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Vier Talente aus Westfalen sind Vize-Europameister

Erstellt von Bjarne Franz  |        Talentförderung  

Die DHB U20-Nationalmannschaft mit den Westfalen Tim Suton (TBV Lemgo), Björn Zintel (ASV Hamm-Westfalen), Joel Birlehm und Marian Michalczik (beide GWD Minden) hat im Finale der Europameisterschaft im dänischen Kolberg gegen Spanien denkbar knapp verloren. Damit haben sie das Vorhaben, es der Männernationalmannschaft gleichzutun verpasst. Nach dem 29:30 (9:12, 25:25, 27:27) nach Verlängerung konnten die enttäuschten Jungs ihre Tränen nicht zurückhalten. „Ein Finale nach Verlängerung mit einem Tor zu verlieren ist immer schade und bitter“, kommentierte Trainer Markus Baur die knappe Pleite.

Allerdings war allein das Erreichen der Verlängerung schon ein großer Erfolg. Bis kurz vor Schluss lag die DHB-Auswahl permanent in Rückstand, meistens mit 3-4 Toren. Nach einem guten Start verpasste man es den Schwung mitzunehmen und ging trotz vieler Paraden des Mindener Torhüters Joel Birlehm mit einem 9:12 Rückstand in die Halbzeitpause. Auch nach der Pause gelang es der Mannschaft um Kapitän Tim Suton nicht, das Defensivbollwerk aus Spanien zu knacken. Bis zum 20:23 zehn Minuten vor Schluss sah es nach einem sicheren Sieg für Spanien aus. Doch plötzlich drehten die Deutschen auf und konnten Tor für Tor verkürzen. 70 Sekunden vor dem Ende gelang der 25:25-Ausgleich, Spanien vergab und somit hatte Deutschland sogar noch die Chance zum Sieg in der regulären Spielzeit – doch der Wurf fand nicht den Weg ins Tor.

Zur Halbzeit der zweimal fünfminütigen Verlängerung stand es immer noch Unentschieden, doch nach dem erneuten Seitenwechsel schienen bei den DHB-Jungs die Kräfte zu schwinden. Spätestens nach dem 30:28 durch den überragenden Dani Dushebaev zehn Sekunden vor Schluss war die Partie gelaufen. Der anschließende Anschlusstreffer brachte nichts mehr. Spanischer Jubel auf der einen, deutsche Enttäuschung auf der anderen Seite. Doch nach einigen Minuten fühlte sich die Silbermedaille auch schon wie eine gewonnene an, so glaubten vor dem Turnier die wenigsten an das Erreichen des Finals.

Am Ende gab es für das DHB-Team doch noch eine erfreuliche Nachricht: Kapitän und Westfale Tim Suton wurde zum besten Spielmacher gewählt und auch Linksaußen Lukas Mertens schaffte den Sprung in das All-Star-Team.

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