeit wieder einmal sehr knapp mit 6:7 geschlagen geben musste. In der zweiten Halbzeit zeigten die Jungs jedoch wieder ihre Stärke und gewannen souverän mit 12:8. Im anschließenden Penalty-Werfen verloren die Westfalen mit 2:3. Das letzte Gruppenspiel gegen Bayern sollte unbedingt mit einem guten Gefühl abgeschlossen werden, was den Jungs gut gelang. Zwar gab es in der ersten Hälfte nur ein 5:5-Unentschieden, jedoch konnte man sich sowohl in der zweiten Halbzeit, als auch im Penalty-Werfen überzeugend durchsetzten.

Nach dem Abendessen hielt Ex-Nationalspieler Markus Baur einen Vortrag für die 120 Talente. Auch für viele Fragen der Spieler war er offen und beantwortete sie ausführlich. Anschließend folgte noch eine Mannschaftsbesprechung, in welcher bekannt gegeben wurde, dass man in der Endabrechnung den vierten Platz belegt hat. Jedoch war die Gruppe sehr ausgeglichen, so hätte ein Punkt mehr den Gruppensieg und gleichzeitig das Finale bedeutet.

So spielte man am Sonntag gegen den HV Württemberg um Platz 7. In diesem Spiel ließen die Jungs nichts anbrennen und gewannen beide Halbzeiten, sowie das Penalty-Werfen und sicherten sich somit Platz 7 in der Endabrechnung. Der letzte Teil des Wochenendes war die Siegerehrung in Verbindung mit der Bekanntgabe des All-Star-Teams: Hier konnte der HV Westfalen einen großen Erfolg verbuchen, denn der Lemgoer Fynn Prüßner (Linkaußen) wurde als bester Spieler auf seiner Positionen ausgezeichnet.

Anschließend machten sich alle Beteiligten erschöpft aber glücklich auf den Weg in Richtung Westfalen.

Im Kader waren:

Guiseppe Mossuto und Tobias Uphues (Torwart)

Fabio Baumgart, Christopher Braun, Fynn Hangstein, Hark Hansen, Felix Molsner, Marvin Mundus, Fynn Prüßner, Michel Reitemann, Nils Rüggeberg, Fynn von Boenigk

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen / 17.03.2016)

Drei westfälische Talente im „All-Star-Team“ bei der DHB-Sichtung in Ruit

Ein Bericht von Bjarne Franz

Vom 2.-6. März 2016 reisten 12 westfälische Spielerinnen des Jahrgangs 2001 nach Ruit zur diesjährigen DHB-Sichtung. Am Mittwoch startete der Bus mit hoch motivierten Spielerinnen vom Trainerteam Kornelia Kunisch und Harald Fuchs sowie Landestrainer Zsolt Homovics von Dortmund aus in Richtung Süden. Nach achtstündiger Fahrt erreichte man müde die Sportschule in Ruit. Am nächsten Morgen brach das Team nach einem ausgiebigen Frühstück in die Sporthalle auf. Nach einer längeren Ansprache der DHB-Trainer startete der Lehrgang für die Westfälinnen mit einigen Tests zur Sprungkraft und Ausdauer. Nach einer kurzen Mittagspause standen für die Mädels noch zwei Grundspiele auf dem Programm. Hier wurden die Fähigkeiten in den Spielen 4:4 oder 5:6 getestet. Der erste schon sehr anstrengende Tag ging mit dem Abendessen um 19:00 Uhr zu Ende.

All-Star-Team mit Mariel Wulf (3v.l.), Lena Hausherr (7.v.l.) und Carlotta Fege (8.v.l.)

Der zweite „richtige“ Tag starte für den HV Westfalen bereits sehr früh: Um 6:30 Uhr klingelten bereits die Wecker der Mädchen. Noch vor dem Frühstück fand das morgendliche Wiegen und Messen statt. Am Vormittag traten die Talente in der Sporthalle zunächst wieder in Grundspielen gegen andere Verbände an, welche durch starke Leistungen gewonnen werden konnten. Nach dem Mittagessen standen endlich die ersten Handballspiele gegen andere Verbände auf dem Programm. Bei den Spielen wurden die Halbzeiten jeweils extra gewertet und mit je 2 Punkten vergeben. Das anschließende Penalty-Werfen brachte zusätzlich noch einen Punkt für den Sieger. Die erste Hälfte wurde in einer offensiven 3:2:1-Deckung gespielt, in der 2. Halbzeit war eine defensive 6:0-Formation vorgesehen. Gegen den HV Rheinland spielten die Mädchen sehr stark, konnten zahlreiche Tempogegenstöße laufen und gewannen beide Halbzeiten deutlich (7:2 und 8:5). Auch im anschließenden Penalty-Werfen behielten die Westfälinnen die Nerven und gewannen 3:1 und konnten gleich zu Beginn 5 Punkte erspielen.

Direkt im Anschluss spielten die Mädels noch gegen den HV Südbaden. Hier war der HV Westfalen in der ersten Halbzeit nicht so konsequent wie im Spiel zuvor und musste sich mit 5:7 geschlagen geben. In Durchgang zwei konnte man den Spieß allerdings umdrehen und sich über 6:1 einen 8:3-Sieg herausspielen. Auch im Penalty-Werfen beweisen die Mädchen wiederholt Stärke und gewannen souverän. Der letzte Programmpunkt des Tages war ein Vortrag des Bundestrainers, welchem die Mädchen interessiert zuhörten. Erschöpft aber glücklich vielen alle am Abend ins Bett.

Teambesprechung mit Kornelia Kunisch und Harald Fuchs

Am dritten Tag fand nach dem Frühstück zunächst spezifisches Positionstraining für die Kreisläufer und Außenspieler statt. Von den DHB-Sichtern bekamen die Spielerinnen ein gutes Feedback, welches alle noch einmal mehr motivierte. Ein weiterer Punkt war das Überprüfen vom 1:1-Verhalten der Spielerinnen. Auch dort wurden die Mädels für ihren Kampfgeist gelobt. Nach dem Mittagessen standen wieder zwei Spiele auf dem Programm. Erster Gegner war der HV Baden. Hier legten die Mädchen einen schlechten Start hin und lagen schnell 0:4 zurück. Diese Hypothek konnte nicht mehr aufgeholt werden und Westfalen unterlag in der ersten Halbzeit mit 5:8. Im zweiten Durchgang machten es die Mädels besser und konnten sich bei wechselnden Führungen am Ende ein 8:8-Unentschieden erkämpfen. Im Penalty-Werfen beweisen die Westfälinnen alte Stärke und konnten dieses erneut gewinnen.

Zum Abschluss des Tages wurde noch das Spiel gegen den HV Saarland ausgetragen. Dort war die Mannschaft wieder besser aufgelegt und konnte in der ersten Hälfte gleich auf 8:1 davonziehen und am Ende mit 14:5 gewinnen. Auch im zweiten Durchgang ließ man beim 10:7 nichts anbrennen. Im Penalty-Werfen überzeugte man ebenfalls wieder. Durch diesen Sieg konnte sich der HV Westfalen noch für das Spiel um Platz 3 qualifizieren, welches am nächsten Tag gegen den HV Bayern stattfinden sollte. Hier lieferten die Mädchen in der ersten Halbzeit die beste Leistung des Turniers ab und gewannen deutlich mit 16:7. Der zweite Durchgang war deutlich spannender, aber konnte trotzdem mit 11:9 gewonnen werden. Die anschließende Niederlage im Penalty-Werfen änderte am Gesamtsieg nichts mehr und so holte der HV Westfalen einen starken 3. Platz.

Siegesfreunde nach dem Spiel gegen HV Bayern

Zur Krönung wurden am Ende des Turniers drei Spielerinnen des HV Westfalen in das siebenköpfige All-Star-Team gewählt. Carlotta Fege, Mariel Wulff und Lena Hausherr konnten die Sichter von sich überzeugen. So eine starke Quote konnte ein Westfalen-Team noch nie aufweisen! Aber auch die anderen Spielerinnen haben sich super verkauft. Nach der Siegerehrung fuhren Spielerinnen und Trainer erschöpft nach Hause.

In Ruit dabei waren:

Katharina Longo und Thara Sieg (Tor)

Marie Michalczik (21 Tore), Mariel Wulf (19), Lena Hausherr (18/7), Hannah Kriese (14/4), Patricia Lazarevic (10), Carlotta Fege (7), Lea Albers (4), Franca Pfänder (1), Sina Schäper, Nele Wenzel

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen / 07.03.2016)

Vorbereitungslehrgang auf die DHB-Leistungssportsichtung

Ein Bericht von Bjarne Franz

Am Sonntag, dem 7. Februar 2016 traf sich die männliche Westfalenauswahl des Jahrgangs 2000 zu einem Tageslehrgang in Ahlen. Um 09:45 Uhr wurden die Spieler von Landestrainer Zsolt Homovics, Norbert Potthoff, Falk von Hollen, Siegfried Barz und Bjarne Franz begrüßt. Nach einer kurzen Besprechung in Bezug auf die bevorstehende DHB-Sichtung in Ruit und den Länderpokal in Berlin ging es direkt mit einem echten Leistungstest los. Der „Shuttle-Run-Test“ stand auf dem Programm. Dabei laufen die Spieler immer zur Seitenauslinie und wieder zurück und müssen bei einem akustischen Signal die andere Seite erreicht haben. Die Signale ertönen in immer kürzeren Abständen, sodass irgendwann die Seitenauslinie nicht mehr erreicht wird und der Spieler ausscheidet. Der Lehrgang diente hauptsächlich zur Vorbereitung auf die DHB-Sichtung in Ruit, sodass auch im weiteren Verlauf des Tages immer wieder Übungen aus dem Übungskatalog trainiert wurden. So wie das folgende DHB-Passkontinuum, welches die Jungs nach kurzen Startschwierigkeiten immer besser absolvierten. Nach dem Torwart-Einwerfen auf Anweisung von Torwart-Trainer Norbert Potthoff, wurde eine Schlagwurfübung durchgeführt, welche die Westfalenauswahl auch in Ruit erwarten wird.

Sportmotorische Tests

Nun folgte auf die schon etwas müden Spieler ein Mittagsessen in der Mensa des HLZ Ahlen und eine anschließende Videobesprechung unter der Leitung von Zsolt Homovics.

Gegen 14:00 Uhr stand die zweite Trainingseinheit auf dem Programm. Hier wurden zunächst die turnerischen Talente der Jungs getestet. Für die DHB-Sichtung müssen die Spieler sich eine Kür aus 7-10 turnerischen Elementen zusammenstellen und dort vorführen. Anschließend mussten die Talente ihre Kraftreserven in Form von Liegestütz und einer Halteübung für die Rumpfmuskulatur unter Beweis stellen. Nach diesen anstrengenden Übungen wurde endlich wieder der Handball zum zentralen Thema und eine Eins-gegen-Eins-Übung wurde durchgeführt. Es folgte noch ein spezielles Wurftraining von den Außen- und der Kreisposition sowie das Grundspiel 6 gegen 5 mit Wettkampfcharakter und nach einer kurzen Abschlussbesprechung fuhren die Jungs müde aber zufrieden nach Hause und hoffen einen guten Eindruck bei den Trainern hinterlassen zu haben, denn von den 16 Spielern vor Ort werden nur 12 zur DHB-Sichtung in Ruit fahren können. Am 28.Februar 2016 haben die Jungs letztmalig die Chance die Trainer von sich zu überzeugen. Dann findet ein weiterer Lehrgang statt, an dem der 12-Mann-Kader für Ruit bekanntgegeben wird. Zwei Wochen später findet dann die DHB-Leistungssportsichtung für die Südverbände statt.

Schlagwurftraining

Auch die weibliche Westfalenauswahl des Jahrgangs 2002 bereitet sich auf die DHB-Sichtung vor. Dafür wird am Sonntag, dem 21.Februar 2016 ein Lehrgang in Ahlen stattfinden, wo auf die Mädels unter der Leitung von HV-Trainerin Kornelia Kunisch und HV-Trainer Harald Fuchs ähnliche Übungen warten, wie sie die Jungs schon absolviert haben.

Kader Westfalenauswahl mj00 in Ahlen:

Fabio Baumgart (TSV GWD Minden), Christopher Braun (TSV GWD Minden), Mats Grzesinski (HC Westfalia Herne), Hark Hansen (HSG Handball Lemgo), Jonas Hehemann (JSG NSM-Nettelstedt), Patrick Mattausch (TSV GWD Minden), Felix Molsner (HSG Handball Lemgo), Giuseppe Mossuto (HSG Hohenlimburg), Timon Mühlenstädt (HSG Handball Lemgo), Marvin Mundus (HSG Hohne/Lengerich), Fynn Prüßner (HSG Handball Lemgo), Nils Rüggeberg (HSG Hohenlimburg), Jannik Allzeit (HLZ Ahlen), Florian Stallmann (TSV GWD Minden), Tobias Uphues (ASV Senden), Fynn von Boenigk (ASV Senden)

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen/11.02.2016)

HK Dortmund mJ01

Hochklassige Spiele bei der ersten Runde des Westfalenpokals

Ein Bericht von Bjarne Franz und Axel Jacobi

Am vergangenen Wochenende stand für die sechs Kreisauswahlmannschaften (Hellweg, Industrie, Dortmund, Iserlohn/Arnsberg, Hagen-Ennepe-Ruhr und Lenne-Sieg) des Bezirks Süd der Jahrgänge 2001 die erste Runde des Westfalenpokals an. Ausgetragen wurde dieser im Hagener Stadtteil Hohenlimburg. Es wurde im Modus „jeder gegen jeden“ gespielt. Die besten drei Teams treffen in der zweiten Runde des Westfalenpokals auf die besten drei Auswahlmannschaften des Bezirks Nord. Für die übrigen drei Mannschaften gilt dasselbe.

Vor Beginn der Spiele stand zunächst die Begrüßung aller Mannschaften durch Bezirksjungenwart Detlef Schiffke und HV-Landestrainer Zsolt Homovics auf dem Programm.

HK Hellweg mJ01

Pünktlich um 11:00 Uhr wurde die erste Begegnung angepfiffen. Das Spiel zwischen Iserlohn/Arnsberg und dem Gastgeber Hagen-Ennepe-Ruhr war ein sehr ausgeglichenes und spannendes Spiel und endete schließlich mit einem 9:9 Unentschieden. Nach zwei klaren Siegen der Auswahlen aus Industrie und Dortmund, entwickelten sich die kommenden Spiele wieder deutlich ausgeglichener. So konnte in den meisten Fällen vor dem Spiel nicht vorhergesagt werden, welche Mannschaft die Begegnung für sich entscheiden würde und somit kamen auch die Zuschauer durch spannende Spiele auf ihre Kosten.

Neben der Spannung kam auch die spielerische Klasse der Jungs zum Vorschein, es konnten viele sehenswerte Treffer bestaunt werden.

Im Laufe des Turniers stellte sich die Auswahl aus Iserlohn/Arnsberg als die konstanteste und beste Mannschaft heraus, welche nur im ersten Spiel des Turniers einen Punkt abgab und die alle übrigen Begegnungen für sich entscheiden konnte. Im Spiel gegen den HK Dortmund lieferten sich beide Mannschaften ein“ Kopf-an Kopf-Rennen“ das Iserlohn/Arnsberg am Ende knapp mit 12:11 für sich entscheiden konnte.

HK Iserlohn-Arnsberg mJ01

Dortmund konnte auch in den übrigen Partien an die gezeigte Leistung anknüpfen und belegte hinter Iserlohn verdient den zweiten Platz.

Spannend wurde es im Spiel um den dritten Platz, welcher ebenfalls noch für die oberer Platzierungsrunde ausreichen würde. Dort hatte der HK Lenne-Sieg im letzten Spiel gegen den HK Hellweg die Chance, sich diesen durch einen Sieg zu sichern. Leider versagten den Jungs die Nerven und sie verloren das Spiel.

In der Tabelle hatten die Auswahlmannschaften aus Hellweg, Industrie und Dortmund nun jeweils 4:6 Punkte auf dem Konto und der Dreiervergleich musste über die Platzierung entscheiden. Hier hatte der HK Industrie knapp die Nase vorn und kann sich nun auf die Spiele gegen die drei besten Teams aus dem Bezirk Nord freuen.

Auf dem vierten Platz landete der HK Hellweg, Lenne-Sieg wurde 5. und der HK Hagen-Ennepe-Ruhr belegte trotz des starken ersten Spiels nur den sechsten Platz. Das Turnier war insgesamt von sehr fairen Spielen geprägt, leider musste ausgerechnet im allerletzten Spiel ein Spieler mit einer Knieverletzung vom Platz getragen werden, welche sich im Nachhinein zum Glück als nicht allzu schlimm herausstellte. Die Gegner für die 2. Runde werden am 21.02. in Rahden ausgespielt, wenn dann dort im Bezirk Nord die 1. Runde des Westfalenpokals ausgespielt wird.

