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Plan A leider nicht durchführbar - Jugendausschuss beschließt mit "Corona-2" den Plan B

     Jugend  

Im Mai hatte der JA seinen Plan A verabschiedet: Man wollte die Entwicklung der Pandemie abwarten und den Mannschaften die Möglichkeit zu einer angemessenen Rückkehr zum Trainings- und Spielbetrieb geben, die HV-Quali für die Ober- und Verbandsligen im September spielen und die Saison nach den Herbstferien starten.

Die Rückkehr zum „nicht-kontaktfreien“ Sport ist zwar zwischenzeitlich erfolgt, aber die aktuellen Auslegungen der rechtlichen Bestimmungen und auch die lokal teilweise massiven Beschränkungen bei der Zulassung von Zuschauer*innen (zu denen bei einem Turnier ja auch die gerade nicht aktiven Mannschaften zählen würden) lassen eine HV-Quali im Turniermodus derzeit jedoch nicht zu.

 

Während bei bei der anstehenden Quali zur JBLH der männlichen und weiblichen A-Jugend noch eine Änderung des Modus von Turnier- auf Einzelspiele möglich ist und beschlossen werden konnte, kann dies in der HV-weiten Oberliga- und Verbandsligaqualifikation in Anbetracht der Anzahl der Mannschaften aus den 11 Kreisen des Handballverbandes nicht umgesetzt werden.

 

Der JA hatte sich bereits in seiner Sitzung vom 30.05.20 entsprechend vorbereitet und einen Plan B ausgearbeitet, der nun greifen musste. Dabei wird die Qualifikation zur Oberliga quasi in die Saison verlagert – die Oberligen starten demnach mit einer erhöhten Anzahl an Staffeln und Mannschaften. Die Kreise haben wie in der eigentlichen Quali entsprechende Meldekontingente für die Oberligen.

 

„Wir hatten uns im Mai darauf verständigt, die Lage nach den Sommerferien neu zu beurteilen“, so VP Jugend Patrick Puls. „Jetzt weiterhin auf Zeit zu spielen und mögliche weitere Lockerungen für September abzuwarten, die dann am Ende nicht kommen, ist nicht seriös. Alle brauchen jetzt Klarheit. Auch mit Plan A wäre die Saison 2020/2021 pandemiebedingt eine Übergangssaison mit verschlanktem Modus geworden.“

 

So starten die Altersklassen der männlichen Jugend mit je drei Staffeln und die der weiblichen Jugend aufgrund der geringeren Mannschaftzahlen mit jeweils zwei. Die endgültige Einteilung bei der männlichen A-Jugend wird dabei noch von den Ergebnissen der JBLH-Quali abhängig gemacht. Eventuell wird auch hier in zwei Staffeln gespielt. In allen Altersklassen werden die Staffeln – wie auch sonst regelmäßig im Spielbetrieb des HV üblich – nach regionalen Gesichtspunkten zusammengesetzt.

 

Die zweite Leistungsebene unterhalb der Oberligen wird nun als Bezirksoberliga in die Verantwortung der Kreise gegeben, die hier mit kreisübergreifenden Leistungsklassen entsprechende Angebote gestalten können – mithin sich auch Staffelzuschnitte ähnlich der bisherigen Verbandsligen ergeben können.

 

Die Kreise haben nun für ihre Meldungen der Oberliga-Aufsteiger entsprechend zwei Wochen mehr Zeit und können diese – im Modus Einzelspiele – sportlich auszuspielen.

 

„Uns ist bewusst, dass wir es ohnehin nicht allen Recht machen können.“, so der Tenor im JA, der sich teilweise diametralen Forderungen ausgesetzt sieht. Auf der einen Seite der Wunsch kleine leistungsstärkere Staffeln zu bilden – ohne allerdings die Frage zu beantworten, wie dies ohne eine Quali geschehen kann. „Wir können ja auch nicht die vier Mannschaften mit Bonusplatz alleine spielen lassen“, führt Puls bspw. die Situation in der männlichen B-Jugend aus. Und auf der anderen Seite werden die Kreis- und HV-Vertreter*innen teilweise seit Monaten mit der Forderung konfrontiert, aufgrund der diesjährigen Sondersituation möglichst alle, die sich für die HV-Quali beworben haben und sich dort jetzt nicht beweisen können, für die HV-Klassen zu berücksichtigen.

„Am Ende können wir alle froh sein, wenn wir die Saison starten und möglichst ohne große Hindernisse zu Ende spielen können. Das müssen wir glaube ich einmal so realistisch und nüchtern betrachten“, fasst Patrick Puls zusammen.

 

Die modifizierte Spielklassenstruktur und den aktualisierten Rahmenterminplan Nr. 42 gibts im Downloadbereich.

 

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