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Information über die Abfrage einer möglichen Saisonunterbrechung

     Spielbetrieb  

Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten in Bezug auf die erhöhten Inzidenzwerte und des zu erwartenden weiteren Anstiegs aufgrund der Omikron-Variante sowie der Vorgaben der Regelungen, Sport unter „2Gplus“ durchzuführen, haben wir Video-Konferenzen mit den beteiligten Vereinen durchgeführt.

Die Videokonferenzen wurden am Donnerstag, 06. Januar 2022 mit einer Beteiligung von mehr als 250 Vereinsvertretern durchgeführt.

In einer regen Diskussion wurden Argumente Für- und Wider einer Unterbrechung der Saison vorgebracht. Schon hier zeichnete sich keine einheitliche Meinung innerhalb der Vereine ab. Um sich Klarheit über die Meinung jeder Mannschaft zu verschaffen, wurde den Vereinen die Möglichkeit gegeben, sich an einer Abfrage zu beteiligen.

In dieser wurde je Staffel abgefragt, ob die betreffende Mannschaft weiterspielen oder unterbrechen möchte und falls sie unterbrechen möchte wie lange. Zur Entscheidung in Bezug auf die Dauer der Unterbrechung standen bis Ende Januar oder bis Ende Februar.

Die überwältigende Teilnahme von über 95% aller Mannschaften zeigte, dass die Vereine das Angebot zur Mitwirkung an der Spielplangestaltung gerne wahrnehmen. Von den 214 abgegebenen Voten waren 109 für eine Fortsetzung der Saison und 105 für eine Unterbrechung. Eindeutiger war hier das Votum für die Dauer einer eventuellen Unterbrechung. Immerhin 69% waren für die kurze Pause bis Ende Januar.

In vielen Staffeln war die Entscheidung, wie in der Tabelle zu sehen, denkbar knapp. In einigen Staffeln aber auch sehr eindeutig.

 

Staffel

Wir wollen weiterspielen

Wir wollen zunächst pausieren

Frauen

 

 

Oberliga

10

4

Verbandsliga 1

9

5

Verbandsliga 2

6

8

Landesliga 1

9

3

Landesliga 2

6

5

Landesliga 3

5

5

Landesliga 4

4

7

Landesliga 5

7

4

Männer

Oberliga

10

4

Verbandsliga 1

5

7

Verbandsliga 2

8

5

Verbandsliga 3

2

11

Landesliga 1

3

8

Landesliga 2

7

5

Landesliga 3

5

5

Landesliga 4

7

4

Landesliga 5

1

9

Landesliga 6

5

6

 

Die Voten der Vereine wurden als Grundlage für die internen Diskussionen im Handballverband genutzt. Nach intensiver Abstimmung hat das Präsidium entschieden, den Spielbetrieb in den Staffeln auszusetzen, in denen die Mehrheit der Vereine dieses wünscht. Hier werden die ausgefallenen Spieltage später nachgeholt.

Die Abfrage nach der Länge der Pause hat bei fast allen Staffeln, die nunmehr pausieren, ergeben, dass ein Aussetzen bis Ende Januar vorgeschlagen wird. Da lediglich eine Staffel bis Ende Februar aussetzen wollte, hat das Präsidium die Verlängerung der Winterpause für alle in Frage kommende Staffeln bis Ende Januar beschlossen. Dieses betrifft die folgenden Staffeln:

  • Frauen, Verbandsliga 2
  • Frauen, Landesliga 4
  • Männer, Verbandsliga 1
  • Männer, Verbandsliga 3
  • Männer, Landesliga 1
  • Männer, Landesliga 5
  • Männer, Landesliga 6

Das Umsetzen der Ergebnisse liegt nun in den Händen von Bernd Kuropka. Die Spielpläne in den betreffenden Staffeln werden angepasst. Die Vereine haben die neuen Spielzeiten bis zum 01. Februar zu terminieren. Eine genauere Information an die Vereinsvertreter wird erfolgen.

Es wird selbstverständlich auch weiterhin möglich sein, Spiele mit Zustimmung beider Vereine aufgrund der Pandemie zu verlegen. Gleichzeitig können auch in den Staffeln, die nunmehr pausieren wollen, in Abstimmung beider Vereine die Spiele wie geplant ausgetragen werden.

Auch im Jugendspielbetrieb wurden Videokonferenzen abgehalten, die auch die Ergebnisse der letzten MPK schon berücksichtigen konnten.

Hier wurde ebenfalls das Für und Wider ausgiebig diskutiert. Im Blickpunkt stand auch die Tatsache, dass sich Land und LSB trotz der aktuell schwierigen Bedingungen für die Sportausübung eingesetzt haben und dabei Ministerpräsident Wüst auch ausdrücklich die Bedeutung des Sports für Kinder und Jugendliche herausgestellt hat.

In der mA- und mB-Jugend entschieden die Vereine bereits während der Konferenz einstimmig, dass für den Jugendspielbetrieb eine Pause nicht eingelegt werden soll. In den Verbandsligen erfolgt aktuell eine Abstimmung, inwieweit der Modus zur Verschlankung des Terminkalenders verändert werden kann.

In allen anderen Jugendklassen wurde vereinbart, neben der Abstimmung über eine mögliche Modusänderung, auch über die Grundsatzentscheidung, eine Pause einzulegen abzustimmen. Das bisherige Stimmungsbild sieht aber auch hier so aus, als wenn die Spiele fortgeführt werden sollen. Die Vereine können sich natürlich wie bisher sich auch auf eine Spielverlegung einigen. Die Abstimmungen laufen bis Donnerstagabend.

Andreas Tiemann, Vize-Präsident Spieltechnik: „Ich bedanke mich für das große Votum der Vereine und stelle dabei fest, dass die Diskussion vom Staffeltag auch im Ergebnis zu sehen ist. Klar ist aber auch, dass niemand von uns in die Zukunft schauen kann und wir sicherlich in ein paar Wochen wieder mit den Vereinen zusammenkommen werden.“

Willi Barnhusen, Präsident des HV Westfalen: „Der organisierte Sport wird im HV Westfalen unter den aktuellen Gegebenheiten sicher und gemäß den Richtlinien durchgeführt. Die Anstrengungen, die die Vereine bislang und in Zukunft erbringen, damit die Sportausübung weiter möglich ist, sind schon phänomenal.“

Patrick Puls, Vize-Präsident Jugend: „Die Jugendvertreterinnen und Jugendvertreter sind sich einig, dass der Sport für Kinder und Jugendliche eine wesentliche Bedeutung besitzt, die über das normale Hobby hinausgeht und somit auch als systemrelevant bezeichnet werden kann. Letztendlich entscheidend ist aber auch der Elternwille!“

Bernd Kuropka, stv. Vorsitzender der TK: „Wir haben im Verlauf der Pandemie immer die Meinung der Vereine wahrgenommen und werden dies auch weiterhin tun. Damit sind wir in den letzten 20 Monaten gut gefahren.“

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