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen / 03.02.2015)

Weibliche Westfalenauswahl verpasst Viertelfinale beim DHB-Länderpokal

Ein Bericht von Bjarne Franz

In der vergangenen Woche reiste die weibliche Westfalenauswahl des Jahrgangs 1999 und jünger zum DHB-Länderpokal ins baden-württembergische Göppingen. Das Turnier stand schon zu Beginn unter keinem guten Stern, da neben der langzeitverletzten Vanessa Brandt kurzfristig noch Leonie Kockel und Hannah Kamp vom BVB 09 Dortmund aufgrund von Verletzungen absagen mussten. Sie zogen sich vier Tage vor Turnierbeginn beim Spiel der weiblichen B-Jugend-Oberliga zwischen dem BVB und der HSG Schwerte/Westhofen einen Nasenbeinbruch (Leonie) und einen Muskelfaserriss in der Wade (Hannah) zu, welche ihren Einsatz für Westfalen unmöglich machten. Daraufhin wurden Paula Cordes vom TB Burgsteinfurt und Patricia Lazarevic von der HSG Blomberg-Lippe nachnominiert.

Zum Auftakt des Turniers am Donnerstag traf man in der Gruppe A auf den Thüringer HV. Von Beginn an ließ man keine Zweifel aufkommen, dass man dieses Spiel gewinnen wollte und dominierte die Partie nach Belieben. Über den 4:18 Halbzeitstand gewann man die Begegnung am Ende mit 13:37 und setzte gleich zu Beginn ein Ausrufezeichen.

Länderpokal Westfalenauswahl wJ1999

Nach knapp vierstündiger Wartezeit stand um 19:30 Uhr das zweite Gruppenspiel gegen die favorisierte Auswahl aus Württemberg auf dem Programm. Die Partie startet mit leichten Vorteilen für die Süddeutschen, die sich schnell mit vier Toren absetzten konnten. Allerdings schalteten die Westfälinnen noch vor der Pause einen Gang höher und konnten zum 12:14-Halbzeitstand verkürzen. Nach dem Seitenwechsel schwanden bei den Westfalen ein wenig die Kräfte und Württemberg konnte sich Tor für Tor absetzten und fuhr am Ende einen verdienten 24:32 Sieg ein. Mit diesem Spiel endete der erste Turniertag und alle Beteiligten waren sich bewusst, dass das Team möglichst die beiden noch ausstehenden Gruppenspiele gewinnen sollte, um ins Viertelfinale einzuziehen. Denn nur für die beiden besten Mannschaften jeder Gruppe sollte der Traum vom Sieg des Länderpokals weitergehen.

Nach einer kurzen Nacht standen die Spielerinnen des HV Westfalen am nächsten Morgen bereits um 11:00 Uhr wieder auf dem Spielfeld, um das dritte Gruppenspiel gegen den HV Niederrhein auszutragen, welcher zu diesem Zeitpunkt die Tabelle mit 4:0 Punkten gemeinsam mit dem HV Württemberg anführte. Bis zum 5:5 nach knapp 10 Minuten war die Begegnung sehr ausgeglichen, anschließend konnte sich der HV Niederrhein erstmals auf zwei Tore absetzten. Allerdings war auch dieser Vorsprung nach wenigen Minuten wieder aufgeholt und es ging mit einem gerechten 9:9 in die Halbzeit. Nach jener war es wieder der HV Niederrhein, welcher sich direkt mit zwei Toren absetzten konnte. Jetzt wachten die Westfälinnen auf und drehten einen 13:11-Rückstand binnen 10 Minuten in eine 14:17-Führung um. Mit diesem Zwischenspurt zog man dem HV Niederrhein den Zahn, gewann das Spiel mit 17:20 und bewahrte sich somit weiterhin die Chance auf den Viertelfinaleinzug.

Ob dieser gelingen sollte, entschied sich im letzten Gruppenspiel gegen den HV Schleswig-Holstein, welcher bis dahin nur 2 Zähler auf den Konto hatte. Aufgrund der Tabellensituation würde dem HV Westfalen selbst eine Niederlage mit zwei Toren ausreichen, um in das Viertelfinale einzuziehen. Gestärkt durch den Sieg im Spiel zuvor ging der HV Westfalen in die Partie und legte los wie die Feuerwehr und hatte sich bereits nach einer Viertelstunde einen 11:5-Vorsprung herausgespielt. Über den Halbzeitstand von 15:12 blieb der HV Westfalen bis zum 19:14 weiterhin komfortabel in Front. Doch plötzlich verlor die Mannschaft völlig den Faden und fünf Tore in Folge brachten dem HV Schleswig-Holstein den 19:19-Ausgleich. Leider fanden die Mädels nicht wieder zurück in das Spiel und verpassten durch die 22:26-Niederlage den schon sicher geglaubten Einzug in das Viertelfinale. Am Ende der Vorrunde fanden sich die Spielerinnen des HVW lediglich auf Platz 4 der Tabelle wieder und verließen sichtlich enttäuscht das Spielfeld. In den kommenden Spielen ging es für den HV Westfalen noch um die Platzierungen 13-16.

Am Samstag traf das Team auf den viertplatzierten der Gruppe B, den HV Brandenburg. Dort verschliefen die Mädels den Start in das Spiel komplett und gerieten nach 14 Minuten mit 5:9 in Rückstand. Doch schon bis zur Pause konnte der Rückstand in eine 11:10-Führung umgewandelt werden. Im zweiten Durchgang lief es deutlich besser und man konnte sich Tor für Tor absetzen und gewann am Ende verdient mit 24:20.

Dieser Sieg bescherte dem Team den Einzug in das Spiel um Platz 13 gegen den HV Mecklenburg-Vorpommern. Zum Abschluss des Turniers zeigten die Westfälinnen noch einmal ihr ganzes Können und legten den Grundstein für den Sieg bereits zu Beginn des Spiels, als man sich über 7:0 und 12:1 vom Gegner distanzieren konnte. In der Folge spielten die Mädels ihren Streifen runter und gewannen am Ende souverän mit 32:23.

Die Bilanz am Ende des Turniers fällt leider nur mittelmäßig aus. Denn das Minimalziel, in das Viertelfinale einziehen zu können, um dann eine ähnlich gute Platzierung zu erreichen, wie die männliche Auswahl im Dezember, wurde verfehlt. Durch die schwere Gruppenauslosung und die Ausfälle von drei wichtigen Spielerinnen stand das Turnier allerdings von Beginn an unter keinem guten Stern. Trotzdem haben die Mädels, angefeuert von den mitgereisten Fans, in jedem Spiel vollen Einsatz gezeigt und versucht, ein frühes Ausscheiden zu verhindern. Leider hat die Mannschaft in der 2. Halbzeit des entscheidenden Spiels der Vorrunde nicht an die zuvor gezeigten Leistungen anknüpfen können und ein Weiterkommen leichtfertig verspielt. Positiv herauszustellen ist aber, dass sich die Mannschaft trotz des Ausscheidens nicht aufgegeben hat und die letzten beiden Begegnungen für sich entscheiden konnte.

Für den HV Westfalen spielten:

Im Tor: Louisa Rabeneick (HSG Blomberg-Lippe), Erva Aydin (HSG Schwerte/Westhofen), Leonora Ahmetaj (BVB 09 Dortmund) Nele Franz 39 Tore/davon 13 7m (HSG Blomberg-Lippe), Munia Smits 23/4 (HSG Blomberg-Lippe), Patricia Lazarevic 15 (HSG Blomberg/Lippe), Lina Hovenjürgen 15 (HSG Haltern/Sythen), Lea Bachmann 14 (BVB 09 Dortmund), Benica Pross 12 (HSV Minden-Nord), Lena Hausherr 10 (HSG Schwerte/Westhofen), Ndidi Agwunedu 9 (HSG Blomberg-Lippe), Gina Kohlmann 7 (HSG Schwerte/Westhofen), Laura Sposato 5 (HSG Blomberg-Lippe), Sarah Große-Schute 5 (SC DJK Everswinkel), Viola Klüsener 4 (HSG Haltern-Sythen), Paula Cordes 2 (TB Burgsteinfurt)

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen/20.01.2016)

Foto: Daniel Hovenjürgen

Länderpokal der weiblichen Jugend in Göppingen steht an

Ein Bericht von Bjarne Franz

Nachdem die männliche Westfalenauswahl des Jahrgangs 1999 im Dezember beim Länderpokal in Berlin ein tolles Turnier mit dem 4. Platz abgeschlossen hat, sind nun die weiblichen Talente gewillt, es den Jungs nachzumachen. Für sie geht die Reise am 13.01. ins baden-württembergische Göppingen, wo 20 Landesverbände vom 14.-17.01.2016 den diesjährigen Länderpokalsieger ausspielen werden. Auch bei dem Turnier der Mädchen wird die neue Turnierform zum Einsatz kommen: So gab es keine deutschlandweiten Vorrundenturniere, sondern alle Landesverbände kommen an einen Ort zusammen und werden an vier langen Tagen zunächst in vier 5er-Gruppen jeweils zwei Viertelfinalteilnehmer ausspielen. Die Viertel- und Halbfinalbegegnungen finden am Samstag statt, ehe am Sonntag die Plazierungsspiele gespielt werden.

Nele Franz

Die Trainerinnen des HV Westfalen, Kirsten Lübbert und Franziska Heinz, finden positive und negative Argumente für diese Änderung. Zum einen sei es interessant, alle Spielerinnen zentral in einer Show sehen zu können, da so auch die Sichtung von Talenten besser möglich sei. Allerdings kritisieren sie die hohe Belastung, welcher die Mädchen ausgesetzt sind. „Es werden sieben Spiele an vier Tagen gespielt, da sind Verletzungen doch schon vorprogrammiert.“ Da ist es gut, dass der Kader auf 16 Spielerinnen aufgestockt werden darf, welche auch alle auf der Bank Platz nehmen und eingesetzt werden dürfen.

Der Handballverband Westfalen spielt in der Gruppe A in der Felsenberghalle. Gegner sind der HV Schleswig-Holstein, der HV Niederrhein, der Thüringer HV und der HV Württemberg. „Eine Hammergruppe“, wie Kirsten Lübbert findet, da alle Gegner zum erweiterten Favoritenkreis gehören. So gilt es den Fokus voll und ganz auf die Vorrunde zu richten. Sollte diese überstanden werden, ist eine Platzierung unter den ersten vier bis fünf Teams möglich. Um dieses zu erreichen, darf man sich keine Aussetzer erlauben und muss bei jedem Spiel hochkonzentriert zu Werke gehen. Der HV Niederrhein ist noch aus etlichen Vorbereitungsturnieren bekannt, somit hat dieses Spiel seinen besonderen Reiz. Insgesamt ist das Trainerteam mit der Vorbereitung zufrieden, so konnte man beispielsweise das HVN-Turnier in Emmerthal gewinnen. Viele Lehrgänge waren leider jedoch von vielen Absagen geprägt, da die Spielsituation sehr ungünstig ist. So spielen viele Mädchen sowohl in der A-Jugend-Bundesliga, als auch schon in der 3. Liga im Seniorenbereich, sodass es schwierig ist, Termine zu finden, an denen alle Spielerinnen teilnehmen können. Deswegen hat das Trainerteam auf die spielfreien Weihnachtsferien zurückgegriffen und am 02. Und 05. Januar zwei Lehrgänge zur Generalprobe auf den Länderpokal angesetzt. Am 02.01. ging es für die Mädchen nach Westerholt und am 05.01. nach Burgsteinfurt. Hier wurde der Fokus auf die wichtigsten Absprachen im Angriff und besonders auf die Abwehrarbeit gelegt. Zum Abschluss stand ein Testspiel gegen die männliche B-Jugend des TV Emsdetten auf dem Programm. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fanden die Mädels immer besser in die Partie, mussten sich dem körperlich klar überlegenem Gegner am Ende jedoch geschlagen geben. Allerdings konnten diverse positive Schlüsse aus dem Spiel gezogen werden. So funktionierte die 6:0-Deckung über weite Strecken richtig gut und auch im Angriff konnte man durch gekonnte Auftakthandlungen viele sehenswerte Tore erzielen. Nun heißt es für die Westfalenauswahl noch einmal Kraft zu tanken, ehe es am Mittwoch mit dem Bus Richtung Süden losgeht.

Mannschaftfoto wJ99 LäPo

Verzichten muss die Mannschaft leider auf Rückraumspielerin Vanessa Brandt, die sich einen Kreuzbandriss zugezogen hat und welcher die Trainerinnen auch auf diesem Wege weiterhin gute Genesung wünschen.

Der Handballverband Westfalen wünscht der weiblichen Auswahlmannschaft 1999 viel Erfolg beim Länderpokal in Göppingen und hofft auf einen verletzungsfreien und mit Erfolg gekrönten Turnierverlauf.

Bjarne Franz / Bufdi des HV Westfalen (08.01.2015)

HV Westfalen Rueckblick 2015

Rückblick und Chronik des Jahres 2015

Die sportlichen Höhepunkte der Nachwuchsförderung in Westfalen

Januar 2015

Die weiblichen U17- und U19-Nationalmannschaften bereiteten sich in der Schweiz auf die EM-Qualifikation in Ungarn vor. Im Kader der U17-Nationalmannschaft standen Leonie Kockel (BVB 09 Dortmund) und Nele Franz (HSG Blomberg-Lippe).

Die männliche Westfalenauswahl (1998) qualifizierte sich als Gruppenerster für die Länderpokalendrunde. Am 17. und 18.01. schlugen sie in Rostock die Auswahlen aus Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Württemberg und Bremen überraschend deutlich.

Februar 2015

Nach der überzeugenden Leistung bei der Vorrunde des Länderpokals mJ1998 wurde Daniel Andrejew (ASC 09 Dortmund) zu einem DHB-Lehrgang in Naumburg eingeladen. Lukas Kister (GWD Minden) steht auf der Reserveliste.

Die weibliche A-Jugend der HSG Blomberg-Lippe schloss die Bundesliga Zwischenrunde mit 8:4 Punkten als Tabellenführer vor dem THC Erfurt-Bad Langensalza ab und qualifizierte sich damit für das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft.

Vom 25.02. bis zum 01.03. fand für die männliche Westfalenauswahl des Jahrgangs 1999 die DHB-Talentsichtung in Ruit statt. Die Jungs mussten sich in verschiedenen Disziplinen den DHB-Trainern um Henning Fritz und Christian Schwarzer beweisen. Die Westfalenauswahl erreichte den 6. Platz. Simon Strakeljahn (JSG NSM-Nettelstedt) schaffte es dabei in das All-Star-Team.

All-Star-Spiel wJ00 03.15

Die Westfalenauswahl der weiblichen Jugend des Jahrgangs 2000 erreicht den 3. Platz bei der DHB-Sichtung in Ruit. Hier wurden mit Leonie Kockel (BVB 09 Dortmund) und Lena Hausherr (HSG Schwerte/Westhofen) sogar zwei Spielerinnen des HV Westfalen in das All-Star-Team berufen.

März 2015

Ende der Meisterschaftssaison:

• Bei der wA-Jugend Oberliga schloss die HSG Blomberg-Lippe 2 die Serie als Tabellenführer punktgleich vor Germania Kaiserau ab.

• Westfalenmeister bei der wB-Jugend wurde die HSG Schwerte/Westhofen, welche im Finale den BVB 09 Dortmund bezwang.

• Auch in der wC-Jugend wurde die HSG Schwerte/Westhofen Westfalenmeister vor der JSH HLZ Ahlen.

• Der TSV GWD Minden schloss die mA-Bundesliga/West mit 40:4 Punkten als Tabellenführer ab. Punktgleich auf Platz 2 landete die HSG Handball Lemgo.

• In der mA-Oberliga siegte DJK Oespel-Kley vor GWD Minden 2 und der TSG Altenhagen-Heepen.

• Beste Mannschaft in der mB-Jugend Oberliga wurde GWD Minden vor den Teams aus Lemgo und Ferndorf.

• In der männlichen C-Jugend wurde die HSG Handball Lemgo sogar Westfalenmeister und besiegte in einem packenden Finale GWD Minden.

Die weibliche U17-Nationalmannschaft qualifizierte sich durch einen 34:23 Sieg über Griechenland für die EM. Mit dabei war Leonie Kockel vom BVB 09 Dortmund. Vanessa Brandt (BVB 09 Dortmund) und Nele Franz (HSG Blomberg-Lippe) gehörten zum erweiterten Kader.

Wie im Jahr 2014 erreichte der HV Westfalen den fünften Platz bei der Endrunde des Länderpokals in Berlin und stellte einmal mehr unter Beweis, dass man wieder in der deutschen Spitze des Jugendhandballs mitspielt. Die Gesamtbilanz des Länderpokals 2015 ist mit 7 Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage (mit einem Tor Unterschied!) deutlich besser als es die Platzierung vermuten lässt. Der HV Niedersachsen gewann den DHB-Länderpokal (mJ 1998) im Finale gegen Hessen.

Die DHB-Juniorinnen (U19) gewannen das 4-Nationen-Turnier in Portugal. Sie schlugen den Gastgeber, Frankreich und Spanien. Am Erfolg beteiligt waren Kaja Ziegenbein und Alicia Stolle (beide HSG Blomberg-Lippe)

Am 28. und 29. März 2015 fanden in Ahlen die Sichtungslehrgänge für die Perspektivspieler statt. Insgesamt wurden 65 Talente der männlichen Jugend des Jahrgangs 2001 eingeladen.

