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Westfalenturnier 2017 zeigte Jugendhandball der Spitzenklasse

  |     Talentförderung

Im vierten Jahr hintereinander kann man schon von guter Handball-Tradition sprechen, wenn der Handballverband Westfalen zusammen mit dem Handball-Leistungszentrum Ahlen das Westfalenturnier für Landesauswahlmannschaften organisiert. Alle Beteiligten haben auf den Termin hingearbeitet und am Ende des zweitägigen Turniers für weibliche und männliche Auswahl-Teams viel Lob für die Mühen erhalten.

Die Landesverbände Mittelrhein, Niederrhein, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Westfalen und erstmalig Berlin zeigten auf den Spielfeldern tollen Jugendhandball und wurden von den zahlreichen Zuschauern entsprechend unterstützt und gefeiert. Wichtig für diese Art von Turnier sind für die Landesauswahlen mit ihren Trainern/innen und Betreuern/innen, aber auch für die Jungschiedsrichter/innen, die professionellen Wettkampfbedingungen unter denen die Spiele stattfinden. Sowohl die Belastung auf hohem Niveau, als auch die Konzentration der Spieler/innen über zwei Tage, sind eine spezielle Herausforderung für die Beteiligten und somit eine Top-Vorbereitung auf den DHB-Länderpokal, wo sich die besten Talente Deutschland miteinander messen. Das Orga-Team Westfalen sorgt immer wieder für die entsprechenden Rahmenbedingungen, sodass sich das Westfalenturnier fest in den Terminkalendern der Landesverbände verankert hat.

Prominente aus dem Deutschen Handballsport, wie DHB-Vizepräsident Bob Hanning, sein Vorgänger als DHB-Vize Leistungssport und Westfale Horst Bredemeier waren ebenso vor Ort wie Dr. Zuzana Porvaznikova, die als DHB-Co-Trainerin der weiblichen U17-Nationalmannschaft gerade Europameisterin geworden ist. Auch DHB-Jugendtrainer und Sichter Carsten Klavehn und sein Co-Trainer Martin Ostermann, gleichzeitig Landestrainer des HV Sachsen-Anhalt, sind nach Ahlen gekommen, um sich einen Überblick über das Leistungsniveau der Nachwuchstalente zu verschaffen. Für den HV Westfalen waren Präsident Wilhelm Barnhusen und Vizepräsident Andreas Tiemann, sowie der Leiter der Geschäftsstelle Udo Fricke, mit „Bufdi“ Yannick Mähl unterstützend tätig. Das SR-Coaching übernahmen HVW-SR-Wart Hermann Mehlig und SR-Lehrwart Roland Janson. Einige der westfälischen Nationalspielerinnen und Europameisterinnen freuten sich über die Ausstellung „ihrer“ EM-Schale und den beiden Siegerpokalen der weiblichen Jugend vom DHB-Länderpokalsieg 2017 im Januar. So traf sich eine große Handballfamilie in Ahlen, vom Kreisvorsitzenden Sebastian Elberg, über Bernie Reckers, der so viel für den Ahlener Handballsport getan hat, bis hin zu Stützpunkttrainern und Vereinsvertretern, die sich alle für den Jugendhandball interessieren. Ein großes Dankeschön gebührt Ralf Plonus, Martina Michalczik, Fam. Rüter, Frederik Neuhaus sowie den zahlreichen Helfern der Ahlener SG, die diese schöne Veranstaltung organisiert haben.

Auch wenn der Weg das Ziel ist, so ergeben sich am Ende doch die Turniersieger und wir gratulieren wir dem HV Niedersachsen zum Sieg des Turniers der weiblichen Jugend Jahrgang 2001 und jünger und dem HV Berlin zum Sieg beim Turnier der männlichen Jugend Jahrgang 2001 und jünger.

Die Ergebnisse:

weibliche Jugend, Jahrgang 2001 und jünger

HV Westfalen              HV Niederrhein             19:19                          

HV Mittelrhein             HV Niedersachsen        24:29                          

HV Sachsen-Anhalt     HV Westfalen              19:24                         

HV Niederrhein           HV Mittelrhein              18:18              

HV Niedersachsen      HV Sachsen-Anhalt     33:18              

HV Westfalen             HV Mittelrhein               25:22                          

HV Niederrhein          HV Niedersachsen        20:23                          

HV Mittelrhein            HV Sachsen-Anhalt       15:27                          

HV Niedersachsen      HV Westfalen              22:21            

HV Sachsen-Anhalt     HV Niederrhein          16:20              

Tabelle:            

1          HV Niedersachsen      4/4      4          0          0          107:83         8:0      

2          HV Westfalen              4/4      2          1          1            89:82          5:3      

3          HV Niederrhein          4/4       1          2          1            77:76          4:4      

4          HV Sachsen-Anhalt     4/4      1         0          3             80:92         2:6      

5          HV Mittelrhein           4/4        0          1          3             79:99         1:7      

 

Beste Torhüterin:  Katarina Longo  (HV Westfalen)

Beste Spielerin:    Mia Lakenmacher (HV Niedersachsen)

 

männliche Jugend, Jahrgang 2001 und jünger

Gruppe A:

HV Westfalen             HV Niederrhein          26:25                          

HV Niederrhein          HV Berlin                    20:24                         

HV Berlin                    HV Westfalen             25:20 

Gruppe B:      

HV Niedersachsen      HV Mittelrhein           23:21                          

HV Mittelrhein           HV Sachsen-Anhalt     15:21  

HV Sachsen-Anhalt     HV Niedersachsen    21:23  

Halbfinale:

HV Westfalen             HV Niedersachsen      23:27                          

HV Berlin                    HV Sachsen-Anhalt     24:19  

Platzierungsspiele:                

HV Niederrhein (Platz 5)                     HV Mittelrhein (Platz 6)        34:25                         

HV Sachsen-Anhalt (Platz 4)              HV Westfalen (Platz 3)         19:27                         

Finale:

HV Berlin (Platz 1)                              HV Niedersachsen (Platz 2)  33:24  

Bester Torhüter:  Marcus Krey (HV Niedersachsen)

Bester Spieler:    Til Klause (HV Niederrhein)

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Pokalsieger weiblich: HV Niedersachsen
Pokalsieger männlich HV Berlin
Katarina Longo beste Torfrau, Mia Lakenmacher beste Spielerin mit HV-Präsident Wilhelm Barnhusen
Bester Torwart: Marcus Krey (HV Niedersachsen)
Bester Spieler des Turniers: Til Klause (HV Niederrhein) mit Willi Barnhusen
Spiel HV Westfalen gegen HV Niedersachsen
Spiel HV Westfalen gegen HVSA