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Erste Sichtungslehrgänge in Bielefeld erfolgreich durchgeführt

     Talentförderung  

Am vergangenen Samstag, 01.08.2020, starteten die neuen Nachwuchs-Talente (mJ 2006) des Handballverbandes Westfalen, in die ersten Sichtungslehrgänge nach monatelanger Corona-Pause.

Insgesamt 34 Spieler machten sich am 01. August, aus dem Norden Westfalens, auf den Weg in die Sporthalle Bielefeld-Jöllenbeck. Dabei war die Gruppe „NORD“ in zwei kleinere Gruppen eingeteilt, wobei die erste Gruppe vormittags und die zweite Gruppe nachmittags trainierte. 

Ab 10:30 stand die Gruppe 1, mit 18 Handballern, auf dem Spielfeld. Sie stellten sich als erstes dem 2,5 stündigen Training, welches von HV Westfalen Landestrainer Zsolt Homovics, Trainerin Sandra Rother, Torwarttrainer Norbert Potthoff (Torwartstützpunkt Bünde) und unserem neuen Stützpunkttrainer Julian Grumbach durchgeführt wurde.

Doch wie läuft eigentlich so ein erster Sichtungslehrgang unter Corona-Bedingungen ab?

Normalerweise ist der erste Sichtungslehrgang in zwei Trainingsblöcken aufgeteilt, wobei zuerst der Fokus auf den athletischen und danach auf den handballerischen Bereich gerichtet ist. Unter Corona-Bedingungen sieht das Ganze etwas anders aus. Statt mit einer großen Gruppe in zwei Trainingseinheiten zu trainieren, entschied sich unser Landestrainer dafür, zwei kleine Gruppen zu jeweils einer Trainingseinheit einzuladen. Dies bedeutete im Umkehrschluss, dass das Trainerteam nun Athletik und Handball in einem 2,5 stündigen Block zusammenführen musste. 1,5 Stunden wurden genutzt, um zahlreiche sportmotorische Tests aus dem DHB-Übungskatalog durchzuführen. Darunter aus den Bereichen Koordination, Schnelligkeit, Kraft und Beweglichkeit. Auch das turnerische Können spielte eine Rolle, denn ein gutes Körpergefühl darf auch hier nicht fehlen. Danach konnten die Talente, innerhalb der nächsten Stunde, ihre handballerischen Fähigkeiten vorführen. In den letzten Minuten des Lehrgangs gab es zur „Freude“ aller, einen Shuttle-Run-Test, der die Ausdauer unter Beweis stellen sollte. Abschließend fand HV Landestrainer Homovics ein paar motivierende Worte für die Gruppe, und beendete dann das Training. Wichtig zu erwähnen ist noch, dass beim ersten Sichtungslehrgang auch die Zeugnisse der Spieler*innen, sowie eine Umfrage, welche sich mit der handballerischen Laufbahn auseinandersetzt, eingesammelt werden. Das Trainerteam möchte sich ebenso in diesen Bereichen einen Überblick verschaffen. 

Die Gruppe 2, bestehend aus 16 Handballern aus dem Norden, stellte sich den vorher beschriebenen Aufgaben in einer Einheit am Nachmittag. So konnten die Verantwortlichen am Ende des Tages ein positives Fazit ziehen, zumal der Lehrgang auch gleichzeitig als Test diente. Zusammenfassend hat uns das Wochenende gezeigt, dass wir auch trotz der Corona-Komplikationen im Stande sind Lösungen, zu finden und das beste aus der Situation zu machen. 

Nun Blicken wir mit Vorfreude auf den nächsten Sichtungslehrgang, welcher auch nicht mehr lange auf sich warten lässt und für die aus dem Süden stammenden Nachwuchs-Talente (mJ 2006), veranstaltet wird. Mit Ausnahme des Lehrgangs-Standort Hamm, wird sich auf den Lehrgangs-Ablauf bezogen nichts ändern. 

Wir freuen uns darauf, weitere erfolgreiche Lehrgänge in Westfalen durchführen zu können und auf ein baldiges Wiedersehn mit unseren Stützpunktspieler*innen.

                                                                                          Marie Händel, Bufdi HV Westfalen 06.08.2020

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