Die weibliche A-Jugend der HSG Blomberg-Lippe setzte sich im Viertelfinale gegen den HC Leipzig durch und qualifizierte sich somit für das Final-Four-Turnier in Hamburg.

April 2015

Die männliche Nationalmannschaft des Jahrgangs 1994 absolvierte zur Vorbereitung auf U21-WM in Brasilien einen Lehrgang mit Länderspiel gegen die Schweiz. Zum Kader gehörten Yves Kunkel (GWD Minden), Joscha Ritterbach (ASV Hamm-Westfalen) und Tim Suton (TBV Lemgo).

Die weibliche U19-Nationalmannschaft qualifizierte sich für die EM in Spanien durch ein 37:16 gegen Österreich. Alicia Stolle und Kaja Ziegenbein (beide HSG Blomberg-Lippe) waren mit von der Partie.

Mai 2015

Das Besselgymnasium Minden vertrat Westfalen mit drei Mannschaften in den Finalturnieren der Schulmeisterschaften in Berlin. Die weibliche Jugend WK III (12-15 Jahre) wurde 5., die männliche Jugend WK III (12-15 Jahre) holte einen 4. Platz, die männliche Jugend WK II (14-17 Jahre) wurde Vize-Meister.

Deutsche Jugend-Meisterschaften

• Die HSG Blomberg-Lippe wurde Deutscher Vize-Meister der weiblichen A-Jugend. Im Finale musste sich das Team im Siebenmeterwerfen unglücklich dem TSV Bayer 04 Leverkusen geschlagen geben.

• Bei der männlichen A-Jugend scheiterten GWD Minden und Handball Lemgo im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft.

• GWD Minden verpasste das Halbfinale bei der männlichen B-Jungend in der Gruppenphase.

• Auch die wB-Jgd. der HSG Schwerte/Westhofen scheiterte in der Gruppenphase. Sie mussten sich Henstedt-Ulzburg geschlagen geben.

Westdeutsche Meisterschaften (C-Jugend)

• Die Mannschaft des TBV Lemgo gewann nach der Westfalenmeisterschaft auch die Westdeutsche Meisterschaft.

• Die HSG Schwerte/Westhofen unterlag im Finale knapp dem TV Aldekerk.

Juni 2015

Simon Strakeljahn und Jan Wesemann (beide TuS N-Lübbecke) haben eine Einladung für den DHB-Sichtungslehrgang in Saarbrücken erhalten.

DHB-Sichtung mJ99 02.15

Joel Birlehm und Marian Michalczik (beide TSV GWD Minden) gehörten zum Kader der A-Jugend Nationalmannschaft zur Vorbereitung auf die WM in Russland.

Mit dem TuS Ferndorf, HVE Villingst-Ergste, HSG Handball Lemgo, TSV GWD Minden und der JSG NSM-Nettelstedt qualifizierten sich fünf Teams aus Westfalen für die A-Jugend-Bundesliga.

Bei der weiblichen A-Jugend konnten sich die HSG Blomberg-Lippe und der BVB 09 Dortmund durchsetzen.

Der Handballkreis Minden-Lübbecke wurde Westfalenpokalsieger des männlichen Jahrgangs 2000.

Bester Torwart wurde Tobias Uphues (ASV Senden) gewählt, Hark Hansen (HSG Handball Lemgo) ist bester Feldspieler. Bei der weiblichen Jugend des Jahrgangs 2001 siegt der HBK Industrie. Beste Torhüterin ist Sevim Yasar Dilara (HSG Grevelsberg/Silschede), beste Spielerin wurde Malina-Marie Michalczik (HLZ Ahlen) gewählt.

Juli 2015

Joel Birlehm und Marian Michalczik (GWD Minden)reisten zur U19-WM Vorbereitung nach Katar.

August 2015

Die weibliche Jugend-Nationalmannschaft (1998/1999) verpasste gegen Rumänien Platz 5 beim European Youth Olympic Festival. Die Jungs kehren mit der Bronzemedaille aus Georgien zurück. Sie besiegten Norwegen mit 31:19. Mit dabei waren Mattis Michel (TuS Ferndorf), Vanessa Brandt, Chantal Funke (beide BVB 09 Dortmund) und Nele Franz (HSG Blomberg-Lippe).

Die deutsche U21-Nationalmannschaft holte bei der WM in Brasilien Bronze. Zum Kader gehörten Jonas Maier (TBV Lemgo), Yves Kunkel (GWD Minden), Joscha Ritterbach (ASV Hamm-Westfalen) und Tim Suton (TuS N-Lübbecke).

Die DHB U19-Juniorinnen beendeten die EM in Spanien auf Platz 5. Beteiligt am Erfolg waren Alina Grijseels (BVB 09 Dortmund), Kathrin Pichlmeier, Alicia Stolle und Kaja Ziegenbein (alle HSG Blomberg-Lippe)

Die männliche U19-Nationalmannschaft landete auf Platz 17 bei der WM in Russland. Joel Birlehm und Marian Michalczik (beide GWD Minden) gehörten zum Kader.

Die weibliche U17 Nationalmannschaft wird EM-Neunter in Mazedonien. Der HV Westfalen wurde von Leonie Kockel (BVB 09 Dortmund) vertreten.

Das AOK-Star-Training in Lüdenscheid war ein voller Erfolg. In vielen Grundschulen Westfalens wurde am 28.08. der Grundschulaktionstag durchgeführt.

September 2015

Der Handballverband Westfalen eröffnet seinen neuen Westfalenstützpunkt für Torwarttalente in Herne

Eroeffnung des TW-Stuetzpunktes in Herne 09.15

Alina Grijseels (BVB 09 Dortmund), Gordana Mitrovic und Leonie Oehme (beide HSG Blomberg-Lippe) wurden für den Lehrgang der weiblichen Nationalmannschaft 1996 in Kaiserau nominiert.

Oktober 2015

Lena Hausherr (HSG Schwerte/Westhofen) ist eine Einladung für den DHB-Sichtungslehrgang der Jahrgang 2000 in Kienbaum erhalten.

Nach dem sehr gelungenen Auftakt richtet der Handballverband Westfalen in Kooperation mit dem HLZ Ahlen am 03. und 04. Oktober 2015 zum zweiten Mal das Westfalenturnier für die Landesauswahlen in Ahlen aus. Die weibliche Westfalenauswahl 1999 wurde Zweite, die Jungs erreichten den dritten Platz.

Am 10.10. wurde die erste gemeinsame Lehrgangsmaßnahme zwischen den HV Westfalen und Niedersachen der weiblichen Auswahlen des Jahrgangs 2000 erfolgreich durchgeführt.

November 2015

Beim DHB-Lehrgang mJ1999 in Warendorf testeten die Trainer Christian Schwarzer und Henning Fritz auch Jerrit Jungmann, Maximilian Nowatzki (GWD Minden), Simon Strakeljahn und Jan Wesemann (beide TuS N-Lübbecke).

Jan Wesemann (3.v.l.) im All-Star-Team

Die weibliche Westfalenauswahl 1999 gewann das Pokalturnier des HV Niedersachsen in Emmerthal im Finale gegen Hessen. Die Jungs erreichten in Springe den sechsten Platz.

In Kienbaum fand ein weiterer Sichtungslehrgang des DHB für den Jahrgang 2000 statt. Mit dabei waren Ndidi Agwunedu (HSG Blomberg-Lippe), Leonora Ahmetaj, Malin Benthaus (BVB 09 Dortmund) und Lina Hovenjürgen (HSG Haltern-Sythen).

Am ersten Adventswochenende stand für die weibliche und männliche Westfalenauswahl des Jahrgangs 2000 ein Blitzturnier im heimischen Ahlen statt. Gegner waren die Teams aus Mittelrhein und Niederrhein. Insgesamt gewertet, war das Blitzturnier in Ahlen für den HV Westfalen ein voller Erfolg! Sowohl die Mädchen, als auch die Jungs konnten das Vergleichsturnier für sich entscheiden.

Dezember 2015

Mattis Michel vom TuS Ferndorf wurde für den Sparkassen-Cup der Jugendnationalmannschaft der Jahrgänge 1998/1999 in Merzig nominiert. Diesen gewann Deutschland durch einen 28:21 Finalsieg über Island.

Joel Birlehm (GWD Minden) Björn Zintel (ASV Hamm-Westfalen) und Tim Suton (TuS N-Lübbecke) waren im Kader für den Lehrgang der U20-Nationalmannschaft.

Die weibliche Nationalmannschaft 1998 beendete mit einem Vier-Tages-Lehrgang das Jahr 2015. Mit dabei war Nele Franz von der HSG Blomberg Lippe. Leonie Kockel (BVB 09 Dortmund) stand auf der Reserveliste.

Die männliche Westfalenauswahl 1999 erreichte einen starken 4. Platz beim DHB-Länderpokal in Berlin. Im Spiel um Platz 3 musste man sich Schleswig-Holstein geschlagen geben. Trotz der beiden Niederlagen zum Abschluss des Turniers zog Landestrainer Zsolt Homovics insgesamt ein positives Fazit: Besonders in der Vorrunde habe sich das Team von seiner besten Seite gezeigt und diese trotz der schweren Gruppengegner als Tabellenerster abgeschlossen. Auch in der Viertelfinalbegegnung gegen den HV Mittelrhein konnte die Mannschaft an diese Leistung anknüpfen. Anschließend fehlte den Jungs sowohl im Halbfinale, als auch im Spiel um Platz 3 die Kraft und sie mussten der zuvor sehr intensiven Spielweise Tribut zollen.

Jan Wesemann vom TuS N-Lübbecke wurde als bester Torhüter in das All-Star-Team gewählt.

Bjarne Franz (07.01.2016)

Der Traum von einem Länderspiel

Jan Wesemann ist der beste Torwart beim DHB-Länderpokal

Jan Wesemann (3.v.l.) im All-Star-Team

Ein Bericht von Bjarne Franz

Gut eine Woche ist es her, da spielte die männliche Westfalenauswahl des Jahrgangs 1999 in Berlin beim DHB-Länderpokal um eine Top-Platzierung. Dass hierbei ein 4. Platz erreicht wurde, lag auch an Torhüter Jan Wesemann von der JSG NSM-Nettelstedt, der mit seinen starken Leistungen dem HV Westfalen das ein oder andere Mal den Sieg retten konnte. Die Krönung seiner Leistung war die Wahl in das „All-Star-Team“ des Länderpokals. Damit gerechnet hatte dieser bei der Bekanntgabe nicht unbedingt: „Nach der Vorrunde und dem Viertelfinale hatte ich schon ein bisschen Hoffnung, aber im Halbfinale und im Spiel um Platz 3 war ich mit meinen Leistungen nicht zufrieden, sodass ich schlussendlich nicht mehr damit gerechnet habe.“ Umso schöner natürlich, dass es am Ende doch gereicht hat.

Es war bereits Jans dritte Teilnahme beim DHB-Länderpokal, so hat er schon mit den Jahrgängen 1997 und 1998 jeweils den fünften Platz erreicht, was ihm in diesem Jahr sehr geholfen hat. Außerdem „geht man da mit einer ganz anderen Erwartungshaltung rein.“ Nun hofft das junge Talent natürlich auf eine weitere Einladung des DHB zu einem Lehrgang. In Saarbrücken und Warendorf war Jan schon bei einem Sichtungslehrgang dabei.

Ohne einen Vereinswechsel wären diese Erfolge in dem Umfang wohl nicht möglich gewesen. So endschied sich Jan im vergangenen Sommer, seine Heimat zu verlassen, um von Sparta Münster zur JSG NSM Nettelstedt zu wechseln. „Ich war immer der Einzige bei der Westfalenauswahl, der in einem kleineren Verein gespielt hat und um beim DHB spielen zu können, muss es schon die höchstmögliche Spielklasse sein“, sagte der 16-Jährige, der bereits in der C-Jugend schon Anfragen aus Minden und Lemgo hatte. Im Frühjahr zeigte auch Nettelstedt Interesse an dem talentierten Torwart. Nach reiflicher Überlegung und einigen Probetrainings habe er sich für die JSG entschieden. Bereut hat er den Wechsel nicht. „Wir haben in der B-Jugend einen super Kader, spielen um die Meisterschaft in der Oberliga mit und haben es noch in der eigenen Hand, diese auch zu erreichen. Dann können wir um die Deutsche Meisterschaft spielen“, schwärmt der junge Torwart. Schärfster Konkurrent ist Ortsnachbar GWD Minden, welcher der JSG NSM die bislang einzige Niederlage beibrachte. Aber nicht nur in der B-Jugend ist Jan aktiv, sondern auch in der A-Jugend-Bundesligamannschaft ist er zusammen mit Simon Strakeljahn, der ebenfalls beim Länderpokal dabei war, mittlerweile ein fester Bestandsteil geworden. An die neue Lebenssituation hat sich Jan schnell gewöhnt. Alles wurde optimal geregelt. Jan bewohnt zusammen mit Mannschaftskollege Jonas Mündemann eine Wohngemeinschaft und besucht das Besselgymnasium in Minden.

Auch bei den Lehrgangsmaßnahmen des HV Westfalen war Jan von Anfang an dabei, gehörte sogar sofort zum Kader des älteren 1998-Jahrgangs und konnte so schon ein Jahr früher Erfahrung sammeln. Nach Auflösung des Westfalenstützpunktes in Emsdetten besuchte er alle zwei Wochen unter der Leitung von Michael Neuhaus den Torwartstützpunkt in Bünde. Aktuell trainiert er einmal in der Woche beim DHB-Stützpunkt in Minden.

Jans großes Ziel ist es, im Trikot der Nationalmannschaft auflaufen zu dürfen. „Das ist der Traum eines jeden Sportlers, irgendwann einmal in den Farben seiner Nation Wettkämpfe zu bestreiten.“ Zudem möchte er die nächsten zwei Jahre mit der JSG NSM in der A-Jugend-Bundesliga spielen, um sich dort weiter zu entwickeln und eine Menge Erfahrung sammeln zu können.

Sofern seine Leistungskurve weiterhin so steil nach oben zeigt, dürfte das erste Länderspiel nur eine Frage der Zeit sein. Der HVW wünscht ihm dabei viel Erfolg.

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen/23.12.2015)

Männliche Westfalenauswahl erreicht tollen 4. Platz beim DHB-Länderpokal in Berlin

Westfalenauswahl mJ99 - Zuversicht vor dem Start

Jan Wesemann wurde bester Torwart

Am vierten und letzten Tag des DHB-Länderpokals für Landesauswahlen in Berlin stand nach dem verlorenen Halbfinale gegen den Südbadischen HV für die männliche Westfalenauswahl noch das Spiel um Platz 3 an. Gegner war der HV Schleswig-Holstein, welcher im Halbfinale dem HV Berlin mit 28:24 unterlag. Leider konnte auch in diesem Spiel der HV Westfalen nicht an die Leistung der ersten beiden Turniertage anknüpfen und geriet schnell mit 0:3 in Rückstand, welchen die Norddeutschen bis zur 20. Minute weiter ausbauen konnten. Bis zur Pause schafften es die Westfalen noch einmal ein paar Tore aufzuholen und gingen somit nur mit einem Rückstand von 15:17 in die Halbzeit.

Jerrit Jungmann

Die Mannschaft verpasste es jedoch diesen Schwung aus der Pause mitzunehmen und den Abstand weiter zu verringern. Denn es war der HV Schleswig-Holstein, welcher den besseren Start nach der Halbzeitpause erwischte und erneut auf 4 Tore davonziehen konnte. In der Folge schwanden den Jungs nach den langen und anstrengenden Tagen ein wenig die Kräfte. Der Rückstand erhöhte sich weiter und am Ende verlor der HV Westfalen das Spiel deutlich mit 24:33.

Trotz der beiden Niederlagen zum Abschluss des Turniers zog Landestrainer Zsolt Homovics insgesamt ein positives Fazit: Besonders in der Vorrunde habe sich das Team von seiner besten Seite gezeigt und diese trotz der schweren Gruppengegner als Tabellenerster abgeschlossen. Auch in der Viertelfinalbegegnung gegen den HV

Mittelrhein konnte die Mannschaft an diese Leistung anknüpfen. Anschließend fehlte den Jungs sowohl im Halbfinale, als auch im Spiel um Platz 3 die Kraft und sie mussten der zuvor sehr intensiven Spielweise Tribut zollen.

„Die Spieler können angesichts des 4. Platzes von insgesamt 20 Teams stolz auf sich sein, denn sie haben auch in den letzten Spielen mit hoher Einsatzbereitschaft, Motivation und Wille bis zum Ende gekämpft.“ Bedanken möchte sich Homovics insbesondere bei seiner Trainerkollegin Sandra Rother, die die Spieler stets optimal auf die Gegner eingestellt hat und bei Siggi Barz, der als Physiotherapeut die Jungs 24 Stunden am Tag versorgt hat.

