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Viel Input, viel Action: Erfolgreicher Austausch beim Kinderhandballkongress Verl

|   HV Westfalen

Am 09. Mai fand der Kinderhandballkongress in Verl statt.

Am vergangenen Samstag verwandelte sich die Sporthalle 1 in Verl in einen lebendigen Ort des Lernens und Austauschs. Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich für den Kinderhandballkongress angemeldet, der pünktlich um 10 Uhr begann. Ziel der Veranstaltung war es, Trainerinnen und Trainern praxisnahe Konzepte an die Hand zu geben, um die Qualität des Kindertrainings nachhaltig zu steigern. Um ein intensives Lernerlebnis zu garantieren, wurde die Gruppe in drei Teams aufgeteilt, die im Rotationsprinzip verschiedene thematische Schwerpunkte durchliefen.

Ein zentraler Baustein des Kongresses war das Torwarttraining im Kinderhandball, geleitet von Jan Gerth. Der erfahrene Coach, der über viele Jahre Expertise bei TSV GWD Minden gesammelt hat und regelmäßig in Handballcamps aktiv ist, setzte auf „Learning by Doing“. Die Teilnehmenden wurden selbst aktiv und lernten, wie man bereits bei den jüngsten Torhütern mit gezielten Übungen zur Stabilität und einfachen Tipps und Tricks die Begeisterung für die Position weckt. Besonders die Möglichkeiten zur Selbstbeschäftigung der kleinen Keeper boten wertvolle Ergänzungen für die eigenen Übungskataloge.

Parallel dazu widmete sich Julian Grumbach dem Komplex des modernen Aufwärmens. Als A-Lizenz-Inhaber und langjähriger Akteur der JSG LIT 1912 stellte er das sogenannte MAPS-Schema vor, das die Phasen Mobilisieren, Aktivieren, Potenzieren und Spezialisieren umfasst. Grumbach demonstrierte eindrucksvoll, wie vielseitig der Einstieg in eine Trainingseinheit gestaltet werden kann – von motivierenden Fangspielen bis hin zu koordinativ anspruchsvollen Prell- und Bewegungsspielen.

Den Bereich der Kleinspiele übernahm Referenten-Neuling Guido Schäfer, der für seine Premiere tatkräftige Unterstützung erhielt: Die F-Jugend des TV Verl fungierte als Demoteam und setzte die theoretischen Inhalte direkt auf dem Spielfeld um. Schäfer zeigte auf, wie man auch aus begrenzten Hallenkapazitäten das Maximum herausholt. Der Fokus lag dabei auf Spielformen, die durch kleine Gruppengrößen viele Ballkontakte ermöglichen und so die Spielintelligenz der Kinder fördern.

Am Ende des Tages hoffen wir, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neue Impulse für ihr eigenes Training mitnehmen konnten.

Wer dieses Mal nicht dabei sein konnte oder sein Wissen noch weiter vertiefen möchte, hat schon bald die nächste Gelegenheit: Am 8. November gastiert der Kinderhandballkongress in Dortmund! Sichert euch rechtzeitig eure Plätze und nehmt frischen Wind für euer Training mit – die Anmeldephase hierfür startet in Kürze.

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