Am Ende des Turniers gab es für den HV Westfalen noch einmal Grund zur Freude, denn Torwart Jan Wesemann wurde als bester Torhüter in das „All-Star-Team“ gewählt und krönte damit seine überragende Turnierleistung.

Jan Wesemann (3.v.l.) im All-Star-Team

Für Homovics ist es auch wichtig zu sehen, dass sich die Philosophie des Handballverbandes Westfalen immer mehr durchsetzt und bundesweit anerkannt wird. Auch den Spielern, die nicht in den Bundesligavereinen aktiv sind, soll eine gute individuelle Ausbildung ermöglicht werden. Dies spielgelt sich im Kader der Westfalen wieder, bei dem die Spieler aus acht verschiedenen Vereinen zusammen kommen.

Nur durch eine optimale Zusammenarbeit zwischen den Vereinen, Kreisen, Stützpunkten und den Westfalenmannschaften kann das erfolgreich gelingen. So können beispielsweise in den Stützpunkten auch Spieler aus kleineren Vereinen individuell sowohl athletisch, als auch individuell auf ein hohes Niveau gebracht werden. Gute Beispiele dafür sind die hervorragende Entwicklung von Spielern wie Jan Wesemann, Jerrit Jungmann oder auch Simon Strakeljahn, die jetzt zum Abschluss der Fördermaßnahmen einen tollen Länderpokal für Westfalen spielen konnten und den zahlreich anwesenden DHB-Sichtern aufgefallen sind.

Linus Michel und Simon Strakeljahn

Dass diese Philosophie nachhaltigen Erfolg hat, zeigen die Ergebnisse aus den vergangenen Länderpokalen: So erreichten die Mannschaften von Zsolt Homovics und Sandra Rother nach den beiden fünften Plätzen der vergangenen Länderpokale mit dem vierten Platz in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge ein Top-Platzierung und konnte viele der Favoriten des Öfteren ärgern.

Kader Länderpokal Handballverband Westfalen:

TW: Jan Wesemann (JSG NSM-Nettelstedt), Leon Grabenstein (HVE Villingst-Ergste)

Westfalenauswahl mJ99

Jerrit Jungmann (TSV GWD Minden) 42 Tore, Mats Pfänder (DJK Oespel-Kley) 29 Tore /17 7 Meter, Simon Strakeljahn (JSG NSM-Nettelstedt) 24/1, Maximilian Nowatzki (TSV GWD Minden) 18, Fynn Prüßner (HSG Handball Lemgo) 16, Lennart Theiss (TSV GWD Minden) 11, Hark Hansen (HSG Handball Lemgo) 9, Jonas Mündemann (JSM-Nettelstedt) 8, Christopher Fege (DJK Oespel-Kley) 7, David Finke (JSG NSM-Nettelstedt) 5, Linus Michel (TuS Ferndorf) 5, Fynn Huxohl (TV 04 Werther) 1, Joshua Adeyemi (DJK Oespel-Kley), David Rosenthal (ASV Senden).

Bjarne Franz

Westfalenauswahl verpasst Finale beim DHB-Länderpokal

Nach den erfolgreichen Spielen in der Gruppenphase des DHB-Länderpokals, stand am dritten Tag zunächst die Viertelfinalpartie gegen den HV Mittelrhein auf dem Programm. Bei diesem Spiel war das Team gewillt an die Leistungen der vergangenen Tage anzuknüpfen und sich für die Niederlage im Vorbereitungsturnier in Springe zu revanchieren. Dementsprechend motiviert startete man in die Begegnung und konnte sich nach leichten Startschwierigkeiten auch schnell auf 6:2 absetzen. Durch eine konzentrierte Abwehrleistung in Kombination mit den wiederholt starken Torhütern Jan Wesemann und Leon Grabenstein kassierte man in der ersten Hälfte nur vier Gegentore und führte bereits mit 13:4. Somit war der Grundstein für den Sieg schon gelegt. Auch die körperliche Präsenz der Jungs trug einen Teil zur deutlichen Führung bei. In Durchgang zwei schaltete Westfalen zwischenzeitlich einen Gang zurück, konnte den Vorsprung dennoch weiter ausbauen und einen ungefährdeten 26:13 Sieg einfahren und stand somit im Halbfinale des DHB-Länderpokals. Dort wartete der Südbadener HV auf das Team, welcher im Viertelfinale den Vorjahressieger Niedersachsen mit 23:25 bezwang. Somit konnte man eine spannende Begegnung auf Augenhöhe erwarten.

Gegen Mittelrhein spielten:

Jan Wesemann und Leon Grabenstein im Tor.

Jerrit Jungmann (6), Mats Pfänder (5/4), Lennart Theiss (3), Simon Strakeljahn (3), Jonas Mündemann (3), Fynn Prüßner (3), Hark Hansen (2), Linus Michel (1), Fynn Huxohl, Joshua Adeyemi, David Finke, Maximilian Nowatzki, David Rosenthal, Christopher Fege

Leider konnte man in diesem Spiel keinen so guten Start hinlegen und lag nach sechs Minuten schon mit 2:5 zurück. In der Folge schaffte es das Team zwar den Gegner nicht weiter davon ziehen zu lassen, lag zur Halbzeit dennoch mit 11:15 hinten. Auch in der zweiten Hälfte gelang es Westfalen zu keiner Zeit Südbaden in Bedrängnis zu bringen und somit wuchs der Rückstand zwischenzeitlich auf elf Tore an. Besonders in der Abwehr schaffte man es nicht an die Leistungen der vergangenen Spiele anzuknüpfen. In den letzten Minuten schaffte es das Team noch einmal fünf Tore in Folge zu werfen, verlor dennoch deutlich mit 22:28 und verpasste somit den Einzug in das Finale.

Westfalenauswahl mJ99 Läpo

Es spielten:

Jan Wesemann und Leon Grabenstein im Tor

Jerrit Jungmann (5), Mats Pfänder (5/2), Maximilian Nowatzki (4), Simon Strakeljahn (3), Christopher Fege (2), David Finke (1), Lennart Theiss (1), Linus Michel (1), Fynn Huxohl, Joshua Adeyemi, David Rosenthal, Jonas Mündemann, Fynn Prüßner, Hark Hansen.

Nun steht am Sonntag noch das „kleine Finale“, das Spiel um Platz 3 gegen den HV Schleswig-Holstein an. Dieser verlor sein Halbfinale gegen den Gastgeber, den HV Berlin, mit 28:24. Ein dritter Platz beim DHB-Länderpokal wäre für das Team ein voller Erfolg und so wird man gewillt sein, nach den drei anstrengenden Tagen noch einmal alles zu geben, um das Spiel für sich entscheiden zu können.

Unter folgendem Link findet man Videos zum DHB-Länderpokal: http://www.hauptstadtsport.tv/thema/handball/

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen/19.12.2015)

Männliche Westfalenauswahl steht im Viertelfinale des DHB-Länderpokals

Am 2. Tag des DHB-Länderpokals trat die noch ungeschlagene Westfalenauswahl zum Abschluss der Gruppenphase auf die Auswahlen aus Sachsen-Anhalt und Hessen. Die guten Aussichten auf das Viertelfinale (ein Platz unter den besten zwei ist vonnöten) mussten mit guten Leistungen bestätigt werden.

Vor der Partie gegen Sachsen-Anhalt waren alle Beteiligten bei der Betrachtung der nicht guten Ergebnisse aus der Vorbereitung sehr angespannt. Leider entwickelte sich zunächst das erwartete Spiel und Sachsen-Anhalt lag Mitte der 1. Halbzeit mit 5:9 in Führung, welche trotz einer Auszeit auch zur Pause beim 8:12 immer noch bestand. Wie ausgewechselt kamen die Westfalen aus der Kabine und sie drehten einen 12:15 Rückstand innerhalb von sechs Minuten in eine 18:16 Führung. Großen Anteil daran hatten auch die Torhüter Leon Grabenstein und Jan Wesemann, die sich mit vielen Paraden auszeichnen konnten. In der Folge ließ man Sachsen-Anhalt nicht mehr zurück ins Spiel kommen und gewann am Ende zur großen Freude aller Beteiligten mit 23:20.

Es spielten:

Jan Wesemann und Leon Grabenstein im Tor.

Jerrit Jungmann (8), Mats Pfänder (5/4), Fynn Prüßner (4), Simon Strakeljahn (3), Lennart Theiss (2), Maximilian Nowatzki (1), Fynn Huxohl, Joshua Adeyemi, David Finke, Linus Michel, David Rosenthal, Hark Hansen, Christopher Fege.

Durch diesen Sieg war das Viertelfinal so gut wie gesichert, allerdings ging es für das Team im Spiel gegen Hessen noch um den Gruppensieg.

In diesem Spiel konnte man, im Gegensatz zum Vormittag, von Beginn an sowohl in der Abwehr, als auch im Angriff viele Akzente setzen und sich somit schnell auf 5:9 absetzen. Im Laufe des Spiels konnte dieser Vorsprung immer weiter ausgebaut werden, sodass am Ende ein deutlicher 22:30 Sieg auf der Anzeigentafel stand. Damit konnte man sich mit 7:1 Punkten als Gruppensieger für das Viertelfinale qualifizieren!!

Es spielten:

Jan Wesemann und Leon Grabenstein im Tor.

Mats Pfänder (10/4), Maximilian Nowatzki (4), Simon Strakeljahn (3), Jonas Mündemann (3), Jerrit Jungmann (3), Hark Hansen (3), Fynn Prüßner (2), David Finke (1), Lennart Theiss (1), Fynn Huxohl, Joshua Adeyemi, Linus Michel, David Rosenthal, Christopher Fege

Von den Trainern Zsolt Homovics und Sandra Rother gab es für die Jungs ein großes Kompliment, denn man habe eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung abgerufen und konnte sich von Spiel zu Spiel steigern. Allerdings gilt es nun den Fokus auf das Viertelfinale am Samstag gegen den HV Mittelrhein zu legen. Dort muss eine genauso konzentrierte Leistung abgerufen werden, um die Chance auf ein Weiterkommen zu wahren. Gegen diesen Gegner hatte das Team sich im Vorbereitungsturnier in Springe eine Niederlage eingehandelt, weshalb dort noch eine Rechnung offen ist.

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen / 18.12.2015)

Männliche Westfalenauswahl mit gutem Start in den DHB-Länderpokal

Ein Bericht von Bjarne Franz

Am heutigen Donnerstag ist die männliche Westfalenauswahl in den DHB-Länderpokal in Berlin gestartet. Zum Auftakt der Gruppe A ging es gegen den HV Brandenburg. Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen guten Gegner. Die erste Halbzeit war geprägt von einer schlechten Chancenauswertung, sodass es keiner Mannschaft gelang sich vom Gegner abzusetzen. Man konnte bei allen Beteiligten die Anfangsnervosität spüren. Durch zwei schnelle Tore kurz vor der Pause konnten sich die Westfalen einen zwei Tore Vorsprung herausspielen und so stand es zur Halbzeit 8:10. Im zweiten Durchgang konnte der HV Westfalen dann noch einen Zahn zulegen und nutzte auch die Chancen besser. Zudem war Jan Wesemann im Tor ein überragender Rückhalt, welcher unter anderem alle vier 7m des Gegners parieren konnte. So konnte sich die Westfalenauswahl kontinuierlich von Brandenburg absetzen und am Ende hoch verdient mit 14:23 gewinnen und somit einen guten Start in das Turnier feiern.

Jerrit Jungmann

Für den HV Westfalen spielten:

Jan Wesemann und Leon Grabenstein im Tor.

Jerrit Jungmann (7), Maximilian Nowatzki (4), Lennart Theiss (2), Simon Strakeljahn (2), Jonas Mündemann (2), Fynn Prüßner (2), Hark Hansen (2), Mats Pfänder (2/1), Fynn Huxohl, Joshua Adeyemi, Linus Michel, David Rosenthal, Christopher Fege.

Nach längerer Pause traf man am Nachmittag noch auf den HV Niederrhein, welcher aus diversen Vorbereitungsturnieren bekannt war. Man war gewillt den guten Start in das Turnier mit einem weiteren Sieg abzurunden.

In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein“ Kopf-an-Kopf-Rennen“, wobei diesmal die Abwehr der Westfalen nicht gut funktionierte, sodass die wurfstarken Spieler auf Rückraum Links und Rückraum Mitte immer wieder zu einfachen Toren kamen. Eine Umstellung der Abwehr fruchtete und es ging mit einem gerechtem Unentschieden in die Halbzeit. Im zweiten Durchgang spielten sich die Westfalen zwischenzeitlich in einen Lauf und konnten sich auf fünf Tore absetzen. Acht Minuten vor dem Ende stellte Niederrhein dann auf eine Manndeckung um, mit welcher Westfalen nicht zurecht kam und viele einfache Fehler machte. So holte der Gegner Tor um Tor auf und konnte 10 Sekunden vor Schluss tatsächlich noch den Ausgleich zum 29:29 erzielen.

Es spielten:

Jan Wesemann und Leon Grabenstein im Tor.

Simon Strakeljahn (7), Jerrit Jungmann (6), Fynn Prüßner (5), Maximilian Nowatzki (4), Lennart Theiss (2), Linus Michel (2), Fynn Huxohl (1), Christopher Fege (1), Mats Pfänder (1/1), David Rosenthal, Hark Hansen.

Mit 3:1 Punkten konnte der HV Westfalen somit insgesamt einen positiven Start in das Turnier feiern. Natürlich ist im Hinblick auf den Spielverlauf das Unentschieden gegen Niederrhein sehr ärgerlich, allerdings gilt es jetzt den Fokus auf den morgigen Tag zu legen, wo noch zwei schwere Spiele gegen Sachsen-Anhalt und Hessen folgen. Auch da muss man eine ähnliche Leistung zeigen, um die Chance auf das Viertelfinale zu wahren.

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen / 17.12.2015)

Länderpokal ab Donnerstag in Berlin: „Optimale Bedingungen, die ein solches Event verdient“

Quelle: http://dhb.de/detailansicht/datum/2015/12/15/artikel/laenderpokal-ab-donnerstag-in-berlin-optimale-bedingungen-die-ein-solches-event-verdient.html

Handball-Verband Berlin (HVB) und Deutscher Handballbund (DHB) biegen mit den Vorbereitungen des Länderpokals der Jahrgänge 1999 und jünger der männlichen Jugend von Donnerstag bis Sonntag, 17. bis 20. Dezember, in der Bundeshauptstadt auf der Zielgeraden ein. HVB-Geschäftsstellenleiter Konstantin Büttner: „Der neue Modus, nach dem alle Landesverbände des Deutschen Handballbundes ihre Spitzentalente für vier Tage an einen Ort schicken, verspricht ein tolles Event.“ Und: „Wir haben alles dafür getan, um unseren Beitrag dazu zu leisten.“

Knapp 300 Talente spielen ab Donnerstag, 11.30 Uhr, in vier Sporthallen in der Bundeshauptstadt um den vom Freundeskreis des Deutschen Handballs zur Verfügung gestellten „Eberhard-Kilian-Wanderpokal“. Büttner mit Blick auf die Agenda „Perspektive 2020“ des Deutschen Handballbundes: „Wenn der deutsche Handball bei den Olympischen 2020 in Tokio tatsächlich nach einer Medaille greift, können wir schon an diesem Wochenende den ein oder anderen zukünftigen Olympiateilnehmer in Berlin sehen.“

Knapp 50 Helfer hat der Handball-Verband Berlin um Präsidenten Thomas Ludewig mobilisiert, die von Donnerstag bis Sonntag einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung garantieren sollen; angefangen bei der Technischen Besprechung der Delegationen am Mittwochabend über die Vorrunden, den offiziellen DHB-Abend am Freitag bis zum Finale, das am Sonntag um 14 Uhr in der der Großen Halle im Sportforum angepfiffen wird.

Während des DHB-Abends am Freitag ist unter anderem eine Talk-Runde zum Leistungssport mit Bundestrainer Dagur Sigurdsson, DHB-Sportdirektor Wolfgang Sommerfeld, Paul Drux von den Füchsen Berlin sowie dem DHB-Spitzen-Schiedsrichtergespann Lars Geipel und Markus Helbig vorgesehen. Moderiert wird der Talk im Hotel Berlin, Berlin durch Christian Schenk, früherer Zehnkämpfer und Olympiasieger.

Im Hotel Berlin, Berlin, (http://www.hotel-berlin.de/de) in dem laut Konstantin Büttner unter dem Stichwort „Länderpokal 2015“ für Fans noch Kontingente zu Sonderkonditionen verfügbar sind, sind alle Talente und DHB-Vertreter untergebracht. Von dem Hotel aus seien die vier Spielorte, neben der Großen Halle des Sportforums die Seelenbinder-Halle, die Lilli-Henoch-Sporthalle und die Sporthalle an der Paul-Heyse-Straße in gut 30 Minuten mit dem Auto zu erreichen. „Eine solche Infrastruktur bietet nur die Bundeshauptstadt“, sagt der HVB-Geschäftsstellenleiter.

Im August waren er, Büttner, und Team in die Detailplanungen des Länderpokals eingestiegen. „Seit Oktober beschäftigen wir uns quasi jeden Tag mit der Veranstaltung. Die Sperrung von Sporthallen, die als Unterkünfte für Asylbewerber genutzt werden, hat uns die Arbeit nicht leichter gemacht. Jetzt können wir sagen: Wir haben optimale Bedingungen geschaffen, die ein solches Event verdient.“

Tagestickets zu den Spielen des Länderpokals gibt es an den Kassen der Spielorte für drei Euro ermäßigt und für sechs Euro für Erwachsene. Ein Vier-Tages-Ticket kostet 20 Euro für Erwachsene und zehn Euro ermäßigt. An den Kassen ist auch das offizielle Programmheft erhältlich.

Spielpläne und Ergebnisse werden unter sis-handball.de abgebildet (http://www.sis-handball.de/web/Spielplan/Default.aspx?view=Spielplan&Liga=001516508000000000000000000000000000000). Bewegtbilder mit Tageszusammenfassungen vom Länderpokal 2015 der männlichen Jugend der Jahrgänge 1999 und jünger stellt Hauptstadtsport.tv Quelle: http://www.hauptstadtsport.tv als Medienpartner des Handball-Verbandes Berlin zur Verfügung.

Quelle: http://dhb.de/detailansicht/datum/2015/12/15/artikel/laenderpokal-ab-donnerstag-in-berlin-optimale-bedingungen-die-ein-solches-event-verdient.html

"Länderpokal verdient Aufmerksamkeit"

Quelle: http://dhb.de/detailansicht/datum/2015/12/17/artikel/jugendkoordinator-beppler-laenderpokal-verdient-aufmerksamkeit.html

Wünsche für den „größtmöglichen sportlichen Erfolg“ gab Jochen Beppler, Jugendkoordinator des Deutschen Handballbundes und Leiter des DHB-Trainer-Centers, den Trainern und Delegationsleitern mit auf den Weg. Die 20 Mannschaften aus 22 Landesverbänden, die von Donnerstag, 17. bis 20. Dezember, in Berlin um den Deutschen Länderpokal der männlichen Jugend der Jahrgänge 1999 und jünger spielen, sind am Mittwoch in der Bundeshauptstadt eingetroffen. Beppler während der Technischen Besprechung im Hotel Berlin, Berlin, in dem die knapp 300 Aktiven untergebracht sind: „Das neue Format ist etwas Großes. Ich hoffe, die Veranstaltung erhält die Aufmerksamkeit, die sie verdient.“

Thomas Ludewig, Präsident des Handball-Verbandes Berlin (HVB), moderierte die Veranstaltung, während der Ralf Martini (DHB-Jugendkommission) und Wolfgang Jamelle (DHB-Schiedsrichterkommission) am späten Mittwochabend mit den Vertretern der teilnehmenden Mannschaften letzte (technische) Details klärten.

Ludewig, im Beisein von Christian Krull, Vizepräsident Jugend des HVB und von HVB-Geschäftsstellenleiter Konstantin Büttner: „Wir haben alles daran gesetzt, unseren Gästen einen angenehmen Aufenthalt in Berlin zu bereiten und den Rahmen für erstklassige sportliche Leistungen zu schaffen.“

Die knapp 300 Talente streiten ab Donnerstag, 11.30 Uhr, in vier Sporthallen in der Bundeshauptstadt um den vom Freundeskreis des Deutschen Handballs zur Verfügung gestellten „Eberhard-Kilian-Wanderpokal“. Der DHB feiert dabei mit dem neuen Format eine Premiere: Erstmals wird auf die Austragung der Vorrundenturniere verzichtet. Die 20 Mannschaften der 22 Landesverbände spielen an einem Ort an vier aufeinander folgenden Tagen um den Titel.

Quelle: http://dhb.de/detailansicht/datum/2015/12/17/artikel/jugendkoordinator-beppler-laenderpokal-verdient-aufmerksamkeit.html

Nele Franz fährt zum DHB-Lehrgang nach Kienbaum

Kurz vor Weihnachten steht für die weibliche Nationalmannschaft des Jahrgangs 1998 und jünger ein viertägiger Lehrgang im brandenburgischen Kienbaum statt. Vom 14.-17.12.2015 müssen sich die jungen Spielerinnen den Trainern Frank Hamann und Zuzanna Porvaznikova beweisen, um weiterhin im Fokus des DHB zu bleiben. Erfreulicherweise ist mit Nele Franz von der HSG Blomberg-Lippe auch eine Spielerin aus Westfalen mit von der Partie. Auch Leonie Kockel vom BVB 09 Dortmund ist den DHB-Trainern in den letzten Wochen positiv aufgefallen uns steht im erweiterten Kader auf der Reserveliste und kann auf ein Nachrücken hoffen.

Nele Franz

Im Fokus steht natürlich die Weltmeisterschaft im kommenden Sommer in der Slowakei, dem Heimatland von Trainerin Porvaznikova. Der Kader in Kienbaum besteht zum Teil aus Mädchen, die bereits bei der EM im vergangenem Jahr in Mazedonien dabei waren, aber auch „Spielerinnen, die sich in den letzten Monaten gut entwickelt und damit auch für den Einsatz in der Jugendnationalmannschaft empfohlen haben“ bekommen eine Chance ihr Talent zu zeigen, so Hamann. Der inhaltliche Schwerpunkt des Lehrgangs liegt auf der Entwicklung der individuellen Fertigkeiten der jungen Spielerinnen. So werde hauptsächlich positionsspezifisch gearbeitet und die Intensität angepasst, da für die Mädchen zwei Tage später die nächste Runde der A-Jugend-Bundesliga ansteht. „Wir werden vermeiden, dass die Spielerinnen am Donnerstag platt nach Hause fahren“, so Hamann.

Wir wünschen Nele einen verletzungsfreien und erfahrungsreichen Lehrgang, bei dem auch der Spaß natürlich nicht fehlen darf. Es wäre schön, sollten sowohl Nele als auch Leonie weiter im Fokus des DHB bleiben.

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen / 07.12.2015)

Vorfreude auf den Länderpokal für die männliche B-Jugend steigt

Spieler der Westfalenauswahl aus zehn unterschiedlichen Vereinen

Vom 17. bis 20.12.2015 ist es soweit: Der DHB-Länderpokal der Landesverbände für die männliche Jugend der Jahrgänge 1999 und jünger steht an. Dazu geht die Reise auch noch in die Bundeshauptstadt, nach Berlin und somit gibt es einen perfekten Rahmen für das größten Handballevent des Jahres im Jugendbereich.

Hark Hansen

Zum ersten Mal treten dabei alle Landesverbände zentral an einem Ort in nur einem Turnier gegeneinander an, Vorrundenturniere finden somit nicht mehr statt. Für den Landestrainer Westfalens, Zsolt Homovics, eine gute Änderung: „So gibt es für alle B-Jugend-Talente aus ganz Deutschland ein riesen Abschlussevent der Landesförderung. Da können die Talente noch einmal mit ihren individuellen Leistungen auf sich aufmerksam machen. Der Länderpokal gibt den Landesverbänden Jahr für Jahr Aufschluss über die Entwicklung der Nachwuchsförderung in ihrem Bereich, aber auch den Sichtern des DHB eine gute Gelegenheit, das ein oder andere Talent zum zweiten Mal zu sichten.“

Gespielt wird der Länderpokal in vier 5er Gruppen in vier verschiedenen Hallen im näheren Umkreis des Sportforums Berlin-Hohenschönhausen. Nach den Gruppenspielen am Donnerstag und Freitag stehen am Samstag für die jeweils Gruppenersten und -zweiten die Viertelfinal- und Halbfinalbegegnungen an. Für die übrigen Mannschaften stehen ebenfalls Überkreuzspiele an. Am Sonntag wird das Turnier dann mit den Platzierungsspielen abgeschlossen. So gibt es eine Garantie, dass jede Mannschaft mindestens sechs Spiele in diesen Tagen bestreiten wird.

Der Handballverband Westfalen spielt in der Gruppe A in der Großen Halle des Sportforums Berlins. Gegner sind dort der HV Brandenburg, der HV Niederrhein, der HV Sachsen-Anhalt und der Hessische HV. Keine leichte Gruppe, findet Landestrainer Zsolt Homovics: „Es ist eine enorm leistungsstarke und sehr ausgeglichene Gruppe, in der jeder jeden schlagen kann.“ Das zeigen auch die Ergebnisse der Sichtungsturniere des DHB: Dort gewann der Hessische HV das Turnier der Südverbände und der HV Sachsen-Anhalt das Nordturnier. So wird der HV Westfalen seine bestmögliche Leistung abrufen müssen, um wie im vergangenem Jahr mit dem fünften Platz oder sogar besser abschließen zu können. Allerdings sieht Homovics auch positive Aspekte an der Auslosung, so könne sein Team die gute Entwicklung gegen starke Gegner zeigen. Denn auch verschiedenste DHB-Sichter oder auch Bundestrainer Dagur Sigurdsson werden anwesend sein, um potentielle Nationalspieler sichten zu können. Die individuelle Ausbildung der Talente zeigen zu können, stehe laut Homovics über der Endplatzierung im Turnier. Es wäre schön, wenn sich die gute Zusammenarbeit mit den Vereinen und Stützpunkten in der Leistung der Jungs widerspiegelt. Vielleicht können ja auch einige westfälische Spieler die DHB-Sichter von ihrer Leistung überzeugen und in den Nationalkader aufrücken. Erstmalig darf der Kader sogar aus 16 Spielern bestehen, welche auch alle eingesetzt werden dürfen. „Die Belastung der Jugendlichen sowohl psychisch, als auch physisch ist sehr hoch, da bis zu sieben Spiele innerhalb von 72 Stunden ausgetragen werden. Da ist es wichtig, ausreichend Spieler zur Verfügung zu haben, um die Jungs auch vor Verletzungen zu verschonen“, erklärt Homovics die Aufstockung des Kaders.

Jerrit Jungmann

Zur Vorbereitung auf den Länderpokal hat die Mannschaft einige Turniere bestritten, zum Beispiel das Westfalenturnier im heimischen Ahlen oder das HVN-Turnier in Springe. Dabei ist man den Gruppengegnern Sachsen-Anhalt und Niederrhein bereits begegnet und auch dort entwickelten sich meist ausgeglichene Spiele auf hohem Niveau. Ein Lehrgang steht den Jungs noch bevor, welcher gemeinsam mit dem Handballverband Niedersachen ausgetragen wird. Auch ein Testspiel im Rahmen der Veranstaltung ist geplant. Anschließend wird das Trainerteam über den endgültigen 16-Mann Kader entscheiden müssen, welches eine große Herausforderung sein wird, da viele Spieler auf dem gleichen Niveau agieren. „Es gibt einen harten Kampf um jeden Platz.“ Insgesamt sieht Homovics den Kader sehr breit aufgestellt - die aktuell noch 19 Spieler spielen in zehn unterschiedlichen Vereinen. Daran erkennt man, dass neben den Bundesligavereinen aus Lemgo, Minden oder Lübbecke auch andere leistungsorientierte Standorte existieren. Die Größe des Verbandes sieht Homovics als kleinen Nachteil an, weil deshalb zentrale Maßnahmen schwieriger zu organisieren sind. So kommt es auch auf die individuellen Stärken der Spieler an. Das schafft wiederum aber auch eine größere Wahrscheinlichkeit, dass die Jungs durch ihre individuelle Stärke auffallen. Dies hat auch der letztjährige Kader des Handballverbands Westfalen gezeigt, so finden sich beispielsweise Mattis Michel (TuS Ferndorf) und Daniel Andrejew (HSG Handball Lemgo) im DHB-Kader wieder und Lukas Kister (GWD Minden) schnuppert bereits an die zweite Bundesliga heran, nachdem sie im März diesen Jahres noch für den HV Westfalen beim letzten Länderpokal aufgelaufen sind. „Das ist unser primäres Ziel. Die Spieler werden gut ausgebildet die B-Jugend verlassen und dann möglichst in der A-Jugend Bundesliga und später im Männerbereich Oberliga aufwärts sich etablieren. Damit stärken wir nicht nur die zertifizierten Clubs, sondern auch die vielen leistungsorientierten Westfälischen Vereine.

Leider steht mit Jannis Falkenberg auch der erste verletzungsbedingte Ausfall fest. Der Spieler vom Soester TV ist beim Vorbereitungsturnier in Springe umgeknickt und wird in Berlin nicht mitwirken können. „Ziemlich schade“, findet Homovics, „wenn ein Spieler über mehrere Jahre immer dabei ist, mit guten Leistungen überzeugt und beim größten Event nicht mit dabei sein kann.“ Dafür wird der Kader auch mit drei oder vier jüngeren Spielern des Jahrgangs 2000 aufgestockt, um diese schon jetzt an den Spitzenhandball heranzuführen.

Zum Favoritenkreis auf den Titel zählen laut Homovics neben Gastgeber Berlin der HV Hessen. Überrascht sei er auch von der Entwicklung des HV Hamburg. Insgesamt ist es aber wie im vergangenen Jahr ein sehr ausgeglichenes Turnier. Damals gewann Außenseiter Niedersachsen überraschend das Finale gegen Hessen und durfte sich als Länderpokalsieger feiern lassen. So wird es in diesem Jahr auch auf die Tagesform ankommen, wer sich am Ende den Titel holen wird. Allerdings zählt für die Jungs des HV Westfalen und deren Trainerteam hauptsächlich, dass alle Spieler ihre individuellen Stärken und Talente auf hohem nationalem Niveau gegen starke Gegner zeigen können und damit den DHB-Sichtern auffallen. Eine gute Endplatzierung würde die Chance erhöhen, dass mehrere Spieler den Weg auf die Liste des DHB finden.

Wir wünschen unseren Auswahlspielern viel Erfolg beim Länderpokal in Berlin und natürlich einen verletzungsfreien Turnierverlauf!

Kader der Westfalenauswahl des Jahrgangs 1999 und jünger:

Westfalenauswahl mJ99 Läpo

Jan Wesemann (JSG NSM-Nettelstedt), Leon Grabenstein ( HVE Villingst-Ergste), Fabian Rütten (HLZ Ahlen), Jerrit Jungmann (GWD Minden), Mats Pfänder (DJK Oespel-Kley), Maximilian Nowatzki (GWD Minden), Jonas Mündemann (JSG NSM-Nettelstedt), David Rosenthal (ASV Senden), David Finke (JSG NSM-Nettelstedt), Linus Michel (TuS Ferndorf), Simon Strakeljahn (JSG NSM-Nettelstedt), Hark Hansen (HSG Handball Lemgo), Fynn Huxohl (TV 04 Werther), Christopher Fege (DJK Oespel-Kley), Jannis Falkenberg (Soester TV), Joshua Adeyemi (DJK Oespel-Kley), Lennart Theiss (GWD Minden), Fynn Prüßner (HSG Handball Lemgo), Fabio Baumgart (GWD Minden)

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen/05.12.2015)

Fotos: Ralf Reinhard und Jörg Toppmüller

Erfolgreiches Blitzturnier in Ahlen

Ein Bericht von Bjarne Franz

Am ersten Adventswochenende stand für die weibliche und männliche Westfalenauswahl des Jahrgangs 2000 ein Blitzturnier im heimischen Ahlen statt. Gegner waren die Teams aus Mittelrhein und Niederrhein.

Am Vormittag standen zunächst zwei Grundspiele im Modus jeder gegen jeden nach Vorgaben des DHB an:

Zunächst hatte jedes Team im Spiel 5 gegen 6 15 Angriffe um Tore zu erzielen. Dabei war es verpflichtend, eine 3:2:1-Deckung zu spielen. Im zweiten Grundspiel wurde 4 gegen 4 gespielt, wobei man in der Abwehr eine defensivere 6:0-Spielweise an den Tag legen musste. Dort hatte jedes Team 10 Angriffe, um möglichst viele Tore zu erzielen. Bei diesem Spiel trafen die Teams jeweils zweimal aufeinander.

Westfalenauswahl wJ01

Am Nachmittag fanden dann noch Vergleichsspiele über 2 mal 20 Minuten Spielzeit statt. Auch hier gab es die Vorgabe, in der ersten Hälfte eine offensive 3:2:1-Abwehr zu spielen. In der 2. Halbzeit war eine defensive 6:0-Deckung Pflicht.

Hierbei wurde jede Halbzeit einzeln gewertet, für jede gewonnene gab es zwei Punkte. Ein weiterer Punkt konnte dann noch beim anschließenden Penalty-Werfen gewonnen werden. Dabei startet ein Spieler aus der eigenen Hälfte nach einem Pass zum eigenen Torwart und läuft einen Gegenstoß, wobei er den Rückpass vom Torhüter erhält und möglichst mit einem Tor abschließen muss.

Am Samstag war zunächst die männliche Jugend an der Reihe:

Im ersten Grundspiel gegen den HV Niederrhein konnten die Jungs gleich den ersten Erfolg verbuchen und mit 9:5 gewinnen. Im zweiten Spiel gegen den HV Mittelrhein tat sich Westfalen gegen die offensive Abwehr deutlich schwerer als zuvor und verlor knapp mit 4:5. Im Spiel Mittelrhein gegen Niederrhein setzte sich der HV Mittelrhein mit 5:3 durch und thronte nach dem ersten Grundspiel in der Tabelle mit 4:0 Punkten vor Westfalen (2:2) an der Spitze.

Im zweiten Grundspiel wurde neben der verringerten Spielerzahl auch die Deckungsformation auf eine defensive 6:0-Spielweise umgestellt. Damit tat sich der HV Westfalen deutlich leichter und konnte das erste Spiel gegen den HV Niederrhein deutlich mit 7:4 für sich entscheiden. Auch im zweiten Spiel ließen die Jungs nichts anbrennen und schlugen Mittelrhein mit 6:4. Da das Spiel Mittelrhein gegen Niederrhein unentschieden endete, war für Westfalen in Sachen Turniersieg wieder alles möglich. Im „Rückspiel“ gegen Niederrhein gab es erneut einen Erfolg: Man setzte sich mit 5:3 durch. Gegen Mittelrhein entwickelte sich ein spannendes Spiel, welches am Ende mit 5:5 endete. Im Vergleich zwischen Mittelrhein gegen Niederrhein gewann Niederrhein das Aufeinandertreffen mit 7:5.

So gewann der HV Westfalen durch eine starke Leistung im zweiten Grundspiel das erste Turnier mit 9:3 Punkten vor Niederrhein (6:6) und Mittelrhein (3:9).

Nach der Mittagspause standen für die schon etwas müden Beine der Jungs noch die Vergleichsspiele an. Im ersten Spiel traf die Westfalenauswahl auf die Auswahl aus Mittelrhein. Nach ausgeglichenem Start konnte sich Mittelrhein folglich Tor um Tor absetzten. Der Hauptgrund dafür waren 14 Fehlwürfe in der ersten Hälfte, welche konsequent mit Gegenstößen bestraft wurden. So konnte man nach dem 3:4 in der Anfangsphase in der ersten Halbzeit nur noch zwei weitere Tore erzielen und verlor deutlich mit 5:13. Mit der Umstellung auf eine 6:0-Formation in der 2. Hälfte lief es wie in den Grundspielen zuvor deutlich besser. So konnte durch aggressives Verteidigen einige Bälle erkämpft werden. Auch die Torhüter trugen mit guten Paraden dazu bei. Da es auch im Angriff wesentlich besser lief und man endlich die Chancen verwertete, konnte sich Westfalen früh einen Vorsprung von drei Toren herausarbeiten, welcher bis zum Schluss bestand hielt und man gewann mit 12:9. Somit stand es nach den beiden Halbzeiten nach Punkten 2:2 und das Penalty-Werfen musste die Entscheidung bringen. Hier blieben unsere Jungs nervenstark und gewannen mit 3:1 und das Spiel insgesamt somit mit 3:2 Punkten.

Es spielten:

Giuseppe Mossuto (HSG Hohenlimburg) und Tobias Uphues (ASV Senden) im Tor Julius Rose (HSG Handball Lemgo) 6/1, Fynn Prüßner (HSG Handball Lemgo) 3, Fabio Baumgart (TSV GWD Minden) 2, Christopher Braun (TSV GWD Midnen) 2, Fynn von Boenigk (ASV Senden) 2, Fynn Hangstein (HSG Handball Lemgo) 1, Marvin Mundus (HSG Hohe/Lengerich) 1, Jannik Allzeit (HLZ Ahlen), Julian Bratzke (DJK Ewaldi Aplerbeck), Maurice Dingwerth (TV Werther 04) , Felix Molsner (HSG Handball Lemgo), Ahmed Tatli (TV Werne 03)

Grundspiel mJ00 gegen HV Niederrhein

Im zweiten Spiel des Tages ging es gegen den HV Niederrhein. Man agierte von Anfang an konzentriert in Angriff und Abwehr und konnte sich so schnell mit 3:1 absetzen. Auch in der Folge gelang es Westfalen, den Gegner aus Niederrhein auf Abstand zu halten und kontinuierlich mit zwei oder drei Toren zu führen. So gewann man verdient mit 10:7 und die nächsten zwei Punkte waren auf dem Konto.

Für die 2. Halbzeit nahm man sich vor an die ersten 20 Minuten anzuknüpfen und auch diese Hälfte für sich zu entscheiden. Dies gelang den Jungs hervorragend, man spielte zum Teil sogar noch ein bisschen besser und ließ Niederrhein auch hier keine Chance. Der 14:10 Sieg war die logische Konsequenz. Somit konnte man dank einer Leistungssteigerung im Gegensatz zum ersten Spiel schon vier Punkte einfahren und es folgte ja noch das Penalty-Werfen: Jedoch konnte Westfalen hier nicht so sehr überzeugen und verlor mit 2:3.

Es spielten:

Guiseppe Mossuto (HSG Hohenlimburg) und Tobias Uphues (ASV Senden) im Tor Fynn Prüßner (HSG Handball Lemgo) 8, Julius Rose (HSG Handball Lemgo) 4, Fabio Baumgart (TSV GWD Minden 3, Fynn Hangstein (HSG Handball Lemgo) 3, Jannik Allzeit (HLZ Ahlen) 1, Christopher Braun (TSV GWD Minden) 1, Felix Molsner (HSG Handball Lemgo) 1, Marvin Mundus (HSG Hohe/Lengerich) 1, Ahmed Tatli (TV Werne 03) 1, Fynn von Boenigk (ASV Senden) 1, Julian Bratzke (DJK Ewaldi Aplerbeck), Maurice Dingwerth (TV Werther 04)

Im Spiel des HV Mittelrhein gegen den HV Niederrhein setzte sich in der ersten Hälfte Niederrhein mit 12:10 und in der zweiten Hälfte Mittelrhein mit 10:7 durch.

Somit hatte auch bei den Vergleichsspielen der HV Westfalen die Nase vorn. Sie gewannen das Turnier mit 7:3 Punkten vor den punktgleichen Teams aus Niederrhein und Mittelrhein. Zweiter wurde Mittelrhein aufgrund des besseren Torverhältnisses.

Nach einem sehr anstrengenden Tag konnten die Trainer und Spieler sehr zufrieden sein, da sowohl die Grundspiele, als auch die Vergleichsspiele als Tabellenerster abgeschlossen wurden.

Am Sonntag waren die Mädels des HV Westfalen gewillt es ihren männlichen Teamkollegen nachzumachen.

Allerding ging der Tag gar nicht gut los. Im Spiel 5:6 bei offensiver Deckung konnten die Mädchen nicht überzeugen und verloren ihre beiden Spiele gegen Mittelrhein (6:7) und Mittelrhein (4:7). Im Aufeinandertreffen zwischen Mittelrhein und Niederrhein setzte sich der HV Niederrhein mit 5:4 knapp durch.

So galt es für den HV Westfalen im Grundspiel 4 gegen 4 bei defensiverer Abwehr es nun besser zu machen. Dies gelang glücklicherweise auch. Im ersten Spiel gegen den HV Niederrhein boten die Westfälinnen eine ansprechende Leistung und gewannen mit 6:4. An diese Leistung konnte im Spiel gegen den HV Mittelrhein angeknüpft werden und auch dieser wurde mit 5:3 besiegt. Im Spiel der „Verlierer“ gab es zwischen Mittelrhein und Niederrhein ein 5:5 Unentschieden. Das Rückspiel gegen Niederrhein war leider nicht so erfolgreich wie das erste Aufeinandertreffen und ging mit 4:5 verloren. Gegen Mittelrhein gab es einen deutlichen 5:2-Erfolg, welches die sehr gute Leistung im zweiten Grundspiel krönte. Zum Abschluss des Vormittags gewann Niederrhein gegen Mittelrhein mit 5:3.

Durch die klare Leistungssteigerung im zweiten Grundspiel konnte mit 6:6 Punkten in der Gesamtwertung noch der zweite Platz erreicht werden. Man musste sich nur dem HV Niederrhein geschlagen geben, welcher mit 9:3 Punkten Sieger war. Mittelrhein erreichte 3:9 Punkte.

Am Nachmittag standen dann noch die Vergleichsspiele an:

6. 4gg4 HVM-HV Westfalen-0.09.58.28

Im ersten Spiel ging es gegen den HV Niederrhein. In der ersten Halbzeit erwischten die Mädels einen schlechten Start und lagen schnell mit 1:4 in Rückstand. Zwar kämpfte man sich im Laufe der Halbzeit heran, verlor jedoch knapp mit 6:7. Wie auch in den Grundspielen tat man sich mit der defensiven Abwehr deutlich leichter, ließ Niederrhein keine Chance und konnte mit 7:3 deutlich gewinnen. Im anschließenden Penalty-Werfen zeigte sich Westfalen nervenstark, gewann mit 4:0 und konnte so die ersten drei Punkte verbuchen.

Es spielten:

Katharina Longo (BVB 09 Dortmund) und Charlotte Abel (SG Handball Hamm) im Tor Mariell Wulf (BVB 09 Dortmund) 3, Marie Michalzik (HLZ Ahlen) 2, Nell Hering (Königsborner SV) 2, Sina Schäper (TG Hörste) 2, Carlotta Fege (BVB 09 Dortmund) 1, Patricia Lasarevic (HSG Blomberg-Lippe) 1, Hannah Kriese (BVB 09 Dortmund) 1, Nele Wenzel (HLZ Ahlen) 1, Katharina Reisbich (Ibbenbürener SV), Swantje Behnke (TV Wattenscheid 01), Lea Albers (Eintracht Hagen), Lara Janz (PSV Recklinghausen)

Im Spiel gegen den HV Mittelrhein zeigten sich die Mädels von ihrer stärksten Seite. Die erste Halbzeit konnte durch einen Start-Ziel-Sieg mit 11:6 gewonnen werden. In der zweiten Halbzeit ließ die 6:0-Formation Westfalens sogar nur ein einziges Gegentor zu! So gab es einen 7:1 Sieg und vier weitere Punkte. Im Penalty-Werfen war man leider nicht mehr so konzentriert wie zuvor und verlor mit 0:2.

Es spielten:

Katharina Longo (BVB 09 Dortmund) und Charlotte Abel (SG Handball Hamm) im Tor Marie Michalzik (HLZ Ahlen) 7/1, Mariell Wulf (BVB 09 Dortmund) 4/1, Patricia Lasarevic (HSG Blomberg-Lippe) 2, Hannah Kriese (BVB 09 Dortmund) 2, Nele Wenzel (HLZ Ahlen) 1, Lara Janz (PSV Recklinghausen) 1, Carlotta Fege (BVB 09 Dortmund) 1, Nell Hering (Königsborner SV), Sina Schäper (TG Hörste), Katharina Reisbich (Ibbenbürener SV), Swantje Behnke (TV Wattenscheid 01), Lea Albers (Eintracht Hagen)

Im Spiel Mittelrhein gegen Niederrhein konnten beide Mannschaften je eine Hälfte für sich entscheiden. Das Penalty-Werfen gewann Niederrhein mit 2:0.

In der Abschlusstabelle der Vergleichsspiele stand der HV Westfalen mit nur einer Niederlage auf dem ersten Platz! Dahinter war Niederrhein mit 5:5 Punkten auf dem zweiten Platz, Mittelrhein mit 3:7 Punkten wurde 3.

Insgesamt gewertet, war das Blitzturnier in Ahlen für den HV Westfalen ein voller Erfolg! Sowohl die Mädchen, als auch die Jungs konnten das Vergleichsturnier für sich entscheiden und auch bei den Grundspielen bot man eine ansprechende Leistung! Somit kann man mit positiven Gedanken in die Zukunft blicken!

Bjarne Franz / Bufdi des HV Westfalen (30.11.2015)

Ndidi Agwunedu

Westfälische Talente beim DHB-Sichtungslehrgang

Ein Bericht von Bjarne Franz

Zum wiederholten Mal dürfen junge Mädchen aus Westfalen zu einem Sichtungslehrgang des Deutschen Handballbundes fahren. Für den Sichtungslehrgang der weiblichen Jugend des Jahrgangs 2000, der zwischen dem 23. und 26. November in Kienbaum stattfinden wird, wurden Leonora Ahmetaj (BVB 09 Dortmund), Lina Hovenjürgen (HSG Haltern-Sythen), Malin Benthaus (BVB 09 Dortmund) und Ndidi Agwunedu (HSG Blomberg-Lippe) von DHB-Trainer Frank Hamann gesichtet. Dieser wird vor Ort von Nico Kiener (Co-Trainer), Maik Nowak (Delegationsleiter), Wieland Schmidt (Torwart-Trainer) und den Physiotherapeutinnen Tina Rösler, Katja Richter und Kristin Seeber unterstützt. Die Mädels können sich auf vier interessante aber mit Sicherheit auch anstrengende Tage freuen, welche überwiegend mit Trainings- und Theorieeinheiten geschmückt sind.

Lina Hovenjürgen

Wir freuen uns über die Nominierungen und wünschen unseren Talenten verletzungsfreie und lehrreiche Tage in Kienbaum!

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen /19.11.2015)

Weibliche Auswahlmannschaft 1999 gewinnt HVN-Pokalturnier – Jungs werden 6.

Westfalenauswahl wJ99

Am vergangenen Wochenende (6.-8.11.2015) fand der alljährliche HVN-Pokal des Handballverbandes Niedersachsen in Emmerthal und Springe statt. Für die Mädchen ging die Reise nach Emmerthal, die Jungs mussten ins knapp 30 km entfernte Springe.

Die Spielzeit betrug in der Vorrunde 2 mal 20 Minuten in den Finalspielen wurde 2 mal 25 Minuten gespielt.

Das Turnier startete am Freitag um 17:00 Uhr und die Westfalenteams waren beide gleich als Erste an der Reihe. Die männliche Landesauswahl 1999 musste gegen den Bremer Handballverband antreten. Die Jungs schienen trotz der Busfahrt hellwach und konnten sich zu Beginn des Spiels früh auf 7:2 absetzen. Bis zur Pause verwaltete man den Vorsprung und konnte den Beginn des 2. Durchgangs wieder für sich entscheiden und lag zwischenzeitlich sogar mit 15:6 in Front und konnte mit einem 20:13 Auftaktsieg die ersten zwei Punkte für sich verbuchen.

Ähnlich lief es bei den Mädels. Auch sie fuhren einen ungefährdeten Auftaktsieg gegen den Gastgeber Niedersachsen ein und gewannen hoch verdient mit 14:21. Für die Westfalen war der erste Turniertag nun schon vorbei und man konnte mit einem guten Gefühl in die Nacht gehen.

Mehr oder weniger ausgeschlafen waren es wieder die westfälischen Landesauswahlen, welche den Turniertag eröffneten. Um 09:30 Uhr wurde das Spiel zwischen den Westfalen-Jungs und der Auswahl aus Schleswig-Holstein angepfiffen, die ihr erstes Spiel am Vortag gegen Mittelrhein verloren hatten. Allerdings konnte man nicht ganz an die Leistung des letzten Tages anknüpfen und fand nicht so gut ins Spiel, konnte das Geschehen aber trotzdem bis zum 7:7 offen gestalten. Bis zur Pause konnten sich die Norddeutschen jedoch auf zwei Tore absetzten und somit ging es mit einem 7:9 Rückstand in die Pause. In der zweiten Halbzeit waren es die zahlreichen Fehlwürfe, die es verhinderten, dass man das Spiel noch drehen konnte. Man lag fast die ganze Zeit über mit 3 bis 4 Toren in Rückstand und so gewann Schleswig-Holstein das Spiel mit 17:21.

Jerrit Jungmann

Zur selben Zeit spielten die Mädchen gegen den HV Niederrhein, welcher noch aus dem Turnier in Ahlen bekannt war. Dort verlor man das Spiel und man war gewillt es diesmal besser zu machen und den Spieß umzudrehen. Zur großen Freude glückte dies unseren Mädels und man konnte sich mit 23:20 durchsetzen.

Um 14:15 Uhr standen die nächsten Spiele der Westfalen auf dem Programm: Die Jungs spielten gegen den Handballverband Saar, der genauso wie Westfalen 2:2 Punkte auf dem Konto hatte und man konnte ein spannendes Spiel erwarten. Man merkte es den Jungs an, dass sie die Niederlage am Morgen wettmachen wollten und konnten sich schnell auf 6:3 absetzten. Doch dann verlor man völlig den Faden und bis zur Halbzeit gelang nur noch ein weiterer Treffer. Das nutzte der HV Saar und konnte mit einer 7:8 Führung in die Pause gehen. Zum Glück wurden in der Kabine die richtigen Worte unserer Trainer gefunden und man konnte das Spiel über 16:11 und 20:14 deutlich für sich entscheiden. Die Basis dafür war die starke Defensive, welche nur 6 Tore in der zweiten Halbzeit zuließ.

Unsere Mädchen gingen als Tabellenführer in das nächste Spiel und trafen auf die noch sieglose Auswahl aus Sachsen-Anhalt. Auch dieser Gegner war aus dem Westfalenturnier bekannt und konnte dort deutlich bezwungen werden. Wie schon vor einem Monat ließ man Sachsen-Anhalt keine Chance und konnte einen verdienten 22:11 Sieg verbuchen und war nur noch ein Spiel vom Finale entfernt.

Auch die Jungs hatten trotz der Niederlage das Finale noch in Reichweite, es brauchte aber ein Sieg gegen die noch ungeschlagene Auswahl aus Mittelrhein. Beim Westfalenturnier in Ahlen konnte man in einem packenden Spiel ein Unentschieden erreichen. Das Ziel war es, mit einer ähnlichen Leistung aufzutreten. Dieses Ziel konnte in der ersten Hälfte nur bedingt erreicht werden als man mit 5:4 in Führung gehen konnte. In der Folge konnte Mittelrhein einen Gang zulegen und sich über 5:7 und 7:11 bis zur Pause auf 9:12 absetzen. In der zweiten Hälfte verlor Westfalen komplett den Faden und der Gegner setzte sich Tor für Tor ab und gewann am Ende verdient mit 18:23. Somit beendete man die Gruppenphase mit 4:4 Punkten auf Platz drei und spielte am Sonntag gegen den drittplatzierten der anderen Gruppe – den HV Niederrhein – um Platz 5.

Matz Pfänder

Die Mädchen traten gegen Rheinland-Pfalz mit dem klaren Ziel Finaleinzug an. Schon nach ein paar Minuten war klar, dass dieses Ziel erreicht werden wird. Man spielte sich mit zunehmender Spielzeit immer mehr in einen Rausch und gewann klar und deutlich mit 43:12 und durfte am Sonntag gegen den Hessischen Handballverband im Finale antreten.

Nachdem alle Akteure nach einem sehr anstrengenden Tag müde ins Bett fielen, musste man am Sonntag noch einmal auf die Platte, um die Platzierungsspiele auszuspielen. Die Jungs spielten um 11:00 Uhr gegen den HV Niederrhein um Platz 5 und man war gewillt einen positiven Turnierabschluss zu erreichen. Jedoch lag man zu Beginn des Spiels schnell mit 3:6 hinten. Durch einen 4:0-Lauf ging man in Führung, gab diese aber auch sehr schnell wieder ab und lag zur Pause mit 10:12 zurück. In den zweiten Durchgang startete man wie der Feuerwehr, konnte fünf Tore in Folge werfen und man schien das Spiel drehen zu können. In den folgenden fünf Minuten blieb man plötzlich aber ohne eigenen Torerfolg und Niederrhein drehte wiederum das Spiel zu ihren Gunsten. In der Folge konnte man diesen Rückstand nicht mehr aufholen und verlor mit 19:21 und wurde schlussendlich sechster beim HVN-Pokal.

Nun war alles angerichtet für das Finale des HVN-Pokal in Emmerthal zwischen der weiblichen Auswahl von Westfalen und der aus Hessen. In der ersten Halbzeit entwickelte sich zunächst ein sehr ausgeglichenes Spiel, in dem sich Westfalen erst kurz vor der Pause auf 15:13 absetzen konnte. In der zweiten Halbzeit ließen die Mädels keinen Zweifel daran, welches Team dieses Spiel gewinnen wollte, kassierten nur noch 3 Gegentore in den letzten 25 Minuten, gewannen mit 26:16 und waren somit Sieger des HVN-Turniers! Glückwunsch!

Für die männliche Landesauswahl war das HVN-Turnier der letzte Test vor dem Länderpokal, welcher vom 17. Bis zum 20.12. in Berlin stattfinden wird. Die Trainer Zsolt Homovics und Sandra Rother sahen positive und negative Punkte bei der Bewertung des Turniers. Mit der Abwehrarbeit war Landestrainer Zsolt Homovics zufrieden - man stellte trotz des 6. Platzes die beste Defensive des Turniers. Zudem habe man mit Jan Wesemann und Debütant Leon Grabenstein ein gutes Torwartgespann. Mit der Angriffsleistung zeigte man sich weniger glücklich. Man konnte in keinem Spiel mehr als 20 Tore erzielen und konnte nur durch Einzelaktionen Torgefahr ausstrahlen. Daran müsse man in den zwei noch kommenden Lehrgängen weiter arbeiten.

Besonders bemängelte der Landestrainer die Trefferquoten der Außenspieler. Sandra Rother lobte Jerrit Jungmann als „treibenden Angriffsspieler auf Rückraum links“ und hofft darauf, dass die Jungs viele Eindrücke aus dem Turnier mitnehmen und einschätzen können auf welchem Niveau der Länderpokal ablaufen wird. Überschattet wurde das Turnier durch die Verletzungen von Jannis Falkenberg (Verdacht auf Bänderris) und Joshua Adeyemi, der mit Knieproblemen frühzeitig ausschied.

Pokalsiegerinnen

Bei den Mädchen fiel das Fazit aufgrund des Turniersieges ausschließlich positiv aus.

Westfalenauswahl weibliche Jugend 1999:

TW Erva Aydin (HSG Schwerte/Westhofen) und Louisa Rabeneick (HSG Blomberg-Lippe); Lea Bachmann 14Tore (BVB 09 Dortmund) , Ndidi Agwunedu (HSG Blomberg-Lippe); Vanessa Brandt 17 (BVB 09 Dortmund), Paula Cordes 3 (TB Burgsteinfurt), Nele Franz 31 (HSG Blomberg-Lippe), Sarah Große-Schute 11 (SC DJK Everswinkel), Lena Hausherr 19 (HSG Schwerte/Westhofen), Hannah Kamp 11, (BVB 09 Dortmund); Viola Klüsener 4 (HSG Haltern-Sythen), Benica Pross 3 (HSG Minden Nord), Leonie Schmidhuber 9 (BVB 09 Dortmund), Munia Smits 17 (HSG Blomberg-Lippe)

Westfalenauswahl männliche Jugend 1999

TW: Jan Wesemann (JSG NSM-Nettelstedt), Leon Grabenstein ( HVE Villingst-Ergste) Jerrit Jungmann 32 (GWD Minden), Mats Pfänder 16 (DJK Oespel-Kley), Maximilian Nowatzki 11 (GWD Minden), Jonas Mündemann 8 (JSG NSM-Nettelstedt), David Finke 8 (JSG NSM-Nettelstedt), Simon Strakeljahn 5 (JSG NSM-Nettelstedt), Hark Hansen 4 (HSG Handball Lemgo), Fynn Huxohl 4 (TV 04 Werther), Christopher Fege 1 (DJK Oespel-Kley), Jannis Falkenberg 1 (Soester TV), Joshua Adeyemi 1 (DJK Oespel-Kley), Lennart Theiss (GWD Minden)

Bjarne Franz/Bufdi HV Westfalen

Fotos: Dirk Rabeneick, Ralf Reinhard und Jörg Toppmüller

Westfälische Talente bei DHB-Lehrgängen

Ein Bericht von Bjarne Franz

In diesen Tagen ist es wieder soweit: Die nächsten Sichtungslehrgänge des Deutschen Handballbundes für die weiblichen und männlichen Talente stehen vor der Tür.

Nele Franz

Zur großen Freude sind sowohl bei den Mädchen, als auch bei den Jungs Auswahlspieler/innen des Handballverbandes Westfalen mit von der Partie.

Aktuell findet der Sichtungslehrgang der weiblichen Nationalmannschaft des Jahrgangs 1998/1999 in Buchen (Odenwald) statt. Das Besondere dabei ist, dass die Spielerinnen neben dem üblichen Lehrgang auch im Rahmen des Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) Länderspiele gegen Frankreich absolvieren. Leonie Kockel vom BVB 09 Dortmund vertritt dabei Westfalen. Auch Vanessa Brandt (BVB 09 Dortmund) und Nele Franz (HSG Blomberg-Lippe) sind den DHB-Trainern um Frank Hamann und Zuzana Porvaznikova in den letzten Wochen positiv aufgefallen. Sie standen auf der Reserveliste der Nationalmannschaft.

Jerrit Jungmann

Für die Westfalen-Jungs ist der kommende DHB Lehrgang des Jahrgangs 1999/2000 sogar ein „Heimspiel“, da dieser in der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf stattfindet. Darauf freuen dürfen sich Jerrit Jungmann (GWD Minden), Jan Wesemann (JSG NSM-Nettelstedt), Simon Strakeljahn (JSG NSM-Nettelstedt) und Maximilian Nowatzki (GWD Minden). Unter der Leitung von Handballurgestein Christian Schwarzer, welcher von Carsten Klavehn, Henning Fritz (Torwarttrainer) und Martin Spittmann (Physiotherapeut Westfalenstützpunkt Minden) unterstützt wird, müssen neben den vier westfälischen Talenten insgesamt 30 Jungs aus ganz Deutschland zwischen dem 23. und 26. November ihr Können unter Beweis stellen, um auch in Zukunft zur Nationalmannschaft gehören zu können.

In der vergangenen Woche (26.-29.10.2015) fand bereits ein weiterer DHB-Lehrgang der weiblichen Nationalmannschaft des Jahrgangs 2000/2001 in Kienbaum statt. Auch bei dieser Maßnahme war mit Lena Hausherr (Jahrgang 2002) von der HSG Schwerte-Westhofen ein westfälisches Talent dabei!

Lena Hausherr

Es zeigt, dass sich die harte Trainingsarbeit der Talente und die gute Verbands-/Vereinsarbeit zahlt sich aus.

Wir wünschen unseren weiblichen und männlichen Ausnahmespielern einen verletzungsfreien und mit viel Erfolg gekrönten DHB Sichtungslehrgang!

Bjarne Franz / Bufdi des HV Westfalen (05.11.2015)

Fotos: Ralf Reinhard und Jörg Toppmüller

Erfolgreiche erste gemeinsame Lehrgangsmaßnahme zwischen Westfalen und Niedersachsen

Ein Bericht von Bjarne Franz

Am vergangenem Samstag, 10.10.2015, fand wieder einmal eine Lehrgangsmaßnahme für die weiblichen Talente des Jahrgangs 2000 statt. Doch dieses Mal war es kein alltäglicher Lehrgang im Otto-Michelson Sportzentrum in Minden, denn auch der Handballverband Niedersachsen traf mit ihrer Landesauswahl im Norden Westfalens ein. So fand zum ersten Mal ein gemeinsamer Tageslehrgang zwischen den beiden benachbarten Landesverbänden in der Nähe der Grenze statt.

Landesauswahl wJ00 Westfalen und Niedersachsen

Vormittags wurde getrennt in den beiden Sporthallen des Schulzentrums trainiert, um Abläufe einzustudieren oder jede Spielerin individuell zu fördern. Nach einer kleinen Mittagspause stand am Nachmittag ein Vergleichsspiel zwischen den beiden Verbänden auf dem Programm.

Gespielt wurden drei mal 20 Minuten und es entwickelte sich ein tolles Spiel auf Augenhöhe, in welchem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte, sodass es bis zum Schluss spannend blieb. Am Ende gewann das Team des HV Niedersachsen mit 29:30, doch das Ergebnis war für beide Trainerstäbe zweitrangig. Das Spiel leiteten zwei junge Schiedsrichter aus dem Nachwuchskader, so war es auch für sie eine gute Gelegenheit ihr Können zu zeigen.

Erwähnenswert ist zudem, dass im Kader des HV Westfalen fünf Spielerinnen des Jahrgangs 2001 spielten, die sich hervorragend integrieren konnten, womit man sich um die kommenden Jahrgänge keine Gedanken machen braucht.

Beide Verbände waren sich einig, dass es ein tolles Event war, das nun öfter stattfinden soll und auch in den anderen Jahrgängen die Lehrgangsmaßnahmen optimieren soll.

HV Westfalen – HV Niedersachsen 29:30 (11:11 ; 18:18)

Für Westfalen spielten:

Hannah Maidorn (TW/HSG Schwerte Westhofen), Celine Kluge (TW/DJK Everswinkel) – Lina Hovenjürgen 8 Tore (HSC Haltern Sythen), Marielle Wulf 4 (BVB 09 Dortmund), Zoe Stens 4 (HSG Schwerte Westhofen), Hannah Vorberg 3 (BVB 09 Dortmund), Lara Janz 3/2 7m (SV Westerholt), Johanna Cordes 2 (TB Burgsteinfurt), Marie Michalczik 2 (HLZ Ahlen), Marie Peters 1 (PSV Recklinghausen), Maxi Diebke 1 (HSG Blomberg-Lippe), Cara Reiche 1 (HSG Blomberg-Lippe), Patricia Lazarevic (HSG Blomberg-Lippe), Julia Ullrich (HSG Schwerte Westhofen)

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen / 13.10.2015)

Tolles Wochenende mit Spitzen-Jugendhandball in Ahlen

Westfalenauswahl der weiblichen Jugend zweite - Erneut 3. Platz für die männliche Jugend

Ein Bericht von Bjarne Franz

Bevor die weiblichen und männlichen Talente des Handballverbands Westfalen der Jahrgänge 1999 in die verdienten Herbstferien gehen konnten, stand für sie am 03. und 04. Oktober mit dem Westfalenturnier für Landesauswahlen in Ahlen noch ein echter Prüfstein bevor. Denn das mit dem HV Mittelrhein, Niederrhein und Sachsen-Anhalt stark besetzte Turnier diente vor allem zur Vorbereitung auf den bevorstehenden Länderpokal.

Los ging es um 10:30 Uhr am frühen Samstagmorgen mit den Begegnungen des HV Westfalen gegen den HV Niederrhein. Die Mädchen fanden gar nicht gut ins Spiel und lagen schnell mit 4:8 zurück. Doch in der Folge steigerte man sich in allen Belangen und konnte die Partie bis zur Halbzeit drehen und ging mit einem 15:13 Vorsprung in die Kabine. Leider begann die zweite Hälfte genauso wie die erste und ehe man sich versah, zog Niederrhein wieder davon und konnte den Vorsprung über die Zeit bringen und gewann am Ende verdient mit 22:26. Kein guter Start für die Westfalen-Mädels.

Die Jungs waren gewillt die Niederlage der Mädchen wettzumachen und ihrerseits mit einem Sieg in das Turnier zu starten. Das Spiel war geprägt von vielen ausgelassenen Chancen, aber auch einer engagierten Abwehrarbeit auf beiden Seiten. Nach gutem Start der Westfalen konnte sich Niederrhein bis zur Pause auf 8:11 absetzen. Nach der Halbzeit fanden die Jungs immer besser in die Partie und konnten das Spiel über 16:16 und 20:18 am Ende mit 23:20 für sich entscheiden.

Nun ging es für die Westfalenteams erst einmal zum Mittagessen in die Mensa des HLZ Ahlen, währenddessen nun auch Mittelrhein und Sachsen-Anhalt in das Turnier starteten. Sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungs behielt Mittelrhein die Oberhand, machte es aber trotz zum Teil deutlicher Führung am Ende noch einmal spannend.

Nach den beiden Siegen zuvor, lief es für den HV Mittelrhein in den Spielen gegen den HV Niederrhein weniger gut. Die Mädchen des HV Mittelrhein hatten keine Chance und Niederrhein konnte einen Gegenstoß nach dem anderen laufen und am Ende mit 39:13 klar und deutlich gewinnen. Auch bei dem Spiel der Jungs kam keine Spannung auf und Niederrhein setzte sich kontinuierlich ab und siegte mit acht Toren.

Nach langer Pause durften zum Ende des ersten Tages auch endlich wieder die Westfalenauswahlmannschaften auf das Spielfeld. Gegner war der HV Sachsen-Anhalt.

Die Mädchen legten in ihrem Spiel los wie die Feuerwehr und lagen schon nach neun Minuten 1:7 in Führung. In der Folge konnte man sich zwischenzeitlich sogar einen 10-Tore Vorsprung erspielen und gewann verdient mit 25:33.

Den Jungs merkte man die lange Pause von fast sechs Stunden deutlich an. Zwar konnte man das Spiel in der ersten Halbzeit noch relativ ausgeglichen gestalten, allerdings mischten sich nach und nach immer mehr Fehler in das Spiel der Westfalen ein und auch Einzelaktionen sorgten dafür, dass Sachsen-Anhalt den Vorsprung immer mehr ausbauen konnte und am Ende mit 28:19 sehr deutlich gewinnen konnte.

Fynn Huxohl

Somit hatten beide Westfalenmannschaften am Ende des ersten Tages 2:2 Punkte auf dem Konto und es gab noch Luft nach oben. Bei den Mädchen führte der HV Niederrhein mit 4:0 Punkten die Tabelle an, die Westfalen hausten auf Platz 2. Deutlich spannender ging es bei den Jungs zu: Jede Mannschaft hatte ein Spiel gewonnen und ein Spiel verloren, sodass alle mit 2:2 Punkten gleichauf waren. Für Spannung am zweiten Turniertag war also gesorgt!

Dieser startet noch eher als am Samstag: Bereits um 10:00 Uhr stand das erste Spiel der Mädchen zwischen dem HV Sachsen-Anhalt und dem HV Niederrhein auf dem Programm. Es war das Spiel des ersten (Niederrhein) gegen den Tabellenletzten (Sachsen-Anhalt). Davon war bis zur 15. Minuten beim Stand von 7:7 jedoch nichts zu erkennen und die Mädels des HV Sachsen-Anhalt verkauften sich sehr gut. In der Folge setzte sich die individuelle Klasse von Niederrhein dann aber durch und sie gewannen am Ende das Spiel mit 21:29 und somit auch das Turnier!

Das Spiel der Jungs war deutlich ausgeglichener und bis zur Halbzeit konnte sich kein Team so richtig absetzten. Nach der Pause drehte Sachsen-Anhalt aber auf und gewann noch sehr souverän. So setzten sie sich mit 4:2 Punkten an die Spitze der Tabelle und es galt für Westfalen und Mittelrhein nachzuziehen.

Erst waren aber die Mädels an der Reihe: Sie knüpften an den guten Abschluss des gestrigen Tages an und ließen bei ihrem Spiel gegen Mittelrhein nichts anbrennen und am Ende stand ein sehr deutliches 32:15 auf der Anzeigentafel. Die Trainerinnen konnten mit der Leistung der Mädchen zufrieden sein, die sich von Spiel zu Spiel steigerten und einen guten Eindruck bei den Zuschauern hinterließen.

Im letzten Spiel des Wochenendes ging es für die männlichen Mannschaften aus Westfalen und Mittelrhein noch um den Turniersieg! Endsprechend motiviert zeigten sich beide Teams und vor allem die Spieler auf der Bank bejubelten jedes Tor lautstark. Es entwickelte sich ein hochklassiges und an Spannung nicht zu überbietendes Spiel. Westfalen startete besser in die Parte und konnte auf 8:4 (9. Minute) davonziehen. Mittelrhein gab aber nicht auf und blieb die ganze Zeit über in Schlagdistanz. Beim 20:21 in der 34. Minute gingen sie sogar zum ersten Mal in Führung und konnten diese sogar auf 22:26 ausbauen. Doch die Westfalen-Jungs zeigten eine tolle Moral und fünf Tore in Folge brachten eine 27:26 Führung. 30 Sekunden vor Schluss konnte Mittelrhein in Führung gehen, die Westfalen 8 Sekunden vor Spielende noch ausgleichen konnte. Ein letzter Angriff konnte abgewehrt werden und am Ende stand ein leistungsgerechtes 30:30 auf der Anzeigetafel. Das war ein tolles Abschlussspiel des Turniers, welches aber noch nicht zu Ende war!

Es folgte natürlich noch die Siegerehrung, durchgeführt von Carsten Korte, Vizepräsident Jugend des Handballverbands Westfalen, mit dem Siegerpokal für die Mädchen des HV Niederrhein und die Jungs des HV Sachsen-Anhalt. Die Westfalenmannschaften landeten am Ende auf Platz 2 (Mädchen) und Platz 3 (Jungs) und konnten im Großen und Ganzen mit ihren gebrachten Leistungen zufrieden sein. Allerdings hat das Turnier auch gezeigt, dass vor dem Länderpokal noch viel Arbeit auf die beiden Mannschaften wartet, wenn eine gute Platzierung herausspringen soll!

Von den Trainern zur besten Spielerin gewählt wurde Lea Bleckmann von Turniersieger Niederrhein und beste Torfrau wurde Laura Wolf vom HV Sachsen-Anhalt.

Bei den Jungs wurde Luca Witzke vom HV Niederrhein bester Spieler und Max Mohs vom HV Sachsen-Anhalt bester Torhüter.

Wie bei der ersten Auflage im vergangenen Jahr war das Turnier ein voller Erfolg. Dazu beigetragen hat vor allem auch das Team des HLZ Ahlen, das sich tatkräftig um beispielsweise die Verpflegung für Spieler und Zuschauer gekümmert hat. Ein großes Dankschön an dieser Stelle! Auch im nächsten Jahr soll das Westfalenturnier für Landesauswahl wieder stattfinden. Dann kann man sich wieder auf hochklassigen Handball freuen!

Jan Wesemann

Ergebnisse – weibliche Jugend

HV Westfalen – HV Niederrhein 22:26 (15:13)

HV Mittelrhein – HV Sachsen Anhalt 21:20 (15:7)

HV Niederrhein – HV Mittelrhein 39:13 (19:4)

HV Sachsen-Anhalt – HV Westfalen 25:33 (11:17)

HV Sachsen-Anhalt – HV Niederrhein 21:29 (11:15)

HV Westfalen – HV Mittelrhein 32:15 (19:8)

1. HV Niederrhein 94:56 +38 6:0

2. HV Westfalen 87:66 +21 4:2

3. HV Mittelrhein 49:91 -42 2:4

4. HV Sachsen-Anhalt 66:83 -17 0:6

Munia Smits

Ergebnisse – männliche Jugend

HV Westfalen – HV Niederrhein 23:20 (8:11)

HV Mittelrhein – HV Sachsen-Anhalt 23:19 (12:10)

HV Niederrhein – HV Mittelrhein 25:17 (13:10)

HV Sachsen-Anhalt – HV Westfalen 28:19 (11:10)

HV Sachsen-Anhalt – HV Niederrhein 28:22 (12:13)

HV Westfalen – HV Mittelrhein 30:30 (15:13)

1. HV Sachsen-Anhalt 75:64 +11 4:2

2. HV Mittelrhein 70:74 -04 3:3

3. HV Westfalen 72:78 -06 3:3

4. HV Niederrhein 67:68 -01 2:4

Für Westfalen spielte:

Weibliche Jugend

TW: Nora Ahmetaj (BVB 09 Dortmund), Louisa Rabeneick (HSG Blomberg-Lippe)

Feld: Nele Franz 22 Tore/davon 6 7m (HSG Blomberg-Lippe), Munia Smits 18 (HSG Blomberg-Lippe), Hannah Kamp 9/1 (BVB 09 Dortmund), Laura Sposato 8 (HSG Blomberg-Lippe), Leonie Schmidhuber 6 (BVB 09 Dortmund), Sarah Große-Schute 5 (SC DJK Everswinkel), Ndidi Agwunedu 5 (HSG Blomberg-Lippe), Viola Klüsener 4 (HSG Haltern-Sythen), Paula Cordes 2 (TB Burgsteinfurt), Wiebke Wallbaum 2 (HSG Blomberg-Lippe), Benica Pross 2 (HSG Minden-Nord), Lea Bachmann 2 (BVB 09 Dortmund)

Männliche Jugend

TW: Fabian Rütten (HLZ Ahlen), Jan Wesemann (JSG NSM-Nettelstedt)

Feld: Mats Pfänder 19 Tore/davon 12 7m (DJK Oespel-Kley), Jerrit Jungmann 17/1 (TSV GWD Minden), Christopher Fege 7 (DJK Oespel-Kley), Simon Strakeljahn 7 (JSG NSM-Nettelstedt), David Finke 6 (JSG NSM-Nettelstedt), Joshua Adeyemi 6 (DJK Oespel-Kley), Fynn Huxohl 5 (TV Werther 04), Jannis Falkenberg 2 (Soester TV), Hark Hansen 2 (HSG Handball Lemgo), Jonas Mündemann 1 (JSG NSM-Nettelstedt), Michel Reitemann (HSG Handball Lemgo), Lennart Theiss (TSV GWD Minden)

Bjarne Franz (Bufdi des HV Westfalen, 05.10.2015)

Fotos: Ralf Reinhard

Zweites Westfalenturnier für Landesauswahlen bringt Spitzenhandball nach Ahlen

Nach dem sehr gelungenen Auftakt im letzten Jahr, richtet der Handballverband Westfalen in Kooperation mit dem HLZ Ahlen am 03. und 04. Oktober 2015 zum zweiten Mal das Westfalenturnier für die Landesauswahlen aus.

Dieses Turnier dient den weiblichen und männlichen Talenten der Jahrgänge 1999 zur Vorbereitung auf den bevorstehenden Länderpokal. Für diesen gibt es in diesem Jahr ein neues Format: So treten alle 20 Landesverbände in nur einem Turnier am „Tag des deutschen Jugendhandballs“ gegeneinander an und spielen unter sich den Sieger aus. Eine Vorrunde an verschieden Orten Deutschlands gibt es somit nicht mehr. Die Jungs reisen dafür am dritten Adventswochenende nach Berlin, die Mädchen Mitte Januar ins baden-württembergische Sindelfingen.

Um an dem wichtigsten Turnier der Saison erfolgreich abzuschneiden, treten nun die Landesverbände aus Mittelrhein, Niederrhein, Sachsen-Anhalt und Ausrichter Westfalen in der Friedrich-Ebert Halle in Ahlen gegeneinander an, um sich für die kommenden Aufgaben einzuspielen. Sachsen-Anhalt ist in diesem Jahr zum ersten Mal vertreten und bringt DHB-Auswahlspielerinnen wie Stevie Mittwollen und Henriette Dreier von HSC 2000 Magdeburg mit.

Leonie Kockel BvB Dortmund

Aus Westfalen sind bei den Mädchen Leonie Kockel vom BVB Dortmund und Nele Franz von der HSG Blomberg-Lippe und bei den Jungs Jan Wesemann und Simon Strakeljahn (beide JSG NSM-Nettelstedt) im DHB-Kader.

An Spannung gewinnt das Turnier zudem dadurch, dass in der Vorrunde des Länderpokals, welche in vier 5er Gruppen gespielt wird, die Jungs aus Westfalen wieder auf die Mannschaften aus Niederrhein und Sachsen-Anhalt treffen werden. Auch bei den Mädchen gibt es ein Wiedersehen zwischen Westfalen und Niederrhein.

Im letzten Jahr gab es neben der herausragenden Zusammenarbeit mit dem HLZ Ahlen auch Erfolge für die Auswahlmannschaften aus Westfalen zu verzeichnen: Die Mädchen gehen nach dem letztjährigen Turniersieg als Titelverteidiger ins Rennen und für die Jungs sprang nach guter Leistung am ersten Turniertag der dritte Platz heraus.

Gespielt wird im Modus jeder gegen jeden, bei einer Spielzeit von 2 mal 25 Minuten. Dabei wechseln sich Spiele der Jungs und Mädchen immer ab und jede Mannschaft hat zwei Spiele am Samstag und ein Spiel am Sonntag. Übernachten können die Teams in nahegelegenen Hotels und für Verpflegung während des Turniers ist durch das HLZ Ahlen gesorgt.

Auch für die Schiedsrichter nimmt das Turnier einen wichtigen Stellenwert ein, da HV-Schiedsrichterwart Bernd Steinbach das Turnier zur Sichtung neuer Jungschiedsrichter nutzen wird.

So können sich die hoffentlich zahlreichen Zuschauer bei freiem Eintritt auf ein tolles Wochenende mit Spitzenhandball freuen!!

Spielplan:

Samstag, 03.10.

10:30 Uhr Mädchen HV Westfalen – HV Niederrhein

11:45 Uhr Jungen HV Westfalen – HV Niederrhein

13:00 Uhr Mädchen HV Mittelrhein – HV Sachsen-Anhalt

14:15 Uhr Jungen HV Mittelrhein – HV Sachsen-Anhalt

15:30 Uhr Mädchen HV Niederrhein – HV Mittelrhein

16:45 Uhr Jungen HV Niederrhein – HV Mittelrhein

18:00 Uhr Mädchen HV Sachsen-Anhalt – HV Westfalen

19:15 Uhr Jungen HV Sachen-Anhalt – HV Westfalen

Sonntag, 04.10.

10:00 Uhr Mädchen HV Sachsen-Anhalt – HV Niederrhein

11:15 Uhr Jungen HV Sachsen-Anhalt – HV Niederrhein

12:30 Uhr Mädchen HV Westfalen – HV Mittelrhein

13:45 Uhr Jungen HV Westfalen – HV Mittelrhein

Bjarne Franz / Bufdi des HV Westfalen - 26.09.2015

Der Handballverband Westfalen eröffnet seinen neuen Westfalenstützpunkt für Torwarttalente in Herne

Herne ist nun im Handballverband Westfalen eine feste Größe. Mit dem am Mittwoch offiziell eröffneten Westfalen-Handballstützpunkt Süd reiht sich die Stadt Herne in den illustren Kreis von elf Westfalenstützpunkten ein, die talentierte Nachwuchshandballer fördern. In Herne finden sich künftig 14-tägig männliche und weibliche Torwarttalente im Alter zwischen 12 und 17 Jahren (C- und B-Jugend) aus dem Umkreis von bis zu 80 km um Herne ein, um an dem Spezialfördertraining teilzunehmen. Mit Norbert Potthoff und Ex-Nationaltorwart Markus Stange werden zwei Torwarttrainer von Handballbundesligisten (GWD Minden, TBV Lemgo) die Einarbeitung des vom heimischen Ex-Profi und Trainer-B-Lizenzinhaber Tim Bauer geleiteten Stützpunktes begleiten. Herne ist in Westfalen nun neben Bünde der zweite Stützpunkt für Torwarte. Zum Auftakt waren 16 Jugendliche unter anderem aus Dortmund, Hohenlimburg, Gevelsberg, Villigst, Halden und auch Herne am Start, die gleich ins Schwitzen gerieten und viele unbekannte Übungen zu absolvieren hatten.

Der Handballverband Westfalen eröffnet seinen neuen Westfalenstützpunkt für Torwarttalente in Herne

Dass der zahlenmäßig größte Landesverband im DHB Herne als Standort Herne ausgewählt hat, ist im Wesentlichen der Beharrlichkeit und dem Engagement von Tim Bauer und dem HC Westfalia sowie der Unterstützung durch Politik und Verwaltung im Bereich Sport der Stadt Herne zu verdanken. Bei der Eröffnung stellte neben HVW-Vizepräsident Ulrich Copar Landestrainer Zsolt Homovics deren Verdienste deshalb auch besonders heraus: „Tim Bauer hat sich intensiv für das Projekt eingesetzt, das gerade unseren kleineren Vereinen auf der eher nachranging behandelten Position des Torwarts eine gezielte Förderung ermöglicht. Mein besonderer Dank gilt auch der Stadt Herne, die unsere zwölfmonatige Vorbereitung letztlich trotz der derzeitigen problematischen Situation bei der Hallenbelegung zum positiven Ende führte.“ Sportausschussvorsitzender Kai Gera hieß die Vertreter des Handballverbandes, die jungen Spielerinnen und Spieler sowie die mit angereisten Eltern und Heimtrainer willkommen: „Ich freue mich, dass dieses tolle Projekt hier bei uns durchgeführt wird. Tim Bauer hat bei uns mit seiner Idee offene Türen vorgefunden. Was an Problemen aus dem Weg geräumt werden musste, haben wir gemeinsam erledigt. Ich wünsche dem Vorhaben viel Erfolg.“ Bis allerdings in Herne der Weg für Torwarttalente vielleicht einmal für einen Aufstieg in die Bundesliga oder in das Nationalteam geebnet wird, steht den Akteuren noch viel Arbeit bevor. Generell sind die Stützpunkte aber schon für manche ein Sprungbrett zur Berufung in Landesauswahlmannschaften.

Text: Manfred Scheibe / 09-2015

Foto: Heinrich Jung

Stützpunkttraining in Greven erweitert

Pünktlich nach den Sommerferien sind die Westfalenstützpunktmaßnahmen in Greven für die weibliche Jugend wieder gestartet. Anstatt der Jahrgänge 1999/2000 trainieren nun die Talente der Jahrgänge 2000/2001 jeden zweiten Samstagvormittag in der örtlichen Rönnehalle. Ab diesem Jahr hat der Standort Greven sein Stützpunkttraining erweitert, sodass zudem die Mädchen des Jahrgangs 2002 mit beim Training dabei sind.

Stützpunkttraining in Greven erweitert

Drei Trainer möchten die auserwählten Spielerinnen fordern und fördern, um sie individuell weiterentwickeln zu können. Jeder der drei Trainer ist auf einen anderen Bereich spezialisiert:

Frederik Neuhaus besitzt die Athletik A-Lizenz und ist dementsprechend für diesen Bereich zuständig und legt besonderen Wert auf die Körperspannung der Mädchen. Timo Ortmeier ist ehemaliger Trainer der 2. Bundesliga und ist für den Bereich Technik zuständig, indem er die Talente beispielsweise in verschiedenen Passkontinuumübungen die Passgenauigkeit trainieren lässt. Das Trainertrio komplettiert die Stützpunktleiterin Pia Schwitte, welche die Torwarte vor allem im Bereich Reaktion, Koordination und Schnelligkeit verbessern möchte.

Mit diesen drei erfahrenen TrainerInnen haben die talentierten Mädels eine perfekte Basis um sich individuell, aber auch als Team weiterzuentwickeln! Denn neben der persönlichen Förderung jeder einzelner Spielerin liegt der Fokus auch auf dem Stützpunktvergleichsturnier am 19.12.2015 zwischen den Stützpunkten Hagen, Dortmund und Greven.

Bjarne Franz / Bufdi des HV Westfalen (09-